Schweiz
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Aktionsteilnehmer halten Fahnen auf dem Bundesplatz, bei der Einreichung der Unterschriften fuer die Volksinitiative

Die Initianten von den Jungen Grünen bei der Einreichung der 113'000 gesammelten Unterschriften. Bild: KEYSTONE

Am 10. Februar 2019 stimmen wir nur über eine Vorlage ab – und zwar diese



Am 10. Februar 2019 befindet das Stimmvolk lediglich über eine eidgenössische Vorlage. Der Bundesrat hat die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)» als Thema festgelegt.

Den Entscheid fällte er am Mittwoch, wie die Bundeskanzlei mitteilte. Die Initiative stammt von den Jungen Grünen. Bundesrat und Parlament empfehlen sie zur Ablehnung. Auch ein Gegenvorschlag kam nicht zustande.

Die Initiative verlangt, die Ausdehnung der Bauzonen gesamtschweizerisch auf unbestimmte Zeit zu stoppen. Bei Einzonungen soll künftig eine gleiche Landfläche von vergleichbarer Qualität ausgezont werden.

Dies soll Anreiz sein, vorhandenes Bauland effizient zu nutzen anstatt immer mehr Grünland zu verbauen. Das Bauen ausserhalb der Bauzone wollen die Initianten begrenzen. Das Volksbegehren wurde von gut 113'000 Stimmberechtigten unterzeichnet. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.10.2018 06:00
    Highlight Highlight Zersiedeln oder verdichten?

    Mit der Initiative „Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung“ soll dem verdichteten Bauen der Weg gebahnt werden. Aber nicht alle Leute wohnen gerne in verdichteten Siedlungen. Rund 70% der neu erstellten Wohnungen werden direkt oder indirekt von der Zuwanderung verursacht. Wer noch Hoffnung auf unverdichtetes Wohnen hat, muss politisch mithelfen, die übermässige Zuwanderung zu reduzieren.
  • kafifertig 10.10.2018 23:02
    Highlight Highlight Ohne Immigration wären wir mindestens 1 Mio. weniger und wir hatten rund 40 Mio. Quardratmeter für Wohnfläche verbaut.

    Wir könnten auch auf Raucher und Aidsprävention verzichten, auf Impfungen und eigentlich gleich auf alle Spitäler. Dann würden rasch viele Wohnungen frei und man müsste keine neuen Bauen.

    Man könnte natürlich ach alle Bürger in Lager stecken. Das wäre am platzsparendsten.
  • Daniela65 10.10.2018 13:19
    Highlight Highlight Endlich! Es muss aufhören, dass wir immer mehr und mehr Kulturland und die letzten grünen Flecken verbauen.
    • piatnik 10.10.2018 19:30
      Highlight Highlight geburtenkontrolle wäre wohl die beste lösung!
  • Geo1 10.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Höchste Zeit, dass sich an unserer Raumplanungspolitik etwas ändert! Seit der Annahme der RPG-Revision hat sich gezeigt, dass Bund und Kantone das Thema Zersiedelung nicht genügend ernst nehmen. So wird im Schnitt nach wie vor ein knapper Quadratmeter Grünfläche pro Sekunde verbaut. Deshalb Ja zur ZI!
    • reaper54 10.10.2018 13:31
      Highlight Highlight Unbegrenzte Zuwanderung aber Wohnraum einschränken?
      Das ist die Falsche Lösung!
      Das Bevölkerungswachstum begrenzen und man bekommt auch die Raumplanung in den Griff, weil nicht mehr alles Wachsen muss!
    • Geo1 10.10.2018 17:37
      Highlight Highlight Der mit Abstand grösste Treiber der Zersiedelung ist nicht die Zuwanderung, sondern der Wohnraumbedarf pro Kopf: während die Wohnbevölkerung um 17% zugenommen hat, ist der Bodenbedarf für die Wohnnutzung um 40% angestiegen.
  • Gulasch 10.10.2018 12:36
    Highlight Highlight Zustimmen oder ablehnen ?
    • jjjj 10.10.2018 12:54
      Highlight Highlight warum fragst du Watson?
    • Pasch 10.10.2018 12:55
      Highlight Highlight Kommt drauf an wofür du bist 😉
    • Tommyboy Jones 10.10.2018 14:02
      Highlight Highlight Ablehnen. Danke.
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