Hier tankst du wirklich am günstigsten
Brennende Öllager, eine unsichere Strasse von Hormus, Trumps irrer Krieg und Irans irre Reaktion: Der Benzinpreis klettert aktuell schneller als die Klimaerwärmung und der Meeresspiegel zusammen.
Besorgte Automobilisten sind nun auf der Suche nach der günstigsten Tankstelle für den importierten Energieträger. Wo aber lässt sich wirklich die günstigste Energie für das Auto finden?
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Bei einem Benzinpreis von 1.80 Franken kosten 100 Kilometer in einem Verbrenner (7 l/100 km) 12.60 Franken. In einem Elektroauto (20 kWh/100 km) betragen die Kosten für dieselbe Strecke bei einem Medianpreis von 0.277 Franken im Niedertarif 5.55 Franken. Getankt wird zu Hause, bequem, easy.
Kleine Randdaten: Die letzte Raffinerie der Schweiz (in Cressier) produziert zwischen 25 und 30 Prozent des Schweizer Benzins. Das Öl dafür stammt zu 50 Prozent aus den USA, zu 35 Prozent aus Nigeria. Den Rest teilen sich Kasachstan, Libyen, Aserbaidschan, Algerien und Israel unter sich auf.
Der Rest des Schweizer Treibstoffs stammt aus europäischen Raffinerien. Woher das Öl dafür stammt, kann erstaunlicherweise nicht immer zurückverfolgt werden. So etwas wie einen Herkunftsnachweis gibt es nicht. Experten vermuten deshalb bis zu zehn Prozent Öl aus Russland im Schweizer Benzin.
Der Schweizer Strommix besteht zu 75 Prozent aus einheimischer Wasserkraft oder Atomenergie. Wer selbst eine PV-Anlage mit oder ohne Batteriespeicher besitzt, kann sich je nach Nutzung des Fahrzeugs selbst versorgen und tankt zum Einspeisevergütungspreis (ca. 6 bis 15 Rp./kWh).
