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Schauspieler Beat Schlatter von hinten angegriffen und schwer verletzt. Er hat aber Glück im Unglück.

09.03.2015, 07:3209.03.2015, 13:20
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Bei einer Schlägerei am Bahnhof Meilen am vergangenen Freitag wurde der Schauspieler Beat Schlatter schwer verletzt. Dies geht aus einer Medienmitteilung seines Managements Independent Theater Produktionen, hervor. Bei dem 53-Jährigen Opfer, das nach einer Prügelattacke schwere Kopfverletzungen davongetragen hat, handle es sich um Beat Schlatter. 

Schlatter wurde «Opfer eines offenbar psychisch kranken Mannes, der ohne Vorwarnung und ohne vorhergegangenen Wortwechsel oder Augenkontakt von hinten auf ihn stürmte, mit einem Fussstoss zu Boden warf und auf ihn einprügelte.»

Nur dank dem Eingreifen von Passanten habe Schlatter die Attacke überlebt 

Der Schauspieler, der in zahlreichen Schweizer Filmen, darunter Katzendiebe, gespielt hat, war momentan mit den Theaterstücken «Poilzeiruf 117» und «Pornosüchtig» auf Tournee. Die geplanten Auftritte müssen nach dem Vorfall am Freitag abgesagt werden. Schlatter werde «bis auf weiteres» nicht auftreten könne, so die Medienmitteilung. 

Allerdings habe der 53-Jährige «Glück im Unglück» gehabt: Bleibende Schäden wird er nicht davontragen.

Täter wurde festgenommen

Passanten meldeten am Freitag kurz nach 12 Uhr mittags der Polizei, dass es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben habe und einer davon am Boden liege. Ein zweiter Beteiligter wurde durch Zeugen zurückgehalten. Sofort wurden Polizeipatrouillen und die Sanität aufgeboten. 

Die Rettungssanitäter kümmerten sich um den verletzten 53-jährigen Schweizer aus Zürich und mussten ihn mit schweren Kopfverletzungen ins Spital fahren. Der andere Beteiligte, ein 41-jährigen Italiener aus dem Bezirk Meilen, wurde für weitere Abklärungen verhaftet.

Der Täter konnte festgenommen werden. Gründe für die Attacke werden von der Kantonspolizei zurzeit ermittelt. Laut Medienmitteilung kannte Beat Schlatter seinen Angreifer nicht, auch hätte es keinen Anlass für die Tat gegeben. Er sei schlicht «zur falschen Zeit am falschen Ort» gewesen. (wst)

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