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Gegenvorschlag zur Bauernverbands-Initiative

Bundesrat: Bauern sollen marktwirtschaftlicher produzieren

Bundesrat Johann Schneider-Ammann spricht an der Medienkonferenz des Bundesrates am Mittwoch, 29. Oktober 2014 in Bern zur Agrarpolitik nach 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Johann Schneider-Ammann an einer Medienkonferenz des Bundesrates zur Agrarpolitik. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will der Ernährungssicherheits-Initiative des Bauernverbands SBV einen direkten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Dieser soll die Ernährungssicherheit in einem umfassenden Sinn in der Verfassung festschreiben. Gleichzeitig möchte die Regierung, dass die Bauern marktwirtschaftlicher arbeiten.



Diese Grundsatzentscheide hat der Bundesrat am Mittwoch anlässlich einer Diskussion über die Agrarpolitik nach 2017 gefällt. Seiner Ansicht nach gehört es zu den grössten Herausforderungen der Zukunft, genügend Lebensmittel in ausreichender Qualität zur Verfügung zu stellen.

Es sei deshalb wichtig, dass die Schweiz aus dem zur Verfügung stehenden Boden mit einer effizienten Produktion das Optimum heraushole, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu sollen sich die Bauern noch stärker auf den Markt ausrichten, nachhaltig und ressourceneffizient produzieren und sich unternehmerisch entfalten können.

Baeuerinnen und Bauern aus allen Landesgegenden reichen im Namen des Schweizerischen Bauernverbands (SBV) mit einem Umzug durch die Berner-Altstadt die Volksinitiative

Bäuerinnen und Bauern aus allen Landesgegenden reichen im Juli 2014 im Namen des Schweizer Bauernverbands (SBV) die Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit» ein. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat hat zudem beschlossen, der Initiative des Bauernverbands einen direkten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Das geltende Recht gewährleiste zwar die Ernährungssicherheit für die Schweiz, der Begriff sei jedoch nicht explizit in der Verfassung festgeschrieben.

Dazu sollen neben der inländischen Produktion die Stärkung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit der gesamten Land- und Ernährungswirtschaft, die Sicherung der Grundlagen für die landwirtschaftliche Produktion und die Förderung einer standortgerechten und ressourceneffizienten Produktion von Lebensmitteln gehören. (wst/sda)

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