Schweiz
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Ex-CEO von Schweizer Bank wegen Insiderhandel bestraft



Die Finanzmarktaufsicht Finma hat zwei Kryptobanken eine Lizenz erteilt (Archivbild).

Bild: KEYSTONE

Die Finanzmarktaufsicht Finma ahndet einen ehemaligen CEO einer Schweizer Bank wegen einem schweren Fall von Insiderhandel. Sie zieht nun einen unrechtsmässig erzielten Gewinn von rund 730'000 Franken ein und verhängt ein mehrjähriges Tätigkeits- und Berufsverbot gegen die Person.

Der Mann hatte in seiner Amtszeit als Geschäftsleitungsmitglied respektive als CEO einer Schweizer Bank über Depots seiner Ehefrau bei anderen Banken Transaktionen ausgeführt, wie es in einer Medienmitteilung der Finma vom Freitag heisst. Damit habe er gegen bankinterne Weisungen verstossen.

Das Ausnutzen der Insiderinformationen habe es dem ehemaligen Bankmanager ermöglicht, in einem Zeitraum von mehreren Jahren über die Depots seiner Ehefrau Gewinne zu erzielen. Er habe damit «wiederholt und systematisch» gegen Aufsichtsrecht verstossen, schreibt die Behörde.

Neben der Einziehung der unrechtmässigen Gewinne hat die Finma nun ein Berufsverbot von vier Jahren und ein Tätigkeitsverbot als Händler von sechs Jahren verfügt. Die Finma-Verfügung ist noch nicht rechtskräftig. Über die Identität des Mannes machte die Finma keine Angaben. (aeg/sda/awp)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 25.01.2020 08:27
    Highlight Highlight Letztlich arbeiten die meisten Manager und Verwaltungsräte primär im Sinne der eigenen Karriere und des eigenen Geldbeutels und nicht im Sinne des Unternehmens...

    Ansonsten würde viel langfristiger und nachhaltiger gedacht und gehandelt...
  • Cash 24.01.2020 13:53
    Highlight Highlight Klingt für mich nach den Ex Genossenschaftsbank CEO Pierin V. - aber vielleicht gibt es auch mehrere ähnliche Fälle in der schönen Bankenlandschaft Schweiz 😏
    • Shlomo 24.01.2020 14:34
      Highlight Highlight Thomas Matter wäre auch noch ein Kandidat. Der wurde ja schon mal wegen Insiderhandel verurteilt.

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