Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV --- ZU DEN PERSPEKTIVEN DER GROSSWASSERKRAFT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG ---Gigerwald-Stausee oberhalb Vaettis im St. Galler Oberland, am Dienstag, 14. Juli 2009. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Gigerwald-Stausee im Kanton St. Gallen Bild: KEYSTONE

Breite Koalition fordert

600 Millionen Franken für grosse Wasserkraftwerke



Grosswasserkraftwerke sollen in der Schweiz im Rahmen des ersten Massnahmenpakets zur Energiestrategie 2050 mit 600 Millionen Franken unterstützt werden. Profitieren davon sollen 13 Projekte mit einer zusätzlichen Produktion von mehr als 1500 Gigawattstunden, wie das Nachrichtenmagazin «10vor10» des Schweizer Fernsehens am Donnerstagabend berichtet.

Die Sendung stützt sich auf Dokumente einer Subkommission der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek), die auch der Nachrichtenagentur sda zugänglich gemacht wurden. Vorgesehen sind demnach Investitionsbeiträge im Umfang von 40 Prozent.

Werner Luginbuehl, Staenderat BDP-BE, spricht waehrend der Debatte um die Ecopop-Initiative

Werner Luginbühl, Berner BDP-Ständerat Bild: KEYSTONE

Werner Luginbühl, der Berner BDP-Ständerat und Verwaltungsratspräsident der Kraftwerke Oberhasli AG, sieht in den Subventionen für die Wasserkraft kein Geschenk an die Branche. Die Wasserkraft stecke im Moment in Schwierigkeiten. Es sei bis 2020 nicht absehbar, dass sich die Situation verbessere.

Subkommissionsmitglied Albert Rösti (SVP) meinte im Beitrag: «Wir sind grundsätzlich gegen die Subventionierung der Stromproduktion. Wenn es nun aber so ist, dass die Mehrheit des Parlaments gegen unseren Willen Subventionen einsetzt, dann darf es natürlich nicht sein, dass eine wichtige Quelle, die Grosswasserkraft, benachteiligt wird.»

Der Vorschlag soll am nächsten Montag von der Urek des Nationalrats beraten werden. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel