DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen Bonizahlungen: Maurer und Sommaruga rügten Swiss-Spitze

22.08.2021, 07:1022.08.2021, 12:53
Ueli Maurer und Simonetta Sommaruga.
Ueli Maurer und Simonetta Sommaruga.
Bild: keystone

Die Bundesräte Simonetta Sommaruga und Ueli Maurer haben die Swiss-Spitze für Bonizahlungen bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Staatsgeldern gemassregelt. «Politisch unsensibel», «Irritation» und «wenig Verständnis» hiess es in einem Schriftwechsel zwischen den Bundesräten und den Managern der Airline, wie die «SonntagsZeitung» berichtete.

Das Blatt konnte diesen gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz einsehen. Die Verkehrsministerin und der Finanzminister rügten die Swiss-Spitze im Dezember dafür, dass sie sich Boni für das Jahr 2019 ausgezahlt hatte.

Obschon viele Swiss-Flieger am Boden blieben, liess sich das Management Boni auszahlen.
Obschon viele Swiss-Flieger am Boden blieben, liess sich das Management Boni auszahlen.
Bild: keystone

Wenige Monate zuvor hatte der Bund die Airline mit einer milliardenschweren Kreditbürgschaft gerettet. Der damalige Swiss-CEO Thomas Klühr und Verwaltungsratspräsident Reto Francioni zeigten in ihrer Antwort demnach «Verständnis für das geäusserte Anliegen».

Die Swiss will der Bitte der Bundesräte nachkommen, bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredits auf Boni für die Geschäftsleitung zu verzichten. Allerdings liessen sich die Manager die Möglichkeit offen, schon vor der kompletten Rückzahlung des Kredits ihr Basissalär anzuheben. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen «Wunderpille» gegen Covid

In den USA sprechen seit Freitag alle von Molnupiravir, «einer Art Wunderpille gegen Covid, die noch vor Weihnachten auf den Markt kommen soll», wie der «Tages-Anzeiger» schreibt.

Die Zwischenresultate der Studie waren offenbar dermassen gut, dass sie so nicht fortgesetzt wurde. Denn es wäre gemäss Bericht ethisch nicht mehr vertretbar gewesen, der Hälfte der Patienten (in der Kontrollgruppe) nur ein Placebo zu geben.

Damit Molnupiravir wirke, müsse die Behandlung innerhalb von fünf Tagen nach …

Artikel lesen
Link zum Artikel