Schweiz
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Der starke Franken drückt auf den Umsatz: Energiekonzern Alpiq schliesst mit tiefroten Zahlen ab



THEMENBILD ZU DEN ANGEKÜNDIGTEN ENTLASSUNGEN BEI ALPIQ --- Un enseigne avec le logo Alpiq est photographiee ce vendredi 4 novembre 2011 a Lausanne. Alpiq veut supprimer 450 de ses 10'800 emplois, dont la moitie environ en Suisse, pour redresser sa rentabilite. Le groupe energetique a vu son benefice net fondre de 57 pourcent au cours des neuf premiers mois de l'annee a 180 millions de francs. Le siege devrait quitter Neuchatel. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Alpiq: Verlust von 886 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2015. Bild: KEYSTONE

Der Energiekonzern Alpiq schliesst das erste Halbjahr 2015 tief in den roten Zahlen ab. Unter dem Strich beläuft sich der Verlust auf 886 Millionen Franken. Der Umsatz brach von 4.1 Milliarden auf 3.3 Milliarden Franken ein.

Gründe für den Umsatzschwund sind tiefe Grosshandelspreise und der starke Franken. Die Aufwertung des Frankens nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses führte zudem auch zu Wertberichtigungen und Rückstellungen von 834 Millionen Franken. Diese Bilanzkorrekturen wurden insbesondere bei den Schweizer Wasserkraftwerken fällig, wie Alpiq am Freitag mitteilte.

Darüber hinaus schmälerten ein Anleihenrückkauf für 28 Millionen Franken, das Zinsumfeld und die schwache Performance der Nuklearfonds das Finanzergebnis. Vor Sondereinflüssen resultierte damit ein Minus von 52 Millionen Franken.

Für das Gesamtjahr sieht sich Alpiq durch die tiefen Grosshandelspreise und den starken Franken herausgefordert. Das Kostensparprogramm von 100 Millionen Franken ist gemäss Communiqué auf Kurs. Es soll die negativen Effekte auf die Erfolgsrechnung teilweise ausgleichen. Alpiq rechnet – Abschreibungen nicht mitgerechnet – mit einem tieferen Resultat als im Vorjahr. (wst/sda)

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

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