Schweiz
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Berset lässt nicht locker beim Frauenrentenalter 65 – gibt ihnen aber ein Zückerchen



Die grosse Reform der Altersvorsorge ist im September 2017 an der Urne gescheitert. Seit Mittwoch ist klar, wie es mit der AHV und der obligatorischen beruflichen Vorsorge weitergehen soll. Der Bundesrat ist bei beiden Säulen der Altersvorsorge auf Ausgleich bedacht.

Trotz Kritik in der Vernehmlassung hat er beschlossen, bei der AHV-Reform an umfangreichen Ausgleichsmassnahmen für Frauen festzuhalten. Diesen droht die schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre. Die Linke hat das schon zweimal an der Urne verhindert.

Einen dritten Fehlschlag will der Bundesrat nicht riskieren. In der Botschaft, die Berset für Ende August ankündigte, sind Ausgleichsmassnahmen im Umfang von 700 Millionen Franken vorgesehen. «Eine Kompensation ist unverzichtbar», sagte Berset. Die Frauen würden einen grossen Teil zur Stabilisierung der AHV beitragen.

Der Bundesrat plant, den Kürzungssatz beim Rentenvorbezug für eine Übergangsgeneration von 9 Jahrgängen zu reduzieren. Frauen mit einem Jahreseinkommen bis 56'880 Franken könnten dadurch ohne Einbussen mit 64 Jahren in Rente gehen, würden also faktisch von der Erhöhung des Rentenalters verschont.

Zudem will der Bundesrat die Renten jener Frauen erhöhen, die bis 65 oder länger arbeiten. Der Zuschlag beträgt bis zu 163 Franken pro Monat. Im Durchschnitt beläuft sich die Rentenverbesserung nach Angaben des Bundesrats auf 76 Franken.

«Lebhafte Diskussionen»

Weiter geplant ist zudem eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 Prozentpunkte. Die übrigen Massnahmen sind weitgehend unbestritten. Dazu gehört der flexible Rentenbezug zwischen 62 und 70 Jahren, der auch für die berufliche Vorsorge gilt. Wer über 65 Jahre hinaus arbeitet, profitiert von einem Freibetrag von 1400 Franken und höheren Altersleistungen.

Unter dem Stich soll die AHV dadurch um 2,8 Milliarden Franken entlastet werden, was die Sozialversicherung bis 2030 stabilisieren würde. Die Notwendigkeit einer Reform sei unbestritten, sagte Berset. Das habe die Vernehmlassung ergeben. Trotzdem stellt er sich auf «lebhafte Diskussionen» ein, wie er sagte.

Statt Mehrwertsteuererhöhungen erwarten bürgerliche Kräfte nämlich strukturelle Massnahmen, die über die Erhöhung des Frauenrentenalters hinausgehen. Die Linke hingegen hält eine neue AHV-Reform nach der Annahme der AHV-Steuervorlage (Staf) für wenig dringlich. Sie wehrt sich vehement gegen ein höheres Frauenrentenalter.

Auch zweite Säule sanierungsbedürftig

Nicht einfacher wird die Diskussion dadurch, dass neben der AHV-Reform eine Reform der obligatorischen beruflichen Vorsorge ansteht. Eine gewisse Koordination der beiden Geschäfte wird unvermeidbar sein: Ein Gesamtpaket werde es nicht geben, aber ein Gesamtbild, sagte Berset.

Seit Dienstag hat er zwei Vorschläge für eine Reform der zweiten Säule auf dem Tisch. Vom Kompromiss der Sozialpartner zeigte er sich begeistert. Die Vorschläge seien positiv und ausgewogen, erklärte Berset. Sie erlaubten, das Leistungsniveau zu halten und versprächen Verbesserungen für Teilzeitarbeitende und Frauen. Zudem würden Nachteile für ältere Arbeitnehmende beseitigt.

Arbeitgeberverband, Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse haben sich darauf geeinigt, die Senkung des Umwandlungssatzes durch ein Bündel von Massnahmen zu kompensieren. Dazu gehören die Halbierung des Koordinationsabzugs, ein Rentenzuschlag oder tiefere Altersgutschriften für ältere Arbeitnehmende.

«Ich bin sehr zufrieden, dass sich die Sozialpartner auf einen Kompromiss einigen konnten», erklärte Berset. Dieser werde so bald wie möglich in eine Vernehmlassungsvorlage integriert. Änderungen am Vorschlag plant Berset nicht. Einige Punkte müssten aber noch konkretisiert werden. Die Vernehmlassung will Berset bis im November eröffnen.

SGB-Vorschlag fällt durch

Für die beteiligten Sozialpartner hatte er nur lobende Worte. Es sei das erste Mal, dass bei diesem Thema ein Kompromiss zu Stande komme, der von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen getragen werde. «Das ist ein grosser Wert.» Der Bundesrat habe daher den Vorschlag am Mittwoch «mit grosser Befriedigung» zur Kenntnis genommen.

Der Gewerbeverband trägt den Sozialpartner-Kompromiss nicht mit. Er hat Berset einen eigenen Vorschlag vorgelegt. Dieser gleicht die Senkung des Umwandlungssatzes nur teilweise aus. Damit erfülle er die Vorgaben des Bundesrats nicht, weil das Rentenniveau nicht erhalten werde, betonte Berset.

«Wir werden das Problem nicht lösen, indem man über Prinzipien spricht.» Stattdessen müsse man auf die konkreten Probleme eingehen. Dazu gehört die Mehrheitsfähigkeit eines Vorschlags. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist schon zweimal an der Urne gescheitert. (aeg/sda)

Mehr zum Thema AHV:

Wer von der Altersreform profitiert – und wer verliert

Video: srf

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Die AHV-Steuervorlage kurz und klar erklärt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Neruda 04.07.2019 00:01
    Highlight Highlight Alle die wegen dem Zürckerchen rumweinen haben nicht begriffen, dass die AHV Frauen systematisch benachteiligt, da sie wegen dem Kinder Aufziehen häufig Lücken bei den Beiträgen haben und somit überdurchschnittlich von Altersarmut betroffen sind. Darum ist ein Ausgleich wichtig, um den Frauen, welche sehr viel geleistet haben, nicht noch fürs Kinderkriegen zu bestrafen!
  • HeforShe 03.07.2019 22:02
    Highlight Highlight Frauen durften 5 Jahrzehnte lang 1 Jahr früher in Rente gehen?
    Frauen dürfen seit 48 (29) Jahren die Demokratie mitbestimmen.
    Frauen dürfen seit 27 Jahren nicht mehr straflos in der Ehe vergewaltigt werden.
    Frauen dürfen seit 43 Jahren ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten.

    Aber klar, an dem einen Jahr hängt die Gleichberechtigung, damit die Männer endlich nicht mehr so grausam benachteiligt werden. /sarcasm-off

    PS: Bin FÜR das gleiche Rentenalter!

  • Rethinking 03.07.2019 20:17
    Highlight Highlight AHV Alter 65 für alle ist ja ok. Ansonsten sind jedoch KEINE Massnahmen erforderlich! Der AHV geht es blendend:

    - Die Lebenserwartung der über 65-Jährigen ist gesunken

    - Die Schweiz hat seit über 100 Jahren einen Geburten­überschuss

    - Das Wanderungssaldo ist positiv

    - Die Löhne steigen

    - Immer mehr Frauen arbeiten und zahlen damit AHV-Beiträge

    - Das Vermögen der AHV hat sich auf aktuell 45 Milliarden verdoppelt. Hinzu kommt das Vermögen der 78 Schweizer AHV-Ausgleichskassen. Dort liegen nochmals Hunderte Millionen Franken

    https://www.ktipp.ch/artikel/d/gute-entwicklung-fuer-die-ahv/
    • bebby 04.07.2019 07:08
      Highlight Highlight Die absolute Höhe des AHV Vermögens sagt nichts darüber aus, ob damit die zukünftigen Renten gedeckt sind.
    • Rethinking 04.07.2019 20:30
      Highlight Highlight @bebby: Lesen... Nicht behaupten
  • Resche G 03.07.2019 20:17
    Highlight Highlight Ist schon jemandem der Gedanken gekommen das die wichtigste Arbeit einer Gesellschaft das Kinder kriegen und aufziehen ist? Denn wenn nach uns nichts kommt für was brauchen wir dann Militär und Wirtschaftswachstum ? Diese Jahrelange Arbeit verrichten grösstenteils die Frauen und nebenbei schauen sie noch zu denn Grosseltern wenn diese Pflege benötigen. Alles gratis und ohne AHV und BVG Beiträge. Welcher mann würde diese Arbeit gerne für ein Jahr Pension übernehmen??
    • der Denker 03.07.2019 20:38
      Highlight Highlight Und was ist mit den Frauen, welche dies nicht machen? Oder die Männer die dies mache? Es nennt sich freiwilleg arbeit, wril dies freiwillig passiert, niemand zwingt Sie dazu.
    • darkshadow 03.07.2019 20:44
      Highlight Highlight Bekommst du automatisch bei einer Scheidung. (Ehe)Frauen (das müsste angepasst werden an Elternteil!!!)dürfen danach sogar Ihren Lebensstandard halten, während der Lebensstandard der Männer einbricht. Fair ist was anderes. Heute gehts um Gleichberechtigung, zieht dies in allen Bereichen konsequent durch. Rentenalter, Militärdienst, Lohntransparenz etc. etc. Ich hasse Rosinenpicker... Heute stehts jedem Paar frei zu entscheiden, wer die Kinder grosszieht! Die Schwangerschaft und Monate danach sind ja gedeckt.
    • Frances Ryder 03.07.2019 21:13
      Highlight Highlight Ist schon jemandem der Gedanke gekommen, dass die wichtigste Arbeit die Lebensmittelproduktion ist? Für was brauchen wir Nachwuchs, wenn wir alle sterben weil wir nichts zu essen haben. Ist schon jemandem der Gedanke gekommen, dass die wichtigste Arbeit im Gesundheitswesen ist? Wozu Nachwuchs kriegen wenn sie alle spätestens bis 30 Tod sind. Ist schon jemandem der Gedanke gekommen, dass die wichtigste Arbeit im Bildungswesen ist? Etc. Etc. Das Spiel kannst du den ganzen Tag spielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • quad 03.07.2019 20:16
    Highlight Highlight ... nun wenn Herr Berset eine Gleichberechtigung anstrebt können wir ja das AHV Männeralter auf 64 setzen ... ab 50 gehört der Grossteil der Schweizer Bevölkerung eh zum Alteisen.
    Zudem, ein BR verdient heute 450k im Jahr und profitiert nach "Karriereende" von einer Pension von 220k ... irgendeinmal dürfte man dann doch kreativere Ideen, Visionen und Vorschläge für diese Entlohnung erwarten ... aber eben, oft wenig Ahnung wie es im richtigen Leben läuft und dann doch eher ein Volkstreter als ein Volksvertreter sein ...
  • 7immi 03.07.2019 19:48
    Highlight Highlight Es ist keine Erhöhung des Rentenalters für Frauen, sondern eine Angleichung. Nennt man auch Gleichberechtigung. Eigentlich müssen die Männer das Zückerchen erhalten, da sie Jahrzehnte mehr eingezahlt haben...
    • Phrosch 03.07.2019 21:50
      Highlight Highlight 7immi, mehr einbezahlt haben die Männer nur darum, weil sie auch mehr verdient haben. Dies liegt ein wenig daran, dass sie ein Jahr später pensioniert werden, vor allem aber daran, dass Frauen sehr oft weniger verdienen (Tieflohnbranchen, Teilzeitarbeit neben der Familienarbeit, nicht erklärbare Lohnunterschiede etc.)
  • BaBa17 03.07.2019 19:19
    Highlight Highlight Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber hier geht es in erster linie um die AHV und die wird ja nicht aufgeteilt. die frau die evtl. über jahre zuhause bleibt oder nur teilzeit arbeitet zieht die A-Karte. während der mann die volle AHV bezieht. OK heute wo sich viele paare die erziehung teilen und beide teilzeit arbeiten sieht das in zukunft anders aus. bin gespannt wie die diskussion in 40 jahre aussieht.
    • der Denker 03.07.2019 20:17
      Highlight Highlight Der Mann zahlt ja au das leben lang ein und die Frau in Ihrem Falle nicht. Weshalb ist das jetzt ungerecht?
    • Bergblick 03.07.2019 20:35
      Highlight Highlight Das AHV-Guthaben wird gesplittet: es werden die Einkommen, welche die beiden Ehepartner während der Ehejahre erzielt haben, aufgeteilt und je zur Hälfte dem andern Ehepartner gutgeschrieben. Die Frau, die zu Hause bleibt und die Kinder betreut, profitiert also von den Einzahlungen ihres arbeitenden Ehemannes.
    • Aglaya 03.07.2019 20:43
      Highlight Highlight Ehepaare erhalten eine gemeinsame Rente, da gibt es kein "der Ehemann erhält die volle Rente, die Ehefrau nicht". Die A-Karte haben da allerdings Ehepaare gezogen, wenn beide ihr Leben lang 100% gearbeitet haben, da die Rente für Ehepaare auf 150% gedeckelt ist. 200% Beiträge, aber nur 150% Rente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der Denker 03.07.2019 18:45
    Highlight Highlight Und da wundert sich noch einer warum die Sozis bei den Männern nicht besonders gut ankommen 🙄
    • BaBa17 03.07.2019 19:20
      Highlight Highlight Schauen wir doch in 40 jahre wie das aussieht wenn die heutigen teilzeit papas nicht mehr die volle AHV beziehen können...
    • BaBa17 03.07.2019 21:45
      Highlight Highlight Nein Hoppela,, den bei teilzeit wird die volle AHV ganz selten ausbezahlt. weisst du auch wie tief die minimal AHV ist? diese reicht bei weitem nicht um eingermassen überleben zukönnen. leider..
    • Phrosch 03.07.2019 21:56
      Highlight Highlight Hoppla, kannst du das mit Zahlen belegen? Ich kenne viele Leute (Männer), die ein Leben lang gearbeitet haben und keine volle Rente bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Defekte Demokratie 03.07.2019 18:32
    Highlight Highlight Hab ich was verpasst? Die Frauen werden also nun 1 Jahr länger arbeiten, das arbeitende Volk wird mit höheren Beiträgen zur Kasse gebeten, in der 2. Säule wird der Umwandlungssatz gesenkt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die heutigen Rentner zu hohe Renten beziehen (Umlagerung von arbeitender zu pensionierter Bevölkerung), aber diese müssen nichts beisteuern? (Danke für die ⚡️). Die ganze Last wird also von denen getragen, welche die Suppe eh auslöffeln müssen. Also die jetzt arbeitende Bevölkerung. Danke.
  • 3klang 03.07.2019 17:38
    Highlight Highlight Wieso denn immer Zückerchen hier, Zückerchen da?
    Wenn wir die AHV sanieren wollen, kann man die gewonnenen Mittel nicht gleich wieder verschenken. Die AHV-Reform wird auf jeden Fall unangenehm, akzeptieren wir das doch endlich!
  • PC Principal 03.07.2019 17:31
    Highlight Highlight Es braucht sofort Gleichberechtigung beim Rentenalter, alles andere ist Diskriminierung.
  • Ursus der Rächer 03.07.2019 17:19
    Highlight Highlight Und trotz Zückerchen erhöht sich die Ehepaarrente nicht. Ein Skandal, denn seit 30 Jahren steht in der Verfassung, dass die AHV existenzsichernd sein müsse. In wenigen Jahren wird diese Rente nicht einmal mehr reichen für KK und Miete! Und die meisten Rentner müssen um Ergänzungsleistungen betteln und die „Hosen runterlassen“. Demütigung hoch zwei!
    • Rethinking 03.07.2019 20:22
      Highlight Highlight Die Rentner die ich kenne geniessen alle das Leben in vollen Zügen. Verreisen andauernd in alle Ecken der Erde. Von Hosen runterlassen kann nicht die Rede sein
    • CrimsonTide 03.07.2019 21:59
      Highlight Highlight Da hilft doch nur noch auswandern...
      Vielleicht reichts ja dann im Ausland ein menschenwürdiges Leben zu verbringen...
    • Neruda 04.07.2019 00:12
      Highlight Highlight @Wolge: Nun meine Grossmutter war trotz einem Leben voller harter Arbeit immer auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Nicht gerade das wo uns versprochen wurde und in der Verfassung steht! Auch wenn es sicher genug gutbegüterte Pensionäre gibt, gibt es auch immer noch genügende Leute wie meine Grossmutter und wir tuen gut daran, ihnen ein Alter ohne betteln zu ermöglichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mc mark 03.07.2019 16:07
    Highlight Highlight *Die Frauen werden 3 Jahre älter* das ist bestimmt nicht mehr gültig, wenn man als Frau ins Berufsleben einsteigt. Das Berufsleben saugt einem die Seele aus dem Leib. Dementsprechend wird auch die Lebenserwartung der Frauen sinken.
    • Froggr 03.07.2019 16:23
      Highlight Highlight Nein
    • Platon 03.07.2019 17:31
      Highlight Highlight @Froggr
      Doch!
    • 3klang 03.07.2019 17:53
      Highlight Highlight Deswegen macht es ja auch Sinn, das Referenz-Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Von mir aus auch geschlechterspezifisch.
      Natürlich braucht es dazu Anpassungen für Berufe mit körperlicher Arbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arutha 03.07.2019 15:54
    Highlight Highlight Die Frauen hatten jetzt 55 Jahre den Vorteil eines geringeren Rentenalters (bei Einführung war es für beide Geschlechter bei 65). Dies hat sicherlich auch zur Schieflage beigetragen. Dass nun die Frauen mehr zur Finanzierung beitragen müssen, ist aus meiner Sicht daher in Ordnung.
  • Füdlifingerfritz 03.07.2019 15:52
    Highlight Highlight Gleiches Rentenalter für alle, sobald als möglich. Alles andere ist eine Verlängerung staatlich geförderter oder zumindest geduldeter Diskriminierung.
  • inmi 03.07.2019 15:45
    Highlight Highlight Die Frauen werden 3 Jahre älter als Männer!

    Also können sie MINDESTENS so lange arbeiten wie Männer.
  • MissSophia 03.07.2019 15:39
    Highlight Highlight Erhöhung des Frauenrentenalters ist das einzig richtige wenn wir in der Gleichstellung irgendwohin kommen wollen.

    Ich bin auch für einen Service an der Gesellschaft für alle (sehe den Sinn im Militärdienst aber nicht, drum nicht Militär für alle)
    • MissSophia 03.07.2019 16:20
      Highlight Highlight Mir ging es darum dass neben dem Rentenalter der Militärdienst immer ins Feld geführt wird wenn es darum geht zu zeigen wie ungleich die Frauen die Gleichberechtigung wollen... wegen mir können wir das Militär und den Service an der Gesellschaft streichen, die Arbeiten welche beide Institutionen verrichten werden aber dennoch von jemandem übernommen werden müssen

      und es muss entweder für alle zwingend sein oder für alle gestrichen werden
    • Platon 03.07.2019 17:34
      Highlight Highlight Weg mit dem Militärdienst und auch sonstigen „Diensten an die Gesellschaft“, wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter. Der Gesellschaft ist gedient, wenn man arbeiten geht, Steuern bezahlt, sich sonst irgendwie engagiert und vielleicht noch Kinder in die Welt setzt.
    • MissSophia 03.07.2019 18:59
      Highlight Highlight @the elder
      Aber der Punkt ist dass die Männer müssen und die Frauen dürfen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 03.07.2019 15:34
    Highlight Highlight Das überhaupt diskutiert werden muss, dass Frauen genau so lange arbeiten wie Männer ist genau so diskriminierend wie die minderen Löhne der Frauen! Shame on you Switzerland.
    • José Santacruz Londoño 03.07.2019 16:39
      Highlight Highlight @Tjuck
      Was soll denn in Richtung Lohngleichheit gemacht werden?

      Was ist wenn die Männer beschlossen haben nichts in Richtung Lohngleichgeit zu machen, solange das Rentenalter nicht gleichgesetzt wird?

      Merkst du was!?
    • Michael Scott 03.07.2019 20:48
      Highlight Highlight @the elder
      Benutzer Bildabspielen
  • Erster-Offizier 03.07.2019 15:27
    Highlight Highlight ich finde es ironisch, das unsere bundesverfassung diskriminierung des geschlechts wegen verbieten. männer aber trotzdem immer noch die einzigen sind, die zu militärdienst und höherem rentenalter gezwungen werden.
  • exeswiss 03.07.2019 15:15
    Highlight Highlight ich sehe kein grund warum das geschlecht mit der höheren lebenserwartung ein zückerchen bekommen soll, dafür das es gleich lange! arbeiten soll wie das geschlecht mit der geringeren lebenserwartung.
    • BaBa17 03.07.2019 19:13
      Highlight Highlight Tja wie wäre es damit, dass das geschlecht mit der höheren lebenserwartung durchschnittlich weniger verdient? versteh mich nicht falsch, ich arbeite von anfang an 100% ausser 2 jahre für die kindererziehung. und ich bin absolut dafür auch bis 65 oder mehr zuarbeiten. aber es soll doch für alle ob w od. m. zum leben reichen oder?
    • Panda bear 05.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Die Lebenserwartung ist bei Frauen im durchschnitt nur höher, da mehr Männer jung sterben. Dies hebt den durchschnitt an, da in den meisten Studien auch junge menschen einbezogen werden. Es gab eine Studie in einem Kloster wo man die Lebenserwartung von Mönchen und Nonnen verglichen, man kam zum Schluss wenn Mann und Frau gleich gesund leben haben sie ungefähr die selbe Lebenserwartung.
  • José Santacruz Londoño 03.07.2019 15:12
    Highlight Highlight Sind wahrscheinlich die Personen dagegen, die vor 3 Wochen für Gleichberechtigung demonstriert haben...

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