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Marihuana bleibt unter CBD-Hanfprodukten das beliebteste



10 Promis, von denen du nie gedacht hättest, dass sie gekifft haben

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10 Promis, von denen du nie gedacht hättest, dass sie gekifft haben
quelle: ny public lib. picture collectio / gilbert stuart
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Produkte aus CBD-Hanf haben sich in der Schweiz etabliert. Am häufigsten wird das legale Gras nach wie vor in Form von Marihuana geraucht. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer konsumieren ausserdem Tabak, E-Zigaretten und illegales Cannabis.

Dies ist das Ergebnis einer ersten Standortbestimmung zum CBD-Hanfkonsum, die Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vorgenommen hat. Seit 2011 ist Cannabis mit weniger als einem Prozent THC-Gehalt in der Schweiz nicht mehr illegal. Cannabis-Sorten mit wenig THC, aber viel Cannabidiol (CBD) sind seit Sommer 2016 in Fachgeschäften, Supermärkten und Kiosken erhältlich.

epa06994442 Frederic Couderc, co-founder of SwissGrinder Sarl, controls his legal cannabis production (CBD) in the premises of SwissGrinder Sarl, in Sierre, Switzerland, 03 September 2018.  EPA/ANTHONY ANEX   EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Von den rund 1500 befragten Personen, die bereits einmal CBD-Hanf konsumiert haben, gaben zwei Drittel an, die Droge aktuell zu nutzen (mindestens ein Mal in den letzten 30 Tagen). Ein Drittel dieser Nutzerinnen und Nutzer greifen täglich zu der Droge.

Die meisten konsumieren auch Tabak, E-Zigaretten und illegales Cannabis, das sie bereits zuvor konsumiert haben, wie es in einer Mitteilung von Sucht Schweiz vom Montag heisst. Allerdings gaben die Befragten an, sie hätten durch den Gebrauch von CBD-Hanf den Konsum anderer Suchtmittel stark oder mässig verringert.

Gegen Schmerzen

Ein Drittel der Befragten leidet nach eigenen Angaben unter einer ärztlich diagnostizierten Krankheit wie Fibromyalgie, Arthritis, Rheuma, Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Depressionen. Die Konsumenten beurteilen die Wirkung von CBD auf Schlaf, Stress und allgemeines Wohlbefinden als positiv. Zudem wirkt das legale Gras nach Ansicht der Befragten schmerz- und entzündungshemmend.

Wissenschaftlich belegt sind die Wirkungen indes nur spärlich, wie es heisst. Die grössten Fortschritte gibt es derzeit in der medizinischen Forschung bei klinischen Studien zu Medikamenten, die gegen Multiple Sklerose oder Epilepsie zur Anwendung kommen.

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Die Studie machte auch typische Konsumentenprofile aus; beispielsweise kranke Menschen, die sowohl CBD- als auch illegales Cannabis konsumieren. Sie weisen den grössten Konsum auf und geben am meisten Geld für CBD-Hanf aus. Eine weitere Gruppe bilden Jugendliche, die wegen Stress oder Schlafmangel CBD neben illegalem Cannabis konsumieren. Zudem gibt es «neugierige» Konsumenten, «die sich für die Wirkungen von CBD interessieren».

Markt wandelt sich

CBD-Hanf wird hauptsächlich in Form von Blüten (Marihuana) verkauft, die grundsätzlich geraucht werden. Zudem sind andere Raucherwaren und Liquide für E-Zigaretten auf dem Markt. Auch Öl und Tinkturen belegen im Sortiment einen wichtigen Platz, wie aus der Studie hervorgeht. Ausserdem werden CBD-haltige Lebensmittel und Kosmetika angeboten.

Wesentliche Risiken von CBD-Hanf sind nicht bekannt. Allerdings weist Sucht Schweiz drauf hin, dass das Rauchen von Hanf zusammen mit Tabak gesundheitsschädigend ist.

Der CBD-Markt dürfte sich laut der Studie nach dem Boom von 2016 wandeln und tendenziell schrumpfen. Die Autoren gehen aber davon aus, dass CBD «sehr wahrscheinlich nicht verschwinden wird». (aeg/sda)

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