Schweiz
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ZUR HERSTELLUNG VON SCHOKOLADENOSTERHASEN IN DER CONFISERIE HONOLD STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A confectioner ties a green ribbon around the necks of the Easter bunnies, pictured in the chocolate manufacture of the confectionery Honold in Kuesnacht in the Canton of Zurich, Switzerland, on March 5, 2018. The confectionery Honold was established by Fritz Honold-Herzog in the property «Zum Grossen Christoffel» at Rennweg 53 in Zurich in 1905. Until 2012, the family business run by the fourth generation produced in the basement of its parent house, before the manufacture moved to Kuesnacht in 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Confiseurin bindet den fertigen Osterhasen eine gruene Schleife um den Hals, aufgenommen am 5. Maerz 2018 in der Schokoladenmanufaktur der Confiserie Honold in Kuesnacht im Kanton Zuerich. Die Confiserie Honold wurde 1905 durch Fritz Honold-Herzog in der Liegenschaft «Zum Grossen Christoffel» am Rennweg 53 in Zuerich gegruendet. Bis 2012 produzierte das in vierter Generation gefuehrte Familienunternehmen im Untergeschoss des Stammhauses, bevor die Manufaktur 2013 nach Kuesnacht umgezogen ist. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Unbesiegt auf Platz eins: Das beliebteste Ostergeschenk bleibt der Schoggihase. Bild: KEYSTONE

Die Grossen feiern, die Kleinen bluten – warum nicht alle vom Oster-Geschäft profitieren

Einen Schulrucksack für den Gottibub oder Playmobil für die Enkelin: An Ostern verschenken viele Schweizer nicht nur Schokolade. Viele Geschäfte profitieren von den Ostergeschenken. Doch es gibt auch Verlierer.



Die hiesigen Warenhäuser sind gefühlt bereits seit Monaten vollgestopft mit bunten Zuckereiern und glücklich strahlenden Schokoladenhasen. Für die Detailhändler ist Ostern ein Verkaufsschlager.

Doch wenn sich Frau und Herr Schweizer zum Osterbrunch treffen, werden längst nicht mehr nur Osterhasen verschenkt. Immer mehr Schweizer verschenken zu Ostern – ähnlich wie an Weihnachten – grössere Geschenke.

«Ostern ist klar ein wichtiger Saisonpunkt», bestätigt ein Sprecher von Franz Carl Weber. Vergleichbar mit Weihnachten seien die Feiertage aber bei Weitem nicht. Ähnlich klingt es bei Smyths Toys, dem grössten Spielwarenhändler Europas, der 2018 das US-Unternehmen Toys'R'US in der Schweiz, Deutschland und Österreich übernahm. «Ostern ist für den Spielzeughandel tatsächlich nach Weihnachten die zweitwichtigste Saison», heisst es auf Anfrage.

Braucht es grössere Geschenke an Ostern?

Und auch Manor bezeichnet das Ostergeschäft als «Highlight und eine sehr wichtige Zeit». Besonders für Kinder seien neben Schokolade andere Geschenke üblich, so Manor-Mediensprecher Andreas Richter. «Oft schenken Verwandte, Freunde und Göttis etwas Kleines, sei es zum Spielen oder etwas Praktisches, wie zum Beispiel Schulrucksäcke.»

Vom Ostergeschäft profitieren aber nicht alle. Ganz anders klingt es beim Verband Schweizer Papeterien und Spielwarendetaillisten (VSSD). «Die Umsätze an Ostern sind generell rückläufig», so Jürg Bruhin, Präsident des VSSD. Dafür verantwortlich seien unter anderem die zahlreichen Rabattaktionen von Grossverteilern. «Diese Aktionen führen dazu, dass Ostergeschenke bereits Wochen zuvor und zu günstigen Konditionen bei den Grossen eingekauft werden – und nicht im Fachgeschäft.» Die Fachgeschäfte, so Bruhin, können mit grossen Detailhändlern wie Migros, Coop oder Manor und dem Online-Handel nicht mehr mithalten.

Osterhase, Suessigkeiten und Nest liegen bereit, um ein Osternest fuer Ostern zu basteln, am Freitag, 30. Maerz 2018, in Feuerthalen. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Obwohl für die grossen Händler Ostern immer wichtiger wird, kann man schweizweit (noch) nicht von einem eindeutigen Trend sprechen, heisst es beim Marktforschungsinstitut GfK. «Der Ostermonat hebt sich nur wenig von den anderen Monaten ab», so Kurt Meister vom GfK. «Es kann absolut sein, dass mehr Spielzeug an Ostern gekauft wird als in früheren Jahren, aber einen signifikanten Trend sehen wir noch nicht», erklärt Meister.

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