Schweiz
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Vaterschaft

Bild: shutterstock

Der Vaterschaftsurlaub ist viel teurer als gedacht – sagt das Seco



Worum geht's?

Die Schweiz gehört zu den europäischen Schlusslichtern, wenn es um einen bezahlten Vaterschaftsurlaub geht. Deswegen lancierten 160 Schweizer Organisationen eine Vaterschaftsurlaubs-Initiative, die einen bezahlten Urlaub von vier Wochen fordert. Das würde 420 Millionen Franken jährlich kosten, sagt das Initiativkomitee. Weil die Initiative so viel Zuspruch erhielt, konterte die ständerätliche Sozialkommission mit einem indirekten Gegenvorschlag von zwei Wochen Urlaub. Das würde noch 224 Millionen Franken jährlich kosten, schätzt das Bundesamt für Sozialversicherungen.

Oder doch teurer?

Den 224 Millionen Franken widerspricht nun das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Die wahren Kosten würden bei 1,1 Milliarden Franken liegen – für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub.

Wieso so teuer?

Das Seco begründet die hohe Zahl mit den indirekten Kosten, die entstehen, wenn Väter am Arbeitsplatz fehlen. Zu den indirekten Kosten gehören zum Beispiel der Organisationsaufwand, die Kosten für eine Ersatzlösung und für Überstunden anderer Mitarbeiter, sagt Pascal Muller, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Seco zum «Tagesanzeiger». Er ist Sekretär des KMU-Forums, das den Bundesrat berät. Ziel ist eine gewerbefreundliche Politik.

Woher kommen die Zahlen?

Die 1,1 Milliarden Franken stammen von einer Studie zu den Abwesenheiten von Eltern pflegebedürftiger Kinder. Das Beratungsbüro B.S.S. hat die Kosten für einen vom Bundesrat geplanten Betreuungsurlaub geschätzt. Letztes Jahr wurde diese Studie veröffentlicht – und kam zum Schluss, dass die indirekten Kosten von Abwesenheiten das Doppelte bis Vierfache der direkten Kosten betrage. Das heisst also: Bei direkten Kosten von 224 Mio. Franken entspricht das 672 bis 1120 Millionen Franken.

Was sagt die Politik?

SP-Nationalrat Adrian Wüthrich, Präsident «Vaterschaftsurlaub jetzt»:

«Mit den indirekten Kosten argumentieren dieselben Kreise, die sagen, Väter könnten Ferien nehmen und selber für einen Urlaub sorgen. Da würden genau die gleichen indirekten Kosten entstehen.»

Er sagt ausserdem zum «Tagesanzeiger», dass die Wirtschaft schon entlastet werde, weil Armeeangehörige immer weniger Diensttage leisten müssen. Anderer Meinung ist da Josef Dittli:

FDP-Ständerat Josef Dittli

«Je kleiner ein Unternehmen ist, desto schwieriger ist es, die Kosten einer Abwesenheit zu kompensieren. Dazu [für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf] braucht es längerfristige Massnahmen wie einen kostendeckenden Steuerabzug für Fremdbetreuungskosten und eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten.»

Was passiert jetzt?

Wüthrich sagt gegenüber dem «Tagesanzeiger», dass er davon ausgehe, dass der Gegenvorschlag mit zwei Wochen Urlaub trotzdem eine Mehrheit findet. Dieser kommt nämlich nur zum Zug, falls die Initiative zurückgezogen würde oder an der Urne scheitert. Die Initiative kommt wohl nächstes Jahr vors Volk. (jaw)

Umfrage

Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

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8,681

  • Ja, für zwei Wochen.17%
  • Ja, für vier Wochen.73%
  • Nein, das braucht es nicht.8%
  • Weiss nicht.1%

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 12.06.2019 06:15
    Highlight Highlight Die geforderten 420 Mio wären also dann 2,2 Milliarden...

    Warum braucht es einen Vaterschafts Urlaub? Wandelt einfach den Mutterschaftsurlaub in Elternzeit um...

    Aber ja ich will, ich will, ich will
  • arni99 11.06.2019 21:53
    Highlight Highlight Ich finde es armselig das werdende Väter nicht bereit sind für ihr Neugeborenes einen Teil der Ferien zu opfern. Wir haben zwei Jungs, ich habe bei der Geburt 2 Freitage bekommen und habe 2 Wochen Ferien genommen, meine Frau hat nach der Geburt des ersten mit dem arbeiten in der Backstube aufgehört und war Vollzeitmutter und Hausfrau. Und o Wunder aus unsern Jungs ist was rechtes geworden, auch ohne Vaterschaftsurlaub.
    Und nein wir haben auch nichts föhrig gehabt, aber wir wollten Kinder, und haben deshalb auch auf gewisse Sachen verzichtet.
  • Paddiesli 11.06.2019 21:46
    Highlight Highlight Kosten Kosten Kosten...
    Es geht doch hauptsächlich um das Bilden einer Bindung zwischen Vater und Kind in der Anfangszeit. Zwischen allen drei Beteiligten als Familie. Oder wie Frau Merkel sagt: die Wirtschaft ist für das Volk da. Nicht umgekehrt.
    Ich sage trotzdem den Ablehnern, es spart euch Kosten in der Zukunft.
  • Phrosch 11.06.2019 19:32
    Highlight Highlight „...dass die indirekten Kosten von Abwesenheiten das Doppelte bis Vierfache der direkten Kosten betrage. Das heisst also: Bei direkten Kosten von 224 Mio. Franken entspricht das 672 bis 1120 Millionen Franken.“ Haben die auch jemanden, der rechnen kann? Das Doppelte von 224 ist 448, das Vierfache 886. Aber im nachfaktischen Zeitalter wollen wir es nicht übertreiben mit der Genauigkeit 😉
    • Luzi Fair 11.06.2019 21:27
      Highlight Highlight 224+886=1120

      😉
    • Phrosch 12.06.2019 11:53
      Highlight Highlight Ja, das wären dann sechsfache Kosten 🤭
  • geronimo4ever 11.06.2019 18:34
    Highlight Highlight Also das heisst in dem Fall, dass wir sogar Geld sparen wenn die ‚Drauen‘ am Freitag ‚streiken‘...🤣🤣
  • Tartaruga 11.06.2019 16:50
    Highlight Highlight Von was soll die Diskussion über den Vaterschaftsurlaub denn nun ablenken?

    Sorry, es geht um 2 Wochen?! Vielleicht 1 bis 3 Mal in der Anstellungszeit. Dass da gemeckert wird ist lächerlich.
    • Paddiesli 11.06.2019 21:36
      Highlight Highlight Nicht 1 bis 3 mal.
      0 bis 3 mal. 😉
  • cindy&gismo 11.06.2019 16:44
    Highlight Highlight Wie steht es den mit den Steuerngelder? Wenn dann jedes Baby nach 18 u.m. Jahren (hochgerrechnet) immense Steuern zahlt, sind doch die 1.1 Milliarden nichts.
    • RETO1 11.06.2019 17:28
      Highlight Highlight und wenn es keine zahlt? und dem Staat auf der Tasche liegt
  • Cassady 11.06.2019 15:54
    Highlight Highlight Auch vier Wochen sind immer noch knausrig, wenn man mal rundum in Europa guckt. Und jetzt wollen sie sogar diese läppischen 4 Wochen noch zusammenkürzen? Himmeldonner. Wissen die eigentlich, wie die ersten paar Wochen mit einem Neugeborenen so sind? Das hat mit Urlaub eh schon mal nichts am Hut.
  • Paddiesli 11.06.2019 15:21
    Highlight Highlight Am liebsten würden sie wohl die Frauen zwingen, die Geburt auf den WK zu legen.
  • Kanischti 11.06.2019 14:05
    Highlight Highlight Ich merke schon, dass hier die meisten Kommentare von Angestellten geschrieben werden. Da bleibt offensichtlich kein Platz für Argumente von der Arbeitgeberseite. Damit geht einem der Aufwand, wie vom Seco beschrieben, nichts an. Für einem Grossbetrieb stellt dieses Thema ein kleineres Problem dar als für einen KMU. Nur ist es so, dass viel mehr Angestellte in KMU's arbeiten.
    • Hallosager 11.06.2019 15:15
      Highlight Highlight Ein KMU dessen Produktion still steht, weil ein Mann zwei Wochen fehlt, hat so oder so bereits am falschen Ende gespart.
    • skisandtrail 11.06.2019 19:27
      Highlight Highlight Wo hat denn diese kmu genau gespart?
      Als kmu kann ich nämlich nicht einfach einen mehr anstellen ohni die arbeit zu haben. Wenn bei mir ein arbeiter fehlt sinds halt 25%, die kompensiert werden müssen. Bei grösseren unternehmen sinds dann vielleicht nur 5%...
    • Hallosager 11.06.2019 20:21
      Highlight Highlight Und wenn ihr Arbeiter einen Unfall hat und 2 Wochen ausfällt? Gewisse Tätigkeiten lassen sich dann auch nicht mit Home Office lösen und so schnell, schnell einen Ersatz einschulen bringt auch nicht wirklich viel. Ich verstehe den finanziellen Aspekt, aber wie schützen sie sich vor einem solchen Risiko?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Feuerwanze 11.06.2019 13:51
    Highlight Highlight Derart unvorhergesehen wäre die Abwesenheit gar nicht. Im Gegensatz zu krankheitsbedingter Abwesenheit ist der Vaterschaftsurlaub bis zu einem gewissen Grad planbar und dürfte daher weniger Kosten verursachen.
  • Dan Ka 11.06.2019 13:48
    Highlight Highlight Zu erwähnen... das SECO schätzt die Kosten (wohl SEHR grosszügig). Da verlasse ich mich doch lieber auf die Berechnung des Initiativkomitees.
    • skisandtrail 11.06.2019 19:28
      Highlight Highlight Denke nicht. Kann man mit suva zahlen vergleichen-bei unfall sind die indirekten kosten verhältnismässig etwa ähnlich..
  • peeti 11.06.2019 13:41
    Highlight Highlight Das SECO zeigt mit einer weltfremden Studie kurz vor dem nationalen Frauenstreik wieder mal ganz viel Fingerspitzengefühl.

    Wen würdet ihr bei gleicher Qualifikation einstellen: Die Frau, die bei einer möglichen Schwangerschaft mind. drei Monate fehlt (=Aufwand für Schwangerschaftsvertretung suchen, einarbeiten etc), oder den Mann, der nach der Geburt nicht länger fehlt als nach einem Wohnungswechsel?

    Die Vaterzeit beseitigt diese Ungleichheit nicht, reduziert sie aber. Besser wäre eine gemeinsame Elternzeit, bei der das Risiko für den Arbeitgeber ausgeglichen wird. Träumen darf man ja.
    • Alnothur 11.06.2019 20:45
      Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub ist ja beim Frauenstreik nicht mal im Entferntesten ein Thema.
    • peeti 11.06.2019 23:22
      Highlight Highlight "Der Frauenstreik fordert Vaterschaftsurlaub, er fordert Elternzeit, wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, und, dass Teilzeitmodelle für Männer und Frauen möglich sein müssen, in allen Funktionen und Positionen."
  • Kritiker 11.06.2019 13:39
    Highlight Highlight Allg. ganz typisch für den heutigen Egoismus, da wird nur noch an den eigenen Vorteil gedacht, dazu kommt noch eine allg. Unfähigkeit vernetzt zu denken, es geht ja nicht nur um 4 Wochen Vaterschaftsurlaub, dazu kommen noch 4 Wochen normale und wenns ganz schlimm kommt noch die Auszeit wegen WK dazu, als wenn ein KMU eine Absenz von beinahe 3 Monaten verkraften könnte, da man mit neugeborenen Babys kaum in die Ferien fährt, wäre es auch möglich, dafür die ganz normalen Ferien zu beziehen für die ach so armen armen Väter.....
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 11.06.2019 14:35
      Highlight Highlight Man könnte einfach die 3 Wochen WK sein lassen. Das kostet den Steuerzahler viel Geld für nichts.

      Kinder sind wenigstens die Zukunft.
    • HansHoni 11.06.2019 16:04
      Highlight Highlight @Kritiker: Also der heutige Egoismus bezieht sich auf die Väter, die gern bei ihrer Familie wäre und nicht etwa auf die Arbeitgeber? Das ist ja eine eigenartige Einstellung. Ich bin Besitzer eines KMU und für mich ist klar: Vaterschaftsurlaub ist eine super Investition in die Zufriedenheit und Effizienz der Angestellten. Vernetzt denken heisst auch: Langfristige Vorteile zu sehen. Dass z.B. noch genügend Menschen bereit sind, trotz vieler (finanzieller) Nachteile, Kinder auf die Welt zu stellen.
  • m!k 11.06.2019 13:31
    Highlight Highlight Die Rückständigkeit der Schweiz ist in diesem Themenbereich vergleichbar mit dem Frauenstimmrecht. Gewisse Leute brauchen mal ein Paradigmenwechsel. Die alten Rollenbilder sind schon länger nicht mehr aktuell, ein Vater ist nicht mehr nur der Geldverdiener und hat somit "genug" für die Familie gemacht. Heute wird vieles aufgeteilt (Job/Hausarbeit/Kindererziehung) und man unterstützt sich gegenseitig. Zudem ist das kein Urlaub, sondern man(n) ist eine Stütze für seine Frau/Freundin in der Anfangszeit (nach Spital und alg. Lebensumstellung). Meines Erachtens eine Selbstverständlichkeit.
  • Stambuoch 11.06.2019 13:17
    Highlight Highlight Machen wir es ganz einfach: In dem Jahr, in welchem man Vater wird, muss man nicht in den WK/Zivildienst, sondern kriegt diese Zeit als Vaterschaftszeit zur Verfügung gestellt.

    Und ausländische Arbeitnehmer zahlen dann ebenfalls eine Art EO zur Finanzierung der Vaterschaftszeit.
    • peeti 11.06.2019 13:56
      Highlight Highlight Blöd nur, dass praktisch alle in meinem Umfeld ihre WK/Zivi-Dienstzeit absolviert haben aber noch nicht Vater sind. Und Untaugliche würden mit deiner Idee benachteiligt.

      Elternzeit, wie fast überall.
    • HansHoni 11.06.2019 16:05
      Highlight Highlight Das mit den ausländischen Arbeitnehmern verstehe ich nicht? Die zahlen doch dieselben Abgaben wie die SchweizerInnen...
    • Stambuoch 11.06.2019 18:19
      Highlight Highlight Es geht mir darum, zu zeigen, dass das Geschwätz, von wegen, die KMUs können es sich nicht leisten, wenn ein Mann 3-4 Wochen fehlt, bullshit ist.

      Klar können sies und diejenigen, die da am lautesten Heulen, sind glühende Armeebefürworter. So würden sie nie gegen den WK argumentieren.

      Es geht mir ums Aufzeigen dieser Doppelmoral.
  • Liselote Meier 11.06.2019 13:16
    Highlight Highlight "Er ist Sekretär des KMU-Forums, das den Bundesrat berät. Ziel ist eine gewerbefreundliche Politik"

    Gibt es beim Seco auch ein Arbeitnehmer-Forum welches den Bundesrat berät mit dem Ziel einer Arbeitnehmerfreundlichen Politik?

    Sonst wäre dies ja ziemlich parteiisch und nicht sonderlich demokratisch.
  • Fritz N 11.06.2019 12:59
    Highlight Highlight Man sollte das Kinderkriegen eigentlich nicht noch zusätzlich unterstützen.. Eltern sollten eher Kinderabgaben zahlen müssen, da sie damit den Planeten unnötig belasten
    http://www.vhemt.org/
    • Asho 11.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Schade haben deine Eltern nicht so gedacht.
    • Fritz N 11.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Ah, ad hominem, mein Lieblingsargument :)

      (ich finds ja immer lustig wie emotional das Volk bei dem Thema wird. Schlägt denn da vllt die Biologie aus?)
    • Chääschueche 11.06.2019 22:30
      Highlight Highlight @Asho
      Unser Planet ist überbevölkert. Das ist ein Fakt.

      Unser Planet kann die Resourcen die wir täglich brauchen schon lange nicht mehr genug schnell reproduzieren.

      Die Schweizer sind aber da nicht das Hauptproblem. Es sind eher die Asiatischen Länder die Kindli am Laufmeter Produzieren.

      Aber eben: Die Erde wird uns überdauern :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 11.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Ein guter Vater geht arbeiten für sein Kind und lungert nicht faul zu Hause rum.
    Ein Baby braucht vor allem Ruhe und Nahrung und stillen tun ,so viel ich weiss, in den meisten Fällen immer noch die Mütter
    • rescue me 11.06.2019 13:58
      Highlight Highlight Erstens mal wird der Vater die Mutter zu unterstützen können. Nach einer Geburt ist die Mutter ev. auch froh wenn sie Unterstüzung erhält, oder? Abgesehen davon ist erwiesen, dass der Vater eine zentrale Rolle spielt in der Entwicklung des Kindes:

      "Even from birth, children who have an involved father are more likely to be emotionally secure, be confident to explore their surroundings, and, as they grow older, have better social connections."

      https://www.psychologytoday.com/intl/blog/the-long-reach-childhood/201106/the-importance-fathers
    • Nick Name 11.06.2019 14:04
      Highlight Highlight Wer keine Ahnung vom Vatersein hat, müsste ja nicht unbedingt noch etwas dazu schreiben.
    • Cassady 11.06.2019 15:57
      Highlight Highlight Reto: Unmittelbar nach der Geburt sollte frau LIEGEN (es heisst nicht umsonst Wochenbett) und v.a. wenn möglich nichts heben. Und schlafen (nach der Geburt ist frau fix und foxi und das Stillen ist übrigens am Anfang auch nicht ohne). Wer kocht, wickelt, putzt, kauft ein, Reto? Etwa das Baby?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hyperventilator 11.06.2019 12:27
    Highlight Highlight Alles soll immer der Staat bezahlen! Wie wärs zur Abwechslung mal mit Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Sind bei den Linken halt Fremdwörter...
    • Nick Name 11.06.2019 14:05
      Highlight Highlight «Alles» «immer» passt in dem Fall perfekt zum Nickname. :-)
  • Niiki 11.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Könnte jemand die zahlen in vergleich mit dem Erwirtschafteten Umsatz von Männer in einem Jahr und boch dem verlust durch die WK-einsätze setzten? Ich wette dann kommt einem die Summe nichtmehr so hoch vor.
  • einmalquer 11.06.2019 11:22
    Highlight Highlight Dias Staatssekretariat muss tun was der Chef eben so sagt.

    Da gab es erst kürzlich eine Kehrwendung bei der Beurteilung der Personenfreizügigkeit
    und jetzt eben eine beim Vaterschaftsurlaub.

    Während der Bundesrat einfach die Interessen seiner Partei vertritt und damit nur tut, was er immer tat, verliert das Seco einfach seine Glaubwürdigkeit.

  • Zahlenheini 11.06.2019 11:09
    Highlight Highlight Und jetzt bitte noch gern die Kosten der tiefen Fertilitätsrate berechnen, liebes SECO. Der Mangel an Nachwuchs schafft eine milliardenschwere Finanzierungslücke der AHV. Aber klar, wir können Fachkräfte auch importieren. Nur passt das den gleichen Politikern nicht, die gegen progressive Familienpolitik sind. Mit immer weniger Nachwuchs werden uns die Rekruten für die heilige Kuh Militär übrigens von selber ausgehen, liebe Bürgerlichen...
    • Nick Name 11.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Ich liebe diesen Kommentar.
      :-)
    • Fritz N 11.06.2019 12:52
      Highlight Highlight W.O.R.D.
    • EvilBetty 11.06.2019 13:41
      Highlight Highlight So much win!
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 11.06.2019 11:08
    Highlight Highlight Du kannst heute auch schon Urlaub nehmen, mussts einfach selber bezahlen...
    • Cassady 11.06.2019 15:57
      Highlight Highlight Nein, an manchen Orten kann mann nicht einfach so Urlaub nehmen!
  • Mutbürgerin 11.06.2019 11:04
    Highlight Highlight Es gibt bereits zu viele Menschen auf diesem Planeten. Der Staat soll dies nicht noch fördern, sondern lenken. Wer mehr als zwei Kinder, als je ein Junge und Mädchen will, sollte mehr Steuern zahlen, um den Schaden zu kompensieren.
    • Tornado 11.06.2019 11:20
      Highlight Highlight Ja genau, kann man ja alles ja so wunderbar planen 😮
      Hoffe für dich dass wenn du alt bist dich jemand pflegt und für deine AHV einzahlt.
    • Ichiban 11.06.2019 13:07
      Highlight Highlight und bei zwei Kindern muss es zwingend ein Junge und ein Mädchen sein? Und wenn man 2 Jungen oder 2 Mädchen hat gerade noch ein Bussgeld?
    • Thinkdeeper 11.06.2019 13:10
      Highlight Highlight Und Du zahlst für den Schaden den Du und Deine Eltern angerichtet haben?
      Dieser Planet veträgt 12 Milliarden vernüftige Menschen, aber nicht solche die meinen alles günstig haben zu müssen und dafür das 5fache der ihm zustehende Ressourcen verbraucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anne Who 11.06.2019 11:01
    Highlight Highlight Das Knallerargument par excellence: ICH hatte/bekomme das auch nicht, also soll es auch kein Anderer haben. Schade, dass es immer wieder solche Neider gibt, die niemanden etwas gönnen.
    • Mutbürgerin 11.06.2019 11:22
      Highlight Highlight Kommt mir bekannt vor. Ich brauch keine Waffen, also sollen andere auch nicht.
    • Astrogator 11.06.2019 12:41
      Highlight Highlight Kinder mit Waffen gleichsetzen...

      Könnten genau solche intellektuellen Leistungen dazu führen, dass man Waffenbesitzern einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen nicht zutraut?
  • Froggr 11.06.2019 11:01
    Highlight Highlight War von Anfang klar, das die Berechnungen hinten und vorne nicht stimmen können.
    • Tjuck 11.06.2019 11:27
      Highlight Highlight Leider nicht das erste Mal beim Seco.
  • MacB 11.06.2019 10:55
    Highlight Highlight Mal eine ganz andere Sichtweise:
    Ich denke sogar, dass Frauen im "gebärfreudigen" Alter eher einfacher Jobs finden, wenn ein 4 Wochen Vaterschaftsurlaub durchkommt, da dann eben beide Geschlechter bei einem Kind fehlen. Das wäre ein wünschenswerter und positiver Nebeneffekt.

    Das das zu teuer sein soll, kommt hört doch auf damit. Wer es nicht gebacken kriegt, 4 Wochen einen frischen Vater mal zu überbrücken, der hat eher ein organisatorisches Problem im Unternehmen. Und das gilt auch für kleine KMU's.

    • MacB 11.06.2019 11:40
      Highlight Highlight *Dass das....ein hässlicher Tippfehler von mir.
  • Knety 11.06.2019 10:54
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach Ferien nehmen?
    Sind eure Kinder euch das etwa nicht wert?
    • Cassady 11.06.2019 16:00
      Highlight Highlight Doch, machen viele Väter so. Dann ist aber nach den ersten vier Wochen fertig für den Rest des Jahres. Und die Mutter muss dann alleine schauen wie sie klarkommt - ein Neugeborenes haben ist nicht einfach etwas rumliegen und mal ein bisschen Brust geben. Alle Elternpaare die ich kenne waren die ersten Wochen nach der Geburt richtige Zombies vom Schlafmangel. Das geht echt an die Substanz.
  • Mutbürgerin 11.06.2019 10:46
    Highlight Highlight 4 Wochen Ferien sind eine komfortable Lösung aber mit wenig Nutzen und deshalb viel zu teuer. Warum wird eine Bevölkerungsgruppe privilegiert? Es gibt andere, die sich um ihr Haustier kümmern möchten, um kranke Verwandte oder ein neues Hobby begonnen haben. Entweder kriegen alle Ferien oder niemand.
    • MacB 11.06.2019 10:56
      Highlight Highlight ach so, es wird jemand privilegiert? Am besten machen wir keine Gesetze mehr, denn jedes Gesetz betrifft immer nur einen Teil der Bevölkerung.

      Was für eine eindimensionale Sicht der Dinge.
    • LouisvanGaal 11.06.2019 10:57
      Highlight Highlight Mit dieser Argumentation wäre auch der Mutterschaftsurlaub hinfällig, ebenso ein bezahlter Freitag zufolge eines Todesfalles in der Familie. Bei diesen Beispielen findet genau die gleiche Privilegierung statt, nur möchte ich Sie sehen, diese Argumentationsschine gegenüber Ihrer Mitarbeiterin zu fahren, die gerade Ihren Partner verloren hat oder ein Kind geboren hat.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 11.06.2019 11:01
      Highlight Highlight Mutbürgerin,

      Wieso dürfen gewisse Leute Katzen halten? Nur weil Sie das wollen? Hat je einer die Katzen oder generell die Haustiere gefragt ob Sie nicht lieber im Heim als beim Besitzer sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • why_so_serious 11.06.2019 10:43
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich mal an Österreich wenden und nachfragen, wie man dort mit Müttern und Vätern umgeht... dann erfährt man mal, was ein Sozialstaat ist.
  • Zahlenheini 11.06.2019 10:38
    Highlight Highlight Endlich wissen wir, was uns die Wehrpflicht für Männer kostet. Danke, SECO.
    • Sarkasmusdetektor 11.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Die kostet sogar noch viel mehr, dort kommt noch jede Menge verschleudertes Material dazu.
    • Zahlenheini 11.06.2019 11:23
      Highlight Highlight Ja, aber der Arbeitsausfall wurde so noch nie berechnet. Das wäre doch auch eine interessante Studie für das SECO, wenn desser Vorsteher nicht ein SVPler wäre...
  • Frausowieso 11.06.2019 10:29
    Highlight Highlight Klar, wenn es nach den Wirtschaftsvertretern ginge, dann hätten wir keine Ferien, keine Taggeldversicherung, keinen Kündigungsschutz, keine Ruhezeiten und sie würden Auftragsschwankungen knallhart an die Arbeitnehmer abwälzen. Ihr Ziel ist es ja, möglichst viel aus den Angestellten rauszupressen. Leider ist es so, dass viele Schweizer dieser Panikmache glauben. Lasst euch nicht schon wieder verarschen.
  • stereo 11.06.2019 10:28
    Highlight Highlight tssssss.....eine vaterschaft kommt im schnitt 1-2x pro mann vor und ist planbarer als zum beispiel krankheit. wenn wieder grippesaison ist und wie teils mitarbeiter bei uns in der firma, die nur das wort grippe hören und danach gleich eine woche ausfallen.....das zieht organisationsaufwand mit sich!
    • 3,2,1... vorbei 11.06.2019 11:40
      Highlight Highlight Der genaue Durchschnitt gem. Bundesamt für Statistik, liegt bei 1.6 Kindern.
      2016 waren es 4,17 Millionen Männer.
      Im Alter von 20-64 Jahren waren dies 2.628 Millionen Männer.
      Der einfachheit nehmen wir an, das alle erwerbstätig sind.
      (Lebend)Geburten 2016 waren 87883 ergibt also 175766 Wochen Vaterschaftsurlaub bei 2 Wochen oder 351532 bei 4 Wochen.
      137710 Militärpflichtige (Stand 2014) mal 3 Wochen ergibt 413130 Wochen WK / Jahr.
      Da frag ich mich ernsthaft, weshalb wir uns das nicht leisten können.
      Wie wäre es, wenn der Mann statt in den WK den Vaterschaftsurlaub nehmen könnte?
    • stereo 11.06.2019 11:55
      Highlight Highlight danke für diese detaillierte aufstellung! 🙏
    • Mrs. Sommer 11.06.2019 16:01
      Highlight Highlight moment, den ganzen vaterschaftsurlaub aufgeteilt auf alle berufstätigen männer ergäbe dann, dass jeder mann höchstens einen halben fehltag/jahr hat?

  • Scaros_2 11.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Da vergeht einem der Wunsch Kinder zu kriegen. Und wenn kein Nachkommen kommen, belastet das die Firma langfristig auch.
  • Herren 11.06.2019 10:21
    Highlight Highlight Als Vater von drei Kindern werde ich nicht mehr von einem richtigen Vaterschaftsurlaub profitieren. Dennoch bin ich ein entschiedener Verfechter von familienfördernder Maßnahmen seitens der Politik. Im Herbst werde ich ausschließlich Politiker wählen, die für einen Vaterschafts-/Elternurlaub einstehen.
    Es ist ein Hohn, wie viel Geld die kleine reiche Schweiz in Militär und die Bauern investiert, aber wenn es um unsere Familien und die Zukunft geht, wird alles plötzlich zu schwierig und zu teuer.
    • MacB 11.06.2019 10:57
      Highlight Highlight Danke für die schönen Worte, sehe ich genau so und werde ebenso handeln.
  • maendel 11.06.2019 10:17
    Highlight Highlight Die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub wäre dann ein Pluspunkt einen älteren Mitarbeiter einzustellen.
    • Zahlenheini 11.06.2019 11:05
      Highlight Highlight Ich habe im Biologieunterricht gelernt, dass die Fruchtbarkeit des Mannes NICHT vom Alter abhängt.

      Die 2 Wochen Vaterschaftsurlaub würden also im wesentlichen Frauen im unfruchtbaren Alter bevorzugen. Wenn man deiner Logik folgt...
    • AllknowingP 11.06.2019 16:44
      Highlight Highlight Bisch sicher ? 2 Wochen Ferien zahlen vs. “Lange” ein - je nach Branche- viel höheres Salär bezahlen ?


      Ich würde nochmals bizli Rechnen Mändel.
  • rodman 11.06.2019 10:16
    Highlight Highlight Bin gerade vom Vaterschaftsurlaub zurück. Selber finanziert, gehe dafür einmal weniger in die Ferien. Das ist es mir wert. Warum der Arbeitgeber/Staat mir das finanzieren soll oder für meine Arbeit einen kurzfristigen Ersatz suchen soll, ist mir schleierhaft.
    • Frausowieso 11.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Schön, dass es dir das wert ist. Allerdings kann sich dies nicht jede Familie leisten und es ist auch nicht jeder Arbeitgeber so flexibel. Manche Firmen geben ihren Arbeitnehmern gerade mal einen Tag frei und lassen sie nicht einmal Ferien beziehen. Ein Freund von mir musste am Tag nach der Geburt wieder zur Arbeit, da sein "wichtiges Projekt" ja keine Abwesenheit zuliesse. Den Bezugszeitpunkt von Ferien kann nämlich eigentlich der Arbeitgeber bestimmen.
    • Pius C. Bünzli 11.06.2019 10:30
      Highlight Highlight Er finanziert es dir nur nicht, weil du ein Pfiffeli hast.
    • Ziofauss 11.06.2019 10:35
      Highlight Highlight 1) Ein Unternehmen (egal wie gross/klein) welches nicht 2-4 Wochen ohne einen Ersatz auskommt, sollte sich generell Gedanken über BCM machen...
      2) Ein glücklicher Mensch ist effizienter als ein unglücklicher. Das kommt dem Unternehmen zu Gute.
      3) Beide Elternteile sollten sich um das Kind kümmern. Mit einem Vaterschaftsurlaub machen wir auch einen kleinen Schritt hin zu einer gerechten Verteilung der Aufgaben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capodituttiicapi 11.06.2019 10:13
    Highlight Highlight Ich habe in Schweden um die 2 Jahre😂
    • MacB 11.06.2019 10:59
      Highlight Highlight Das wären dann ca. 50 Mrd, wenn man die Seco-Rechnung einfach hochrechnet. :D
    • Capodituttiicapi 11.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Warum nicht 30 % Einkommenssteuer? Dann wäre das rasch finanziert!
  • amade.ch 11.06.2019 10:03
    Highlight Highlight Surprise, die Abwesenheit bei der Arbeit kostet etwas. Damit hätte man nun wirklich nicht rechnen können. Wer von der Kostenseite her argumentiert, hat die ganze Geschichte aber sowieso nicht begriffen. Andererseits, in einem grösseren Zusammenhang (Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz, Gleichstellung, langfristige familiäre Effekte) gesehen, dürften die Kosten locker für die Vaterzeit sprechen.
  • Posersalami 11.06.2019 10:00
    Highlight Highlight Lustig. Beim Dingen wie dem Vaterschaftsurlaub wird der letzte, indirekt irgendwo über 3 Abhängigkeiten anfallende Franken berechnet, während man im Strassenverkehr noch nicht mal eine seriöse Schätzung der indirekten Kosten erstellt.

    Unglaublich, wir hier mit zweierlei Mass gemessen wird! Zudem fallen wohl viele dieser indirekten Kosten auch an, wenn jemand einfach nur Urlaub nimmt.
  • EvilBetty 11.06.2019 09:49
    Highlight Highlight Man sollte als erstes endlich mal aufhören das Ding VaterschaftsURLAUB zu nennen... denn das ist es nicht.
    • Alterssturheit 11.06.2019 11:21
      Highlight Highlight Ist es für die Mutter vermutlich noch weniger - heisst aber trotzdem schon immer "Mutterschaftsurlaub". Find ich jetzt auch nicht sooo schlimm, Hauptsache es kommt, egal wies heisst.
    • tipsi 11.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Mein Vorschlag ist VaterZEIT und MutterschaftsSCHUTZ (3 Monate) und danach MutterZEIT. Als würde man nichts tun, wenn man mal nicht einer bezahlten Arbeit nachgeht. Ist ja nicht so, dass man das Baby zuhause lässt und an den Strand fährt.
  • tipsi 11.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Vaterzeit ist wertvoll und was wertvoll ist, darf auch was kosten.
  • Lowend 11.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Seit das SECO in der Hand der Blocherpartei ist, kommen plötzlich ganz neue Zahlen und Berechnungsmethoden zum Zug, die allesamt den Kapitaleignern und nicht mehr den Arbeitern und Angestellten nützen.
  • outsidecamper 11.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Es wird immer nur darüber diskutiert, wie viel der Vaterschaftsurlaub kostet. Politiker sind halt nicht an langfristigen Lösungen interessiert.
    Können wir mal über die langfristigen Vorteile sprechen? Mehr Frauen, die schneller wieder arbeiten gehen zum Beispiel? Oder mehr Gleichberechtigung bei der Anstellung, wenn Männer und Frauen nach der Geburt eines Kindes fehlen?
    Diese ganze Diskussion ist doch sehr kurzsichtig. Ich gehe am Freitag auf die Strasse für den Vaterschaftsurlaub.
  • gnagi 11.06.2019 09:32
    Highlight Highlight Was kostet uns eigentlich das SECO? Gäbe es da möglicherweise noch Sparpotential?
  • Nick Name 11.06.2019 09:29
    Highlight Highlight Hey, und wie ist das mit den Ferien? Höchst wirtschaftsschädigend! Diese Kosten! Schon mal gerechnet, Seco?
    Wie wärs also mit einem kompletten Verbot von freien Zeiten, die länger als einen Tag dauern? Das wär doch mal wirtschaftsfreundlich.
  • Black Cat in a Sink 11.06.2019 09:26
    Highlight Highlight Aber 8 Milliarden für die Armee liegen drin!
  • Met 11.06.2019 09:22
    Highlight Highlight Geld ist wieder einmal wichtiger.. :(
  • pascii 11.06.2019 09:22
    Highlight Highlight Dann rechne man doch mal den Militärdienst aus. Was der kosten wird.
  • Sharkdiver 11.06.2019 09:19
    Highlight Highlight 1. Nicht in jeden Betrieb müsste jemand für 2/4 Wochen ersetzt werden. Und auch nicht für jeden müssten andere Überstunden machen. Das ist Quatsch.
    Die gleiche Umfrage bei 20min würde wohl ein umgekehrtes Ergebnis ergeben😔
  • Neruda 11.06.2019 09:17
    Highlight Highlight Naja, das Seco ist eh ein reaktionäres, neoliberales und wirtschaftshöriges Departement. So viel würd ich nicht auf deren Ratschläge und Berechnungen geben.
  • Martello 11.06.2019 09:17
    Highlight Highlight Der WK auch.
    • Martello 11.06.2019 09:21
      Highlight Highlight ... und btw. sind auch 4 Wochen Vaterschaftsurlaub eine Farce.
  • elnino 11.06.2019 09:16
    Highlight Highlight Die Argumentation scheint mir doch recht ein rechtes Rosinenpicken...

    Bin sicher, dass ein Neo-Vater nicht wirklich an die Arbeit denkt sobald er ein Kind bekommt. An den Schlafentzug erst nicht zu denken...

    • Luky22 11.06.2019 09:55
      Highlight Highlight Der Neo-Vater denkt sehr rasch wieder an die Arbeit! Der Alltag kommt schneller als Du denkst. Abgesehen hat Herr und Frau Schweizer sehr große Angst vor Wohlstandsverlust. Eine neue Kasse wird er wohl in den nächsten 10 Jahren ablehnen.
    • AllknowingP 12.06.2019 15:11
      Highlight Highlight Neue Kasse ?!?
  • Satanarchist 11.06.2019 09:14
    Highlight Highlight Die Wirtschaft kann 4 Wochen Vaterschaftsurlaub verkraften.
    • Satanarchist 11.06.2019 10:28
      Highlight Highlight Wow! Die Menschen, die diesen Beitrag geblitzt haben, müssen ja ganz schön unzufrieden, neidisch, missgünstig und geizig sein.
    • Zat 11.06.2019 13:10
      Highlight Highlight Ich habe Dir zwar ein Herz gegeben, weil meine Meinung mit Deiner ersten Aussage übereinstimmt. Dein zweiter Post finde ich aber arrogant, und ich finde keinen Grund, gleich so an die Decke zu gehen. Vielleicht ist auch einfach jemand mit Deiner Aussage nicht einverstanden? Oder ist eher für die Lösung mit zwei Wochen? Vertipper gibts auch immer mal. Stand jetzt 72 Herzen 18 Blitze, da dürftest Du wirklich zufrieden sein mit der grossen Zustimmung. Muss ja nicht immer jeder der gleichen Meinung sein, sonst wird das Diskutieren uninteressant.
  • p4trick 11.06.2019 09:14
    Highlight Highlight Ich hätte da eine Idee, wir kürzen den WK um 6 Wochen und BOOM 2 oder sogar 4 Wochen sind GRATIS!!! \o/
    • Tortejäger 11.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Und dann erst noch das ganze, schöne Geld, welches man nicht verballern würde :O
  • P. Hodel 11.06.2019 09:10
    Highlight Highlight Wenn endlich alle (kleine, reiche, Firmen wie die Fifa etc.) gerecht besteuert würden, ja dann würde es locker für 4 Wochen reichen.
    • AllknowingP 12.06.2019 15:11
      Highlight Highlight Wohl eher für ein Jahr....
  • Bynaus @final-frontier.ch 11.06.2019 09:08
    Highlight Highlight *Ja, neun Monate frei aufteilbare Elternzeit, davon drei der Mutter vorbehalten.

    Leider nicht nächstes Jahr. Aber irgendwann.
    • Nick Name 11.06.2019 09:33
      Highlight Highlight Merci, genau so was fehlt mir auch in der Umfrage.
    • Herren 11.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Ich bin auch für eine dynamische Lösung in dieser Größenordnung.
  • space_tourist 11.06.2019 09:08
    Highlight Highlight Jeder dienstpflichtige Schweizer fehlt pro Jahr mehrere Wochen wegen WK oder Zivildienst. Sprich eine Firma die einen dienstpflichtigen Schweizer anstellt, ist sich bewusst, dass dieser mehrere Wochen pro Jahr nicht zur Arbeit erscheint. Sollte also kein Problem sein dieses Bewusstsein auf Väter auszudehnen...
    • sottosopra 11.06.2019 09:22
      Highlight Highlight Vergessen Sie in Ihrer Aufzählung bitte nicht die Dienstuntauglichen Schweizer, die pro Jahr mindestens zwei Tage vom Zivilschutz aufgeboten werden, um (i.d.R) Däumchen zu drehen. Würde man den Wehrdienst und den Zivilschutz auch nur ein bisschen effizienter gestalten, könnte man das eingesparte Geld gut in Massnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufliessen lassen, ohne dass das Geld anderswo abgezwackt werden müsste.
    • Zahlenheini 11.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Ein Geburtstermin steht Monate im Voraus fest. Laut SECO-Logik klingt das aber so, als ob Männer plötzlich merken: huch, ich werde in einer Woche Vater.
      Wenn Unternehmen auf einen Ausfall von 2 Wochen, der Monate im Voraus kommuniziert wird, nicht flexibel reagieren können, dann muss man sich um die Unternehmen ernsthafte Sorgen machen. Wenn jemand durch Krankheit/Unfall plötzlich für mehrere Wochen ausfällt, dann sollte es ja logischerweise zu einer Rezession kommen.
      Ironie off
    • Katzenseekatze 11.06.2019 12:15
      Highlight Highlight Das ist ein anderes Thema... Militär ist heilig. Familie ist privat...
  • Bosshard Matthias 11.06.2019 09:05
    Highlight Highlight Grundsätzlich fände ich das keine schlechte Idee
    es dreht sich nicht immer alles im Leben um Arbeit.
    Viel wichtiger aber wäre eine bessere AHV als heute
    sprich mehr Geld zum Leben. Viele Jungen werden auch alt und werden dann merken wie wenig man bekommt
    ein Trauerspiel das man dass nicht schafft.
    • Gopfridsenkel 11.06.2019 09:24
      Highlight Highlight Das ist keine "Entweder-Oder" Frage...
    • Tjuck 11.06.2019 11:40
      Highlight Highlight Hier geht es aber um etwas anderes. Eine gute AHV, die den Auftrag gem. Verfassung erfüllte (ohne EL-Provisorium!) wäre schon wichtig, wurde aber vom Volk abgelehnt (AHVplus). Hoffen wir, dass die Eltern-/Vaterzeit nicht auch noch scheitert.
  • Magnum44 11.06.2019 09:02
    Highlight Highlight Kein Problem, ein Diensttag kostet etwa 1000 Fr., da ist ein grosses Sparpotenzial vorhanden.
  • DailyGuy 11.06.2019 09:02
    Highlight Highlight Wir können uns jedes Jahr für einen Grossteil der Männer zwischen 20 und 34 ein WK von 3 Wochen leisten. Dort fehlen die Männer auch, und es kommt auch zu finanziellen Umkosten für die Firmen. Meist ist der WK nicht einmal wirklich produktiv.
    Ein bis zwei Mal Vaterschaftsurlaub für je zwei Wochen ist aber für die Unternehmen eine zu grosse Belastung.

    Diese fadenscheinige Begründung finde ich schrecklich und im Grundsatz nur eine Farce.
    • Wolf von Sparta 11.06.2019 09:10
      Highlight Highlight Da haben Sie absolut recht! Völliges Hirngespinst diese Argumentation des Staates.
    • Maya Eldorado 11.06.2019 10:01
      Highlight Highlight Eigentlich ganz einfach. Militärdienst abschaffen und anstelle Vaterschaftsurlaub einführen.
    • Magnum44 11.06.2019 10:17
      Highlight Highlight Die ganze Diskussion ist einfach nur lächerlich, wird sprechen hier von gerade einmal 8 Wochen "Ferien" im Leben eines durchschnittlichen Mannes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 11.06.2019 09:00
    Highlight Highlight Wegen diesen 2 wochen normalerweise 0-3 mal im leben geht die welt auch nicht unter. Was sind die paar wochen schon in 40 anstellungsjahren?
    • Sharkdiver 11.06.2019 09:21
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