Schweiz
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Sicht auf eine Velostation mit Fahrraeder von PubliBike, am Dienstag, 18. September 2018, in Bern. Nach Eroeffnung der Stationen konnten die Veloschloesser problemlos geknackt werden und die Fahrraeder wurden entwendet. Nach einer Generalueberholung der Schloesser sind diese nun wieder im Einsatz. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Publibikes in der Stadt Bern. Bild: KEYSTONE

«Was Publibike tut, ist illegal»: Der Veloverleih ist beliebt, aber ruinös

Der Veloverleihdienst Publibike der Post macht Millionenverluste. Dass nun die öffentliche Hand einspringen soll, ärgert Konkurrenz und Politik.

Roger Braun / ch media



Auf den ersten Blick läuft es rund. Diesen Sommer vermietet Publibike so viele Leihvelos wie nie zuvor. In Zürich knackte das Unternehmen der Post im Juni die Marke von 100’000 Fahrten in einem Monat; in Bern waren es beinahe 140’000. Das Problem ist: Viele Leute bezahlen kaum etwas für das Velo. Das Jahresabonnement gibt’s bereits für 60 Franken; Kurzfahrten bis 30 Minuten sind damit gratis.

Die Branche rätselt seit Langem, ob diese Rechnung aufgehen kann, doch die Post schweigt eisern. Seit Mai weiss man dennoch: Publibike geht es nicht gut.

Laut einem kaum beachteten Bericht der Eidgenössische Finanzkontrolle hat die Post mit ihrem Verleihservice Verluste von 10.9 Millionen Franken angehäuft. Alleine im Jahr 2017 fiel ein Defizit von fünf Millionen Franken an; dabei betrug der Umsatz nicht einmal drei Millionen Franken. Und vergangenes Jahr dürfte wegen des Fiaskos um die aufgebrochenen Schlössern noch schlechter gewesen sein.

«Was Publibike tut, ist illegal.»

François Kuonen, Verleihdienst Intermobility

Angesichts dieser Zahlen kritisiert die Finanzkontrolle den übertriebenen Optimismus der Manager, die Publibike einst als «Topchance» einschätzten und noch immer von rosigen Ertragszahlen ausgehen. Dies sei «in einem sehr umkämpften, freien Markt sehr optimistisch», schreiben die Rechnungsprüfer in ihrem Bericht.

Post-Präsident Urs Schwaller prüfte die Aufgabe oder einen Verkauf von Publibike, doch der Verwaltungsrat kam zu einer anderen Lösung: Die Post will künftig «gezielte Partnerschaften» eingehen, um «mittelfristig» aus den roten Zahlen zu kommen. Was das heisst, ist unklar.

Die Medienstelle nennt auf Anfrage Städte oder staatliche Verkehrsbetriebe als mögliche Partner. Konkreter könne man nicht werden. Faktisch dürfte es vor allem darum geben, einen Teil des Defizits auf andere abzuwälzen. Die Stadt Bern hat bereits signalisiert, dass man eine Anfrage prüfen werde.

Publibike hat zu null Franken offeriert

Überrascht über die neue Wendung ist François Kuonen. Er baute mit Intermobility vor rund zehn Jahren den ersten Veloverleih-Service der Schweiz auf. «Was Publibike hier tut, ist illegal», sagt er.

Intermobility hatte sich in den beiden grössten Märkten Bern und Zürich um den öffentlichen Auftrag beworben, unterlag aber zweimal, weil Publibike versprochen hatte, den Verleih ohne öffentliche Gelder betreiben zu können. Dass es nun doch öffentliche Gelder braucht, ärgert ihn gewaltig. «Publibike hat den Städten ein unrealistisches Angebot für fünf Jahre gemacht und den Zuschlag erhalten. Wenn sie nun trotzdem staatliche Gelder beantragt, bricht sie den eingegangenen Vertrag», sagt er.

Kuonen hatte sich in der Vergangenheit mehrfach darüber ausgelassen, dass ein stationsbasierter Velobetrieb ohne staatliche Beiträge nicht finanzierbar sei. Er sagt: «Publibike hat mit ihren Dumpingpreisen einen funktionierenden Markt kaputt gemacht, nun erhält sie die Quittung dafür.»

Benachteiligt fühlt sich auch der Zürcher Anbieter Smide. Im Unterschied zu Publibike und Intermobility bietet das Unternehmen Velos an, die frei irgendwo abgestellt werden können. Geschäftsführer Raoul Stöckle kritisiert seit geraumer Zeit die Publibike-Privilegien in Form von Veloabstellplätzen an bester Lage und Sponsoringverträgen mit staatsnahen Unternehmen. «Dass nun Publibike trotz der Vorzugbehandlung auch noch staatliche Gelder fordert, ist ein klarer Wortbruch», sagt Stöckle.

Wie Kuonen erinnert er an den Leistungsauftrag, den Publibike von den Städten erhalten hat. «Eigentlich müsste man die Ausschreibung wiederholen», sagt er. Für das Geld, das Publibike bereits heute von staatsnahen Betrieben und indirekt durch die Stadt erhält, wäre Smide gerne bereit, Bern abzudecken, sagt Stöckle.

Auch der Ausstieg aus dem Geschäft käme teuer

Einfach wird es für Publibike nicht, neue Finanzquellen anzuzapfen. Die Stadt Zürich hat Beiträge an den Betrieb bereits ausgeschlossen. Auch staatsnahe Betriebe dürften sich das finanzielle Abenteuer zweimal überlegen. Eine gut informierte Person will wissen, dass die Post Publibike am liebsten loshaben würde, der Ausstieg aber teuer würde.

Ein Branchenbeobachter rechnet mit einem Abschreiber von rund 50 Millionen Franken bei einem Sofortaufstieg. Dabei geht es um die Realisierung der aufgelaufenen Verluste, die getätigten Investitionen sowie die Konventionalstrafen für nicht eingehaltene Verträge.

In der Politik verhärtet sich derweil das Klima für die Post-Tochter. «Das ist ein riesiger Schlamassel», sagt der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. «In Bern hat man Publibike alle Tore geöffnet, die Konkurrenz abgeblockt und nun soll die Stadt noch nachzahlen – ich weiss nicht, wie man einen Betrieb dermassen an die Wand fahren kann.»

Eine finanzielle Unterstützung kommt für Wasserfallen nicht in Frage. «Wenn es Publibike nicht schafft, sollen sie den Auftrag einem Privaten überlassen», sagt er. Es gebe genug andere Anbieter von Leihvelos und E-Trottinetten, die das Bedürfnis abdeckten. Und: «Weder die Post noch die öffentliche Hand haben in diesem hochumkämpften Markt etwas zu suchen.»

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charming 30.07.2019 20:34
    Highlight Highlight Schon seit Beginn dieses Unsinns gibt es genügend Fachspezialisten die dies vorausgesagt hatten, ich inkl.! Neben der Qualität leidet auch die Umwelt und es werden Tiefstlöhne bezahlt und trotzdem sind nur die Kundendaten zu verkaufen - darum gehts! Von den Unfällen und Platzansprüchen ganz zu schweigen! Nein ein einziges Fiasko! Und wer hats legitimiert/begonnen: FDP (Leutenegger) und CVP (Schwaller) welche keine Konsequenzen zu tragen haben - NIE!
  • TanookiStormtrooper 30.07.2019 13:23
    Highlight Highlight So läuft das heutzutage mit Startups. Dem Kunden etwas bieten, womit die Konkurrenz nicht mithalten kann (z.B. günstiger Preis oder Artikel kostenlos zurückschicken) und wenn man dann sämtliche Mitbewerber verdrängt hat, dann kann es mit dem Geldverdienen losgehen.
    • The Destiny // Team Telegram 30.07.2019 16:42
      Highlight Highlight Uber und Co lassen grüßen, nur deswegen haben die Investoren welche Ihnen Geld nachwerfen.
  • raketenpippo 30.07.2019 12:26
    Highlight Highlight Geht wählen!
  • Evan 30.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Und damit wird Angeboten wie Smide das Leben schwer gemacht. Einfach nur schade.
  • pamayer 30.07.2019 10:12
    Highlight Highlight Zitat Wasserfallen:

    "Weder die Post noch die öffentliche Hand haben in diesem hochumkämpften Markt etwas zu suchen.»

    Punkt.
    • Astrogator 30.07.2019 10:55
      Highlight Highlight Blöderweise sind es Politiker wie Wasserfallen die gleichzeitig von der Post fordern Gewinn zu machen während es ihr in ihrem Kerngeschäft quasi verboten ist.

      So sind halt bürgerliche Politiker, denken ist nicht so ihr Ding...
  • herrkern (1) 30.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Der personelle Aufwand scheint auch sehr hoch zu sein. Dauernd steht da ein Service-Wagen, der Akkus wechselt und Fahrräder wartet. Dafür ist die Qualität dann auch topp. Eigentlich eine gute Sache.
  • Hansueli_4 30.07.2019 08:47
    Highlight Highlight Immerhin fliessen die Gelder in ein umweltfreundliches Transportmittel - ein Service Public für das Stadtklima.
  • trio 30.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Ich finde Publibikes durchaus gelungen. Mit den Ebikes ist man oft schneller als mit den ÖVs, das ohne grosse Anstrengung. Die Qualität der Velos stimmt auch und werden in der Schweiz entwickelt und zusammengebaut. Wenn sie allerdings Verluste schreiben ist das schon ein Problem.
    Die freefloating Billig-Konkurrenz finde ich jedoch Mühsam und ein grösseres Problem, denn dort werden auch Kosten auf die öffentliche Hand abgewälzt.
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:40
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Bsp. Smide ist Publibike in jeder Beziehung weit überlegen. Die Räder sind viel besser und sicherer und leistungsfähiger. Sie brauchen keine disfunktionalen fixen Verleihstationen. Sie liefern pro Fahrrad eine Gebühr ab. Publibike ist eine grandiose Fehlkonzeption und ein schönes Beispiel dafür, wie sich quasistaatliche Organisationen dreist einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschaffen und am Kunden vorbei planen.
    • trio 30.07.2019 13:57
      Highlight Highlight Für mich sind es zwei verschiedene Konzepte. Alle zwei gut und nötig. Allerdings braucht auch Smide Investoren und setzen auf Qualität. So gesehen sind für mich beide gut. Was jetzt besser sein soll wenn Private anstatt der Staat investieren, ergibt sich mir nicht.
    • The Destiny // Team Telegram 30.07.2019 15:13
      Highlight Highlight @trio, weil der Staat nicht dazu da ist um dir einen Drahtesel bereitzustellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benstafa 30.07.2019 08:44
    Highlight Highlight genau...warum nicht gleich auch das hochsubventionierte Postauto mit Flixbus ersetzen, die böse Post die nur Filialen schliesst mit UPS ersetzen und für die Kantonsspitäler würde sicher auch das Hirslanden einspringen, nicht? Es gibt immer eine günstigere private Lösung, immer! Die Frage ist nur für wie Lange und wohin die Kohle abfliesst...
  • Pfirsch 30.07.2019 08:44
    Highlight Highlight Preise anheben wäre ja grundsätzlich ok, aber trotzdem: im Augenblick schreien alle lautstark danach, dass (wir bzw.) der Staat mehr für eine positive Ökobilanz tun soll. Hier gibt es ein System, dass grundsätzlich gut genutzt wird und gut für die Umwelt ist und nun schreien die gleichen Leute, dass es ja ein Unding ist, dass die Bürger das mit Steuergeldern mitfinanzieren sollen.
  • Tobi-wan 30.07.2019 08:36
    Highlight Highlight Anstelle ständig gegen die Post zu schiessen fragt mal die Räte in Bundesbern. Die sind es nämlich die der Post auferlegen Millionengewinne zu erwirtschaften. Logisch sucht sich die Post dann alternative Geschäftsfelder, da die ihren nicht mehr alle (Bsp. Poststellennetz) gewinnbringend sind.
    Publibike ist somit auch nichts anderes wie ein Startup und jeder weiss, dass Startups nicht von Beginn weg rentieren, sondern auf Investoren angewiesen sind.
    • K1aerer 30.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Das hat das Volk so gewollt und nicht der BR, die Exekutive macht nur das, was die Legislative befohlen hat.
    • Devante 30.07.2019 09:22
      Highlight Highlight smide rentiert aber und ist auch ein startup...
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:42
      Highlight Highlight Sie missverstehen etwas. Subventionen kommen nicht von Investoren. Subevntionen sind à fonds perdu Beiträge.
  • The Host 30.07.2019 08:29
    Highlight Highlight Wie hoch ist der Anteil der Abschreibungen an den Jahresverlusten? Es ist normal, dass eine junge Firma in den ersten Jahren Verluste schreibt, da die Investitionen in Material und Infrastruktur abgeschrieben werden. Was sagt der Buissnesplan, ab wann Gewinne erwirtschaftet werden sollten?
  • Miikee 30.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wie viele wirklich ein Abo haben.

    Habe kein Abo, da ich dachte, das Abo fahr ich nicht raus. Mittlerweile muss ich sagen, ich hätte es wohl längst rausgefahren, wenn die PubliBikes funktionieren würden. Erst vorgestern, letztes Tram verpasst. Wollte mit dem PB nach Hause, das ca. 15 Bike das ich versucht habe zu öffnen ging dann auf. 🤷🏽‍♂️

    Vielleicht sollte man an der Zuverlässigkeit und dem Preis ein wenig schrauben und gut ist.
  • Helvetiavia Philipp 30.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich nutze diese Angebote häufig in anderen Städten wie Paris oder Hamburg. Leihsysteme mit Stationen haben den Vorteil, dass man weiss wo man mehrere Räder findet. Man muss nicht einzelne zusammensuchen. Zudem stehen sie nicht überall rum. Dafür muss man die Zulassung konzessionieren.

    In der Schweiz hat sich noch kein Anbieter durchgesetzt und die subventionierten mit Stationen sind oft die unfähigsten. Der Anbieter in Locarno beispielsweise bietet eine unbrauchbare App an. Kein Wunder, werden die Velos nie bewegt. Die Gemeinde zahlt immer noch.
  • lilie 30.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Ok, ich fasse zusammen: Publibike ist sehr erfolgreich, wird rege genutzt und das System funktioniert.

    Einziges Problem: defizitär.

    Angedachte Lösungen: Wen könnten wir anpumpen? 😏

    Wie wärs aber - ich weiss, es ist schrecklich weit hergeholt - wenn man halt einfach - schon klar, ein unbeliebter Vorschlag - die Preise anheben würde? 🤔
    • Gipfeligeist 30.07.2019 08:26
      Highlight Highlight Also ich zahle über meine Hochschule (Student) 15.-/Jahr für die Bikes. Da bin ich echt vom Sattel gefallen, als ich gelesen habe dass die Verlust machen :o
    • lilie 30.07.2019 08:49
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: Stimmt, das sollte doch vörig lange. Dafür hast du bestimmt auch eine Fahrradlampe im Wert von Fr. 15.- geschenkt bekommen. 😜🤦‍♀️
    • Th. Dörnbach 30.07.2019 08:59
      Highlight Highlight Sie können die Preise nicht genügend anheben, da die Nutzungszahlen einbrechen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 30.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Auch wenn dieser Beitrag Blitze kriegt: Wo der Markt einigermassen funktioniert, haben staatliche und staatsnahe Betriebe nichts zu suchen. Postauto als riesiger Player überrollte den Veloverleihmarkt, der vorher recht gut funktionierte. Einem privaten Anbieter würde man auch nicht helfen, wenn er Schwierigkeiten hat. Jetzt werden Steuergelder für nix verprasst.
    • Miikee 30.07.2019 08:17
      Highlight Highlight Veloverleihmarkt...? Gab es irgendwas ähnliches vor dem PubliBike? Gibt es irgendwo eine Konkurrenz (Trottinette ausgeschlossen)?
    • Ritiker K. 30.07.2019 08:39
      Highlight Highlight Wirklich?

      "Postauto als riesiger Player überrollte den Veloverleihmarkt, der vorher recht gut funktionierte."

      Kein Veloverleihsystem in der Schweiz hat bisher 'gut Funktioniert' geschweige den Gewinne abgeworfen.

    • Buyer's Remorse 30.07.2019 09:46
      Highlight Highlight Einem privaten Anbieter wie einer Bank zum Beispiel? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DJI Mavic Air 30.07.2019 07:56
    Highlight Highlight Publibike ist in der Tat überflüssig wie ein Kropf Abzocke pur und haben schrottige Bikes. Bei meinem alternativen Anbieter zahle ich nämlich als Mitglied nur 5.- Grundgebühr + 1 Fr. pro Stunde und ich darf das eBike eh noch über Nacht behalten wenn ich mag wobei die Nachtstunden nicht berechnet werden. Ich nenne jetzt bewusst keine Namen da ich nicht möchte dass euresgleichem Normies davon wissen sollten und mir das Bike wegschnappen - nun her mit den Blitzen, ihr undankbares Publikum ;P
    • trio 30.07.2019 08:34
      Highlight Highlight Die Bikes sind nicht schrottig, eher hochwertig.
    • PeteZahad 30.07.2019 08:44
      Highlight Highlight So sind die sicher auf Dauer rentabel, wenn zufriedene Kunden die nicht weiterempfehlen ;)
    • Iltis 30.07.2019 10:17
      Highlight Highlight Die eVersion hat ein hochwertiges GoSwissDrive system. Nicht zu vergleichen mit Bafang und Konsorten. Die smides sind auch hochwertig, aber 45er und für kleinere Menschen (asiatische touristen zb) nicht geeignet.
  • inmi 30.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Staatskonzerne gurken in Bereichen rum, in denen sie nix zu suchen haben. Gleichzeitig vernachlässigen sie ihr Kerngeschäft. Die Post ist ein einziger Skandal.
  • Mira Bond 30.07.2019 07:44
    Highlight Highlight Wieso sollen die ersten 30 Minuten gratis sein..? Macht doch keinen Sinn! In einer Stadt fährt man oft unter 30 Minuten. Ich benutze in Basel Pick-e-Bike und bezahle -.25 pro Minute. Für Fahrräder ohne Strom könnte man zumindest-.5 oder-.10 verlangen.
    • bokl 30.07.2019 08:51
      Highlight Highlight "Wieso sollen die ersten 30 Minuten gratis sein..?"

      "In einer Stadt fährt man oft unter 30 Minuten."


      Frage und Antwort im selben Post :).

      Ein solches Individual-Verkehrs-Angebot kann man durchaus als Service Public betrachten. Dann aber bei einem Verkehrsbetrieb und nicht bei der Post.
    • inmi 30.07.2019 10:22
      Highlight Highlight @bokl: Auch öffentlicher Verkehr verursacht Emmissionen und befördert Zersiedelung. Er sollte nie ganz gratis sein.
  • Hierundjetzt 30.07.2019 07:43
    Highlight Highlight Das einzige was in Zürich von sämtlichen
    Anbietern (5?) Erfolg hat, sind die elektro-Trotinetts.

    Nicht mal die elektrischen Scooter werden gebraucht.
  • grmpf 30.07.2019 07:43
    Highlight Highlight 10 Millionen über drei Jahre in der Anschaffungs- und Aufbauphase. Ja, eine Menge Geld... Die Nachfrage in der Bevölkerung scheint aber gegeben und wächst Das Projekt ist sinnvoll und gibt die öffentliche Hand nicht täglich solche Summen mit wesentlich geringerem Nutzen fürs Fussvolk aus? Ich bervorzuge die organisierten, gewarteten und in der Schweiz (Kreuzlingen) aufgebauten Publibikes gegenüber dem Chaos der Freefloating-Billigstvelos. Aber ja, es ist die pöse Post, da kann man schonmal mit dem Finger zeigen...
    • Karoon 30.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Dass die öffentliche Hand täglich Steuergeld verschwendet, ist kein Grund, das jetzige Dilemma zu rechtfertigen. Intellektueller Fehlschluss.
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:48
      Highlight Highlight "Das Projekt ist sinnvoll"

      Ist es nicht. Es ist unnötig, überflüssig, eine Frechheit gar. Es wird mit Millionen Subventionen ein am Kunden vorbei geplantes Projekt durchgedrückt und die privaten Anbieter werden ungerecht aus dem Markt gedrängt. Dümmer geht nimmer.
    • Astrogator 30.07.2019 10:58
      Highlight Highlight @Zwerg: Auftrag der bürgerlichen Politik umgesetzt.

      Nicht einverstanden damit? Im Herbst sind Wahlen.
  • SomeoneElse 30.07.2019 07:42
    Highlight Highlight Ein grosser Vorteil von Publibike: sie sind ordentlich abgestellt und stehen nicht überall herum. Ist mir lieber als chinesische oder amerikanische Unternehmen mit ihren Ramschvelo und E-Scooter, die von Privatpersonen gewerbsmässig geladen werden ohne Sozialversicherung zu bezahlen.
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Pfui China. Pfui USA. Hoch lebe solid Schweizerischer Staatspfusch.
  • Scaros_2 30.07.2019 07:34
    Highlight Highlight Es macht einem einfach wütend zu sehen, was man alles macht, ausserhalb des Service Public auftrag. Und dann ist es nie gewinnbringend sondern reine Geldverbrennungsapparate.
  • Da Fü 30.07.2019 07:33
    Highlight Highlight Keine Ahnung wieso wir plötzlich alle ein e-bike mieten sollen. In meiner Filterblase hat einfach jeder sein eigenes velo. Ich kenne niemanden der je so ein publibike genutzt hat. Insofern muss die Rechnung ja nach hinten los gehen
    • Jan. 30.07.2019 08:07
      Highlight Highlight 240 000 Fahrten im Monat in Zürich und Bern, die Nachfrage ausserhalb ihrer Filterblase scheint gross genug. Jetzt stellt sich die Frage, wie schnell sich diese Nachfrage verflüchtigt, wenn die Fahrten plötzlich kosten und ob es staatliche/städtische Aufgabe wäre, die Nachfrage nach Gratis-Velos zu befriedigen.
    • Asho 30.07.2019 08:19
      Highlight Highlight In meiner Filterblase braucht das auch niemand. Am Feierabend oder FR/SA-Abend machen die Publibikes & Trottis aber schnell mal 30% des Veloverkehrs aus, so wie ich dies von meinem Balkon im K5 beobachten kann. Für Nicht-Städter ist das Angebot schon interessant.
    • Alterssturheit 30.07.2019 08:22
      Highlight Highlight @Jan: von den 240000 Fahrten scheint mir ein grosser Teil Touris zu sein, die nach den schönen Tagen wieder weg sind und spätestens dann rentiert es noch weniger. Das günstigste ist wohl immer noch ein eigenes Velo, jederzeit verfügbar und daneben gibt's noch Trams/Bus und auch mal zu Fuss gehen soll nicht gesundheitsschädlich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • xoxo_miro 30.07.2019 07:25
    Highlight Highlight hmm.. was ist los mit der post? ich habe den eindruck die setzen alles in den sand was sie anpacken. von neuen einzahlungsscheinen über e-voting bis publibike 🤔
  • 3klang 30.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Immer wieder zu sehen, wie halbstaatliche Institutionen in Märkte vordringen die nicht zum direkten Auftrag gehören und so mit staatlicher Unterstützung einen funktionierenden Markt verhindern oder kaputt machen. Fragt sich nur, wann man so ein Verhalten endlich unter Kontrolle bringt.
  • nib 30.07.2019 07:17
    Highlight Highlight Die bekannte Krux der Staatsunternehmen. Wachstum kann nur in Gebieten außerhalb des Leistungsauftrags geschehen, dann aber wildern sie unter unfähren Bedingungen im Revier der Privaten.
    Entweder trennt man sich von den Unternehmen, nimmt alle Privilegien weg oder limitiert das Geschäftsfeld auf Post/Postauto
    • Gigle 30.07.2019 08:10
      Highlight Highlight Ich bin auch für eine Limitierung, aber dann soll die Post auch wieder voll verstaatlicht werden. Aber mit der Regierung, die wir haben, werden wir wohl in Zukunft unsere Briefe und Pakete eher mit dhl etc. verschicken müssen.
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 10:30
      Highlight Highlight Niemand braucht "die Post", genausowenig wie irgendwer die "PTT" gebraucht hat.
    • Astrogator 30.07.2019 10:59
      Highlight Highlight @Zwerg: Schon mal einen Brief erhalten?
  • Le French 30.07.2019 07:07
    Highlight Highlight Ich hätte da auch einen Vorschlag: überlässt den Postauftrag den Privaten und löst das Unternehmen auf.
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:53
      Highlight Highlight Genau das ist die einzige richtige Lösung. Niemand braucht die Post. Jeder braucht die Leistung der Post. Ausschreiben, kontrollieren und gut ist.

      Der Staat kann das nicht und er wird es nie können.
    • Astrogator 30.07.2019 11:01
      Highlight Highlight Staatliche Leistungen privatisieren, weil es ja nie geklappt hat machen wir es wieder...

  • yey 30.07.2019 07:03
    Highlight Highlight Tolle Bilanz:

    1.) Leistungsbetrug / Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen berechnet im Postauto-Bereich.

    2.) Abhören von Mitarbeitergesprächen trotz klaren Verstoss gegen das Datenschutzrecht.

    3.) Monopolbildungsversuche auf Kosten der Steuerzahler / Subventionen inkl. nichteinhalten von Leistungsvereinbahrungen.

    Vielleicht stellt sich viel eher die Frage, ob nicht 'wir' uns langsam von der Post trennen wollen...
    • Gigle 30.07.2019 08:06
      Highlight Highlight Ich stelle mir aber auch die Frage, ob das alles etwas mit der damaligen Teilprivatisierung zu tun hat.
    • Brett-vorm-Kopf 30.07.2019 08:37
      Highlight Highlight 4. Postauto-Skandal

      5. Drohnentransporter für Blutproben die beinahe auf Kindergartenkinder abstürzen.

      6. Autonome Pakettransportroboter die man wieder aus dem Verkehr zieht (wer kommt auch auf die bescheuerte Idee die Dinger in der Stadt einzusetzen)
    • Toerpe Zwerg 30.07.2019 09:54
      Highlight Highlight Ja @ Gigle. Ohne die Teilprivatisierung müsste sich die Post nicht rechtfertigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 30.07.2019 07:03
    Highlight Highlight Fahrradverleih und Trottiverleih werden sich nie lohnen, weil der Ertrag im Verhältnis zum Aufwand viel zu tief ist.
    Zusätzlich stehen diese oft am falschen Ort herum. Was den Aufwand noch erhöht.
    Für Pendler ist es auf die Länge eh günstiger, an einem Ort ein günstiges Velo zu parkieren oder die paar Schritte zu gehen.
    Notabene wurde catch-a-car jüngst in mobility integriert, vermutlich aus ähnlichen Gründen. Autos landen immerhin nicht im Fluss.
    • pamayer 30.07.2019 10:14
      Highlight Highlight Aber catch-a-car verstopfen die eh schon extrem verdichteten Städte.
    • Toni.Stark 30.07.2019 11:18
      Highlight Highlight Catch-a-Car war eine Tochter der Mobility und ein Projekt, dass aufgrund des Erfolges nun in Mobility integriert wurde. Vermutlich.
    • Evan 30.07.2019 11:49
      Highlight Highlight "Fahrradverleih und Trottiverleih werden sich nie lohnen"

      Ich denke, zu diesem Zeitpunkt, muss dies der Wettbewerb entscheiden.
  • Bene883 30.07.2019 07:01
    Highlight Highlight Wieder ein Geschäftsfeld, welches null und nichts mit dem Service Public Auftrag der Post zu tun hat und wieder nur Schlamassel. Wann endlich wird der Konzern gezwungen, seinen Auftrag, meinetwegen subventioniert wekl Berggebiete etc. Zu machen und sonst nix?
    • Tobi-wan 30.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Frag Bundesbern. Die wollen eine Dividende von der Post.
    • Firefly 30.07.2019 11:38
      Highlight Highlight Das hat er mal gemacht. Bevor einige ganz schlaue meinten, man müsse alles und jedes privatisieren.

Frozen-Merch: Bei diesen Bildern läuft es sogar der «Eiskönigin» kalt den Rücken runter

Pünktlich zum Kinostart des Disney-Films «Die Eiskönigin 2» enthüllt der neuste Toys-Report von Solidar Suisse die miesen Arbeitsbedingungen in chinesischen Spielzeugfabriken.

Verdeckte ErmittlerInnen der Arbeitsrechtsorganisation China Labor Watch haben im Auftrag der Schweizer Nonprofit-Organisation Solidar Suisse Undercover-Recherchen in fünf chinesischen Spielzeugfabriken durchgeführt. Zu den Auftraggebern der Fabriken gehören Disney, Hasbro, Mattel und Lego.

Der neuste Toys-Report (PDF) zeichnet ein düsteres Bild: «Schockierenderweise bestehen die Probleme, die in der Branche bereits bei der ersten Untersuchung festgestellt wurden, auch dieses Jahr weiter.»

Noch …

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