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So viel Geld geben Schweizer pro Jahr fürs Musikhören aus



«Für Konsumenten ist Musik wahrscheinlich das beste Schnäppchen aller Zeiten», schreibt US-Ökonom Alan B. Krueger in seinem neuen Buch «Rockonomics». Schweizer Zahlen zeigen: Das kommt hin. Laut der Branchenorganisation IFPI erzielte Musik aus allen Genres durch Streaming-Einnahmen, Downloads, Platten- und CD-Verkäufe 2018 in der Schweiz rund 170 Millionen Franken Umsatz.

epa06560994 Spotify logo is presented on a smart phone screen in Berlin, Germany, 24 February 2018. According to the media, Spotify co-founder Daniel Ek does not want to lose control of the upcoming IPO of the world's largest music subscription service. Investors who want to invest in the upcoming IPO of Spotify, apparently only get shares that give them less influence than Ek.  EPA/HAYOUNG JEON

Bild: EPA/EPA

Das Geld ging grösstenteils an ausländische Künstler. IFPI-Geschäftsführer Lorenz Haas: «Popmusik dominiert den Musikmarkt. Amerika und Grossbritannien dominieren die Popmusik. Insofern fliesst viel Geld dorthin ab. Aber der Anteil der Schweizer Musik steigt. Aktuell sind wir bei 15 bis 20 Prozent.» Im internationalen Vergleich der lukrativsten Musikmärkte liegt die Schweiz damit auf Platz 19.

Jeder Schweizer gibt jährlich rund 65 Franken für Musik aus.

Der grösste Teil unseres Musikgenusses geschieht via Lautsprecher oder Kopfhörer. Aber natürlich kann man Musik auch live konsumieren. Gemäss SMPA, dem Verband der Schweizer Musikpromotoren, brachten Konzerte und Festivals 2018 rund 382 Millionen Franken Umsatz. Zusammen mit den Einnahmen der IFPI wären es 550 Millionen Franken, die Schweizer Konsumenten fürs Musikhören ausgeben. Zum Vergleich: Der Schweizer Kunstmarkt, an dem bedeutend weniger Konsumenten teilhaben, ist laut UBS-«Art Market Report» rund 1,3 Milliarden schwer. Umgerechnet auf sämtliche 8,5 Millionen Schweizer, gibt jede und jeder 65 Franken pro Jahr fürs Musikhören aus.

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Die Hagelrakete zwischen Wunschdenken und Wissenschaft

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Die Hagelrakete zwischen Wunschdenken und Wissenschaft
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