Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Rund 48 Stunden nach ihrer Verhaftung sind erste Klimaaktivisten wieder frei. Bild: KEYSTONE

Nach 48 Stunden in Haft: Grossteil der Klimaaktivisten wieder frei



Die meisten der 83 festgenommen Klimaaktivisten, die am Montag in Zürich und Basel Eingänge von Credit Suisse und UBS blockiert haben, kommen frei. Nur in Zürich bleiben zwei Personen in Untersuchungshaft.

Die Klimaaktivisten hatten am Montag die Eingänge zur Credit Suisse (CS) am Zürcher Paradeplatz besetzt und in Basel die Eingänge zu einem UBS-Bürogebäude beim Aeschenplatz. Die Polizei griff ein und nahm in Zürich 64 Personen vorläufig fest, 61 Erwachsene und drei Jugendliche. In Basel wurden 19 Aktivistinnen und Aktivisten verhaftet.

Seither arbeiten die Polizeien und Staatsanwaltschaften mit Hochdruck an den Fällen, wie sie am Mittwoch mitteilten. Die Schweizerische Strafprozessordnung schreibt die Freilassung von Beschuldigten nach spätestens 48 Stunden vor, sofern nicht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt wird.

Zwei Aktivisten bleiben in Zürich in Haft

In Zürich hat die Staatsanwaltschaft für zwei Personen beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft gestellt. Beide bleiben in Haft. Bei ihnen besteht laut der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft nebst dringendem Tatverdacht auch Verdunkelungs- und Fluchtgefahr.

Vier Aktivisten wurden bereits am Dienstag aus der Haft entlassen. Gegen sie läuft das Strafverfahren weiter.

Weitere 54 Erwachsene wurden mit Strafbefehl bestraft und am Donnerstagvormittag aus der Haft entlassen. Alle haben sich des Straftatbestandes der Nötigung schuldig gemacht, einige zusätzlich auch des Straftatbestandes des Hausfriedensbruchs. Eine Person wurde freigelassen und deren Verfahren an einen anderen Kanton abgetreten.

Von den 61 festgenommenen Erwachsenen sind 29 Männer und 32 Frauen. 44 sind Schweizer, elf sind deutscher Nationalität, je zwei sind aus Österreich und Frankreich. Bei zwei Aktivisten ist die Staatsangehörigkeit nicht bekannt. Für die drei festgenommen Jugendlichen ist die Jugendstaatsanwaltschaft zuständig.

In Basel kommen alle frei

In Basel wurden nach der Räumung der Blockade die 19 Verhafteten «einer Personenkontrolle unterzogen», wie die baselstädtische Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen mitteilte. Inzwischen seien Strafverfahren eingeleitet worden wegen des Verdachts auf Nötigung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie Hinderung einer Amtshandlung.

Erste Tatverdächtige wurden am Dienstagabend wieder frei gelassen, die übrigen sollen nach weiteren Einvernahmen im Laufe des Mittwochs entlassen werden.

Aus der Region Basel ist kaum jemand darunter. Laut Staatsanwaltschaft sind von den 19 «mutmasslichen Tätern» nur zwei in der Agglomeration Basel wohnhaft. Fünf haben einen Schweizer Pass. Neun sind Deutsche, zwei Finnen sowie je eine Person aus den USA, Österreich und Griechenland. Insgesamt handelt es sich um zwölf Männer und sieben Frauen.

Solidaritätsbekundung vom Klimastreik

Die Proteste der Aktion richteten sich gegen die Finanzierung klimaschädlicher Aktivitäten weltweit durch Schweizer Grossbanken. Auch kapitalismuskritische Parolen waren zu sehen. Namentlich forderte die Aktivisten-Gruppe vom Schweizer Finanzplatz den sofortigen Ausstieg aus der Finanzierung von Kohle-, Öl- und Gasförderung.

Die Schülerinnen und Schüler von der Klimastreikbewegung solidarisierten sich am Mittwoch mit den Aktivisten. «Für uns ist jeder Protest gegen Klimazerstörer wie die Credit Suisse und die UBS berechtigt», schrieben sie in einem Text im Tagesanzeiger.

Auch Greenpeace äusserte sich zur Blockade. Die Umweltorganisation teilte mit, sie danke den Aktivisten «für ihren mutigen Einsatz für mehr Klimaschutz und damit für eine lebenswerte Zukunft für uns alle.» (mim/sda)

Spendensammlung für Zahlung von Geldstrafen

Die Schweizer Kampagnenorganisation Campax hat eine Sammelaktion lanciert, um die Aktivistinnen und Aktivisten bei der Zahlung der gegen sie verhängten Strafbefehle zu unterstützten.

Blockadeteilnehmer, die sich noch nie etwas zu Schulden hätten kommen lassen, seien mit Geldstrafen von 800 Franken bedacht worden, teilte Campax am Mittwochnachmittag mit. Hochgerechnet ergebe das eine Summe von mindestens 64'000 Franken, die auf die Klimakämpfer zukomme. Campax hat diese Summe als Sammelziel festgelegt.

Das Vorgehen der Behörden wird von der Organisation kritisiert: «Zwei Nächte im Gefängnis für eine friedliche Aktion sind absurd und unverhältnismässig.» Die Aktivisten setzten sich, ganz im Gegensatz zu den beiden Grossbanken CS, für das Weltklima ein. Dass die Staatsanwaltschaft sie nun mit horrenden Strafbefehlen abschrecken wolle, tue dem Klimaschutz einen Bärendienst.

Gesetz gilt für alle

Hier werden die Klimaaktivisten begrüsst. Video: kaltura.com

Karin Rykart (Grüne), Vorsteherin des Stadtzürcher Sicherheitsdepartements, hat sich am Mittwochabend im Stadtparlament zu den Ereignissen geäussert. Sie wies darauf hin, dass die Polizei anrücken und eingreifen müsse, wenn ein Unternehmen anrufe, Mitarbeitenden und Kunden werde der Zugang zum Gebäude gewaltsam verwehrt. Hier gelte einfach das Gesetz, sagte Rykart.

Nach Ablauf von diversen Fristen zum straflosen Abzug habe die Polizei handeln müssen. Die Verhaftungen angeordnet habe die Staatsanwaltschaft. Gemäss Rykart gibt es keine Hinweise, dass die Polizei unverhältnismässig gehandelt hat. Aber sie werde das Ganze noch genau analysieren.

Kein Verständnis für das Vorgehen zeigten die Parteikollegen von Rykart. Es seien Täter und Opfer verwechselt worden. Die grüne Fraktion im 125-köpfigen Stadtparlament konnte «nichts Verwerfliches» am Tun der Aktivistinnen und Aktivisten erkennen.

Auch die SP hatte nichts dagegen, dass man grossen Unternehmen «auf die Finger klopft», und wünscht sich von der Polizei «mehr Augenmass statt Vollmontur».

Für die SVP hingegen sind die Vorgänge «hanebüchen». Es sei einfach unglaubwürdig, wenn Aktivisten aus den USA, Finnland und Griechenland anreisten, um in der Schweiz fürs Klima zu demonstrieren. Diese seien ja wohl mit dem Flugzeug angereist und nicht mit einem Solarböötli oder zu Fuss. (cbe/mim/amü/sda)

Die besten Schilder des Klimastreiks

Schüler streiken weltweit für das Klima

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

146
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

103
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

146
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

103
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

142
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EinePrieseR 11.07.2019 19:50
    Highlight Highlight Ich finde die Aktion ganz okay, aber wenn da welche tatsächlich mit dem Flugzeug angereist sind, dann haben sie offensichtlich nicht verstanden wofür sie eigentlich demonstrieren. Einfach nur Peinlich!
  • Delisa06 11.07.2019 00:22
    Highlight Highlight Halt mal, hab ich da was verpasst? Was ich hier lese muss es richtig gekracht haben und die Umweltaktivisten müssen Personen angegriffen und Gebäude beschädigt gaben. Nicht nur einfach vor einem Gebäude gestanden und demonstriert.
  • Bruno Meier (1) 10.07.2019 20:29
    Highlight Highlight Hier scheint Einigen die Definition von Landfriedensbruch nicht klar zu sein:
    ... Handlungen gegen Sachen sind gewalttätig, wenn die Beschädigung durch einen nicht leicht zu beseitigenden Eingriff in die Substanz erfolgt, z. B. Besprayen eines Tramwagens. Strafbar ist bereits die blosse Anwesenheit an einer Veranstaltung, an der Gewalttätigkeiten begangen werden ...
    D.h. es braucht keine Gewalt gegen Personen, es reicht auch "leichte" Sachbeschädigung oder nur die Anwesenheit damit man dafür angeklagt werden kann. Gemäss Bundesgerichts Urteilen.
  • Milo15 10.07.2019 19:37
    Highlight Highlight Im Verhältnis zu dem was sich unsere Banken dauernd und immer wieder unbestraft leisten, sind diese Aktivisten schon fast als Heilige zu bezeichnen.
    • Ernestletrompettiste 11.07.2019 00:45
      Highlight Highlight Lieber Milo15, es wird bestraft, wer ein Gesetz bricht. Es ist schon so, viele empfinden den aktuellen Klimahype als Grundlage zum brechen von bestehenden Gesetzen. Das ganze ist doch ein totaler Unsinn. Das Klima ist die Beobachtung der Wetterphänomene während einer Zeitdauer von 30 Jahren. Die Wissenschaftler können nicht einmal eine präzise Wetterprognose für drei Tage erstellen. Sie wissen aber ganz genau, wie man das Klima retten kann! Das ist eine Überheblichkeit und Dummheit sondergleichen. Wissenschaft ist immer nur der neueste Stand des Irrtums!!!! Denk mal darüber nach!
  • Etniesoph 10.07.2019 19:22
    Highlight Highlight Hauptsache die Hooligans und Pyrozündler werden sicher nach 24Stunden aus der Haft entlassen, dass sie dann am Montag ihrem gewohntem Arbeitsleben nachgehen können! UNGLAUBLICH!
  • Armando 10.07.2019 19:04
    Highlight Highlight Einfach nur lächerlich, wie sich die Zürcher Justiz hier verhält. Geldwäscherei und Mafiaunterstützung der Grossbanken, Horten von Diktaturengeldern sind für die Justiz kaum ein Thema, aber wenn ein paar Klima-Aktivisten vor dem Sitz der Grossbanken demonstrieren, fährt die Polizei mit Grossaufgebot und in Vollmontur auf. Weder Banken noch Justiz scheinen zu merken, dass ihr Verhalten voll kontraproduktiv ist und Wasser auf die Mühlen der Klima-Aktivisten ist. Klassenjustiz par excellence.
  • das Geflüster 10.07.2019 18:46
    Highlight Highlight Oh die Armen.
    Wenigstens gibt es jetzt zuhause eine Ovi.
    Und sie haben auch endlich mal etwas zu erzählen.
  • Natürlich 10.07.2019 15:12
    Highlight Highlight Sorry aber von Verhältnismässigkeit keine Spur.
    Das gesamte Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft ist eine einzige Farce.

    Def. Landfriedensbruch: Gewalttätigkeiten einer Menschenmenge, die eine Gefährdung der öffentlichen
    Sicherheit darstellen.

    Wo war hier Gewalt im Spiel?

    Def. Nötigung:
    Nötigung bezeichnet allgemein eine unzulässige Gewaltanwendung, die das Opfer zu einer Handlung zwingt, die dieses nicht wünscht

    Ebenfalls nicht gegeben.

    Das einzige was man geben kann ist Hausfriedensbruch.
    Aber sorry, die Mitarbeiter haben Hintereingänge, das Ganze ist so dermassen lächerlich.
    • Ueli der Knecht 10.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass gegen alle Strafbefehle Einsprache erhoben wird, und die von dir aufgeworfenen Fragen von einem ordentlichen und unabhängigen Gericht in aller Ruhe und mit Distanz beurteilt werden können.

      Ich glaube auch, dass dann von den Vorwürfen nicht mehr viel übrig bleiben und die unverhätlnismässige Polizeigewalt gerüffelt wird.
    • Legendary Dave 10.07.2019 18:33
      Highlight Highlight Dochdoch, der straftatbestand der nötigung ist vermutlich gegeben. Wenn du z.b. jemanden mit dem auto bewusst zuparkierst kann das auch als nötigung ausgelegt werden....
    • DasPatriarchat 10.07.2019 19:00
      Highlight Highlight Erzähl keinen Unsinn "[Plural selten] das Nötigen (1); (strafbare) Handlung, Tat, die darin besteht, dass jemand einen anderen mit rechtswidrigen Mitteln zu einem bestimmten Verhalten zwingt"
      Nichts mit Gewalt.
      Und Klimaterroristen haben nicht das Recht jemanden unter Zwang vorzuschreiben welcher Eingang zu benutzen ist. Genau das ist dann Nötigung. Dafür wurden sie auch verdient eingepackt (und heulen dann gleich los, merken nicht dass sie nur ernten was sie gesäät haben)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 10.07.2019 14:49
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass entsprechende Aufsichtsbeschwerden wegen Amtsmissbrauch und Willkür gegen die verantwortlichen Einsatzleiter der Polizei und den Staatsanwalt laufen werden.

    Solches willkürliche und rechtswidrige polizeiliches Vorgehen ist in totalitären Staaten ganz normal. Auch dort halten sich selbstverständlich alle nur strengstens ans Gesetz.

    Das nennt sich Legalismus, und es dient der Aushöhlung des Rechtsstaats:
    http://www.verfassungsschutz.bayern.de/rechtsextremismus/definition/strategie/legalismus/index.html

    Kein Wunder, geifern die Rechtspopulisten vor lauter Freude.
    • DasPatriarchat 10.07.2019 19:01
      Highlight Highlight Als angeblicher Rechtsstaatfan der du sein willst ausgerechnet den Verfasssungschutz von Bayern zitieren. (Gefährderhaftung usw. dort total normal)
      Du bist so lustig.
    • Roterriese #DefendEurope 10.07.2019 19:05
      Highlight Highlight Verhältnismässigkeit ist gegeben. Denn schliesslich drohen den Tätern Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.

      Das ist die gleiche Strafandrohung wie zB. für das Herstellen, Lagern oder Verbreiten von Kinderpornos, würdest du da auch finden, eine Hausdurchsuchung und Untersuchungshaft der Täter sei nicht verhältnismässig?

      Damals scheint es dich nicht gestört zu haben.
      Benutzer Bild
    • Forest 10.07.2019 19:13
      Highlight Highlight Willkür ist es auch Private Eingänge zu Versperren. So leid es mir tut diese (Willkür) von mir aus beidseitig wurde voll und ganz bewusst ausgelöst durch diesen Personen welche nun in die Opfer Rolle schlüpfen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 10.07.2019 14:32
    Highlight Highlight Flucht und Verdunklungsgefahr weil mein eine Bank blockierte? Deswegen werden zwei in UHaft gesteckt? Das kannst du dir nicht ausdenken. Allgemein der ganze Umgang von polizeilicher Seite bei dieser Sache.
  • whatthepuck 10.07.2019 14:23
    Highlight Highlight Dass die Täter hier dran kamen liegt halt auch daran, dass sie sich stationär an einem der zentralsten Plätze der Stadt Zürich aufhielten, im Gegensatz zu den Hooligans, die jeweils vermummt, mobil und gut vernetzt in den Strassen rund um den Letzigrund verschwinden.

    Lustiges Rechtsverständnis mancher hier:
    - Scheiss Banken, also ists oke
    - Fürs Klima, also ists oke
    - sind doch noch jung, also ists oke

    Tatbestände sind Tatbestände; die Realität ist: Die Unterstützung aus der Bevölkerung wird schwinden, wenn die Bewegung von ihren friedlichen Freitagsprotesten abkommt.
    • Garp 10.07.2019 15:24
      Highlight Highlight Dieser Protest war soweit friedlich, es wurden keine Personen angegriffen, die Polizei auch nicht.
    • Harvey Dent 10.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Bringts auf den Punkt Dein Kommentar. Wenn zwei gleiches Tun ist es eben nicht dasselbe, wenn es dem eigenen moralischen Kompass entspricht. Das nennt sich dann im Übrigen Willkür und hat mit Rechtsstaat so wenig zu tun, wie Ungarn und co. und ihr Umgang mit Flüchtlingen. Da aber ists dann wieder was gaaanz anderes, wenn Rechtstaatlichkeit fehlt. Letzlich geht’s um eines in beiden Fällen - Rechtsstaatlichkeit, egal ob die Absichten hehre sind oder nicht.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.07.2019 15:58
      Highlight Highlight Sorry, aber was du sagst ist einfach falsch! Komisches Rechtsverständnis hat, wer glaubt nur weil jemand einen Eingang versperrt und ein paar Blumen ablegt, müsse 48h Stunden eingesperrt werden! Ausweis verlangen, Personalien aufnehmen und einbestellen auf die Wache! Die Staatsanwaltschaft darf nicht strafen! Das klappt in Basel, aber nicht in Zürich. Komisch. Da hat die Politik sehr genau hinzusehen. Und sonst soll sich doch mal einer der Staatsanwälte da einsperren lassen. Hilft beim denken über Recht und Unrecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 10.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Hier ein schönes Video, dass zeigt, wie gefährlich diese «linksextremen Oekoterroristen» in Tat und Wahrheit gewesen sind.

    Diese stille Gewalt gegen ihre geliebten Banken muss ja jeden echten rechten Hutbürger zur Weissglut treiben!

    Play Icon
    • El Pepedente 10.07.2019 16:25
      Highlight Highlight Gesetz ist gesetzt und nur weil es für dich ok ist, ist es noch lange nicht legal xD
    • Lowend 10.07.2019 17:08
      Highlight Highlight Der Witz ist gut! Sag den mal den Banksters vom Paradeplatz, die werden sich am Boden krümmen! Bei denn bei denen sind die Bussen schon im Budget mit eingerechnet! 🤣
    • Oigen 10.07.2019 17:09
      Highlight Highlight Merci fürs video
    Weitere Antworten anzeigen
  • max_bruppbacher 10.07.2019 13:27
    Highlight Highlight Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust!
    -Klimaschutz ist super danke viel mal aber geht doch auch legal.. Klimaschützer geniessen endlich die nötige Aufmerksamkeit, auch ohne illegalen mist! Wenn ihr dann besetzt müsst ihr nicht heulen wenn die Polizei kommt- genau das ist ihr job!
    - Wenn Kinder ohne Gewalt protestieren werden 60 verhaftet! Wenn der schwarze Block oder die scheiss fussball hools den Kreis 4 anzünden, niemand! Wie kann das gerechtfertigt werden. wenn man die demonstranteneonfach entfernt hätte wäre wohl allen geholfen gewesen..
  • Thor_Odinson 10.07.2019 13:25
    Highlight Highlight Finde es gut, dass man sich für das Klima einsetzt, ABER es sollte ohne Schaden sein. Wenn man andernen den Zugang respektive den Fluchtweg versperrt geht das gegen Nötigung. Stellt euch mal vor, Rechte oder Nazis hätte sowas gemacht. Dann wer der Tenor, dass man sie viel länger hätte einsperren sollen.
    Und ausserdem, wer Zeit hat für sowas, hat keinen rechten Job. Es sind meist nur studierende und Leute, die sich eher links sehen von der Mitte....
    • Natürlich 10.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Eine Bank hat immer auch Hintereingänge, niemand wurde an seiner Arbeit gehindert.

      Es gibt Teilzeitjobs, es gibt Menschen die am Wochenende arbeiten und dann Montags freihaben, es gibt sogar Menschen die haben ab und an Ferien, stell dir vor...
    • El Vals del Obrero 10.07.2019 16:09
      Highlight Highlight Pssst ... Es gibt auch etwas, dass sich z.B. "Ferien" oder "Teilzeitarbeit" nennt.
    • Hallosager 10.07.2019 18:51
      Highlight Highlight Sagt der, der um halb 2 Nachmittags, Watson Kommentare schreibt. Mues huere sträng si gad 😂😂
  • Froggr 10.07.2019 13:11
    Highlight Highlight Klimaschutz simpel: Unterstützt die Schweizer Bauern anstatt immer auf ihnen herumzuhacken. Klar verursachen auch die CO2 Ausstoss. Aber definitiv weniger, als wenn die Produkte zuerst um die halbe Welt geschifft werden. Manchmal muss man halt auch Dinge tun, die einem nicht passen.
    • SGR 10.07.2019 16:19
      Highlight Highlight na dä fängt das Problem doch schon an.
      Beim eigenen Konsum ist fertig Klimaschutz.
  • Der Kritiker 10.07.2019 12:32
    Highlight Highlight Zürcher Polizei, Ihr seid Helden. Während am 1. Mai und an Fussballspielen Gewalt zelebriert wird, kommt es jeweils zu keinen Festnahmen, bei einem friedlichen Protest jedoch habt Ihr plötzlich die Eier, Personen festzunehmen für 2 Tage. Das ist eine Kapitulation des Rechtstaats. Schämt Euch!
    • H. Fröhlich 10.07.2019 13:56
      Highlight Highlight Am 1. Mai war es total friedlich.
    • Supermonkey 10.07.2019 14:24
      Highlight Highlight Weshalb die vielen Blitzer? Was wahres hat es doch oder nicht?
    • Forest 10.07.2019 14:33
      Highlight Highlight Nein, für solche Kommentare sollte man sich schämen. Die Polizisten müssen dafür sorgen, das die Fussball Fans nicht gegenseitig auf sich los gehen und noch auf sich selbst achten. Polizisten sind 24h unterwegs das ganze Jahr über. Schämen sollten sich höchstens solche radikale linken, die glauben das unsere Gesetze nicht für Sie gelten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 10.07.2019 12:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • sottosopra 10.07.2019 12:12
    Highlight Highlight Verhältnismässig wäre es gewesen, die Klima-Aktivisten kurz auf den Polizeiposten mitzunehmen und deren Personalien zu aufzunehmen. Alles andere ist bzw. war Schikane. Objektiv betrachtet ist jeder Autofahrende der besoffen unterwegs ist, eine grössere Gefahr für die Allgemeinheit als die festgenommen Aktivisten. Aber viel wichtiger war es der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft ein Zeichen zu setzen und die Jugendlichen einzuschüchtern. Meistens wird damit das Gegenteil erreicht und zwar, dass sich einzelne radikalisieren.
    • Peter R. 10.07.2019 12:32
      Highlight Highlight Hat nichts zu tun mit "ein Zeichen zu setzen" und ist auch keine Schikane.
      Es geht um Verdacht auf Nötigung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Hinderung einer Amtshandlung.
      Wenn dies nicht genug Gründe für eine Inhaftierung sind.
    • Göönk 10.07.2019 12:54
      Highlight Highlight 1. der Grund ist bei allen der Selbe. Einmal abgeklärt, gilt für alle. Aufwand minimiert.
      2. Diese Gründe können immer und immer vorgebracht werden. Langweilig.
    • just sayin' 10.07.2019 12:59
      Highlight Highlight @sottosopra

      "Verhältnismässig wäre es gewesen, die Klima-Aktivisten kurz auf den Polizeiposten mitzunehmen und deren Personalien zu aufzunehmen."

      nein.

      es geht auch darum herauszufinden, ob diese person an den straftaten beteiligt war.

      bankräuber nimmt man auch nicht mit auf den posten, nimmt seine personalien auf und lässt ihn dann wieder los.

      funktioniert übrigens gleich bei bei "jedem Autofahrende der besoffen unterwegs ist".
      besteht der verdacht, dass eine straftat vorliegt, muss dies geklärt (blasen/blutalkoholtest etc) und rapportiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 10.07.2019 12:06
    Highlight Highlight Mit Kaffee und Gipfeli das Klima schützen?
    Ein Schweizer Vollkornbrötchen und ein Münzentee beides vom regionalen Bauernhof.

    Klimaschutz beginnt bei jedem einzelnen.

    • Phlllppe 10.07.2019 13:05
      Highlight Highlight Ich weiss nicht was es heute morgen gab, aber das Essen (Brot und Gipfeli) gestern Abend war aus einer Bäckerei welche das (gute) essen weggeworfen hätte
    • weissauchnicht 10.07.2019 14:56
      Highlight Highlight Ja, und wenn es nach CS und UBS geht, hört er offensichtlich dort auch schon wieder auf...

      Sorry aber der müde Hinweis, tut doch selber was, ist bestenfalls eine Ausrede. Nützt doch nichts, wenn ein Fondsmanager privat Biogemüse und vegan isst und Ökostrom einkauft, an seinem Arbeitsplatz dann aber Milliarden in die Erdölindustrie investiert. Man soll eben nicht nur bei Kaffee und Gipfeli Veranwortung wahrnehmen, sondern auch am Arbeitsplatz!
  • Lowend 10.07.2019 12:03
    Highlight Highlight Interessant, wie sich die rechten Kommentarschreiber plötzlich auf die Seite der Staatsmacht und der Hochfinanz stellen, während sie die Menschen, die für unsere Zukunft kämpfen in Grund und Boden verdammen. - Muss wohl an ihrem wahlkämpferischen Krieg gegen die Vernunft und die Fakten liegen. 🤣
    • Rellik 10.07.2019 12:56
      Highlight Highlight Gibts in deiner Filterblase auch eine Klimaerwärmung?
    • TNBM 10.07.2019 13:25
      Highlight Highlight ... du weisst schon dass das heisst einer auf selbstversorger zu machen und sich komplett von der heutigen technologischen gesellschaft zu verabschieden und das auf ewigkeiten?
      technologische fortschritte bedeuten ressourcen auf diesem planeten zu nutzen. wir können keine materie aus dem nichts entstehen lassen, das kann nur die quanten physik.
      zudem können wir nichts zu 100% recyceln ohne die umwelt zu belasten.
      bist du bereit zu verzichten lowend? für dein ganzes leben lang? fürs klima müssen wir 100% geben. sonst kompensiert man nur wider und holt es sich wo anderst her...
    • Gipfeligeist 10.07.2019 13:27
      Highlight Highlight Jap, Polizeigewalt ist GEIL und darf nicht hinterfragt werden!!!
      Ich befürworte natürlich eine angemessene Strafe der Aktivisten, wie sie unser Rechtsstaat vorsieht. Aber hier in den Kommentaren zum Marsch gegen den vermeintlichen Linksextremismus zu blasen, finde ich weit hergeholt. Aber finden viele OK, wie an deinen Blitzen zu sehen ist :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom T. 10.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Randalierer und Hooligans, die Sanitäter, Feuerwehrleute oder Polizisten angreifen und verletzen, werden nie so lange festgehalten.
    • Max Cherry 10.07.2019 13:03
      Highlight Highlight Ihr könnt diese Behauptung noch hundertfach unter dutzenden Artikeln aufstellen, wahr wird sie dadurch nicht.
    • lauch 10.07.2019 13:56
      Highlight Highlight aha, und wie lange denn genau? Ich denke, du hast da eine fundierte Studie dazu wenn du sowas behauptest?
    • Posersalami 10.07.2019 14:39
      Highlight Highlight Die blockieren ja auch keine Bank..
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 10.07.2019 11:55
    Highlight Highlight Besonders ironisch ist ja, dass sich die Banken selbst als Vorreiter in Sachen Umweltfreundlichkeit, Sustainable Development etc. sehen möchten. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass man als Angestellter von diesen Unternehmen in einer Rundmail über eine neue Initiative in dieser Richtung informiert wird. Hier scheinen Selbstbild und Fremdbild sehr weit auseinander zu liegen.
  • meglo 10.07.2019 11:53
    Highlight Highlight Vermutlich hatten einige Klimaaktivisten weisse Pappteller dabei; das sehen ‚Baschis Rambos‘ gar nicht gern. Und dann noch denn Zugang zu einer Bank behindern: Igit, igit ! Wo man doch weiss, das Banken nur altruistische Projekte finanzieren.
  • P. Silie 10.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Zum allgemeinen Rechtsverständnis:

    Aufgrund einer Strafanzeige oder eigener Wahrnehmungen beginnt die Polizei im sogenannten Vorverfahren mit Ermittlungen. Dabei muss sie durch Einvernahmen und andere Erhebungen abklären, ob ein Verdacht besteht, dass jemand eine strafbare Handlung begangen hat.

    Die UBS und die CS haben Strafanzeige eingereicht, somit musste die Polizei handeln. Ansonsten wäre unser sich auf dem Rückzug befindender Rechtsstaat noch unglaubwürdiger.
    • Göönk 10.07.2019 12:56
      Highlight Highlight Stimmt. Aber der Rechtsstaat muss nachher nicht mit unnötigen Schikanen wie z.B. 48 Stunden U-Haft aufwarten für eine ziemliche Bagatelle. Aber OK, es gibt der Sache mehr Aufmerksamkeit und mehr Gewicht.
    • Oigen 10.07.2019 12:57
      Highlight Highlight also wenn ich strafanzeige (ob berechtig oder nicht) gegen die ubs/cs stelle werden auch alle manager 2 tage eingelocht?
    • benjaminschlegel 10.07.2019 12:58
      Highlight Highlight Es hätte dann aber auch gereicht, die Personalien aufzunehmen. Personen gleich in U-Haft zu stecken war in diesem Fall völlig übertrieben. Ich würde die Polizei die Banken-Manager auch 48h in U-Haft stecken, wenn jemand Strafanzeige gegen sie einreicht, nur weil sie sich vor ein Gebäude hingesetzt haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 10.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Die Banken und der ganze Finanzsektor sind unantastbar. Unser Bundesrat erzählt ja auch öffentlich, dass ihn Menschenrechte nicht interessieren, weil er in Saudi Arabien über Finanzen sprechen will.
  • Gipfeligeist 10.07.2019 10:37
    Highlight Highlight Die Aktivisten haben blockiert, Blockade gelöst, inhaftiert - und die Polizei braucht ernsthaft zwei Tage, um die Sachlage zu klären? Die Aktion tönt für mich nicht sonderlich komplex...

    Dafür, dass zu keiner Zeit irgendwelche Personen in Gefahr gewesen wären, finde ich das Vergehen zu harsch. Klärt mich über die rechtliche Grundlage auf.
    • tiki 10.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Nicht die Polizei brauchte 2 Tage, sondern die Staatsanwaltschaft
    • Göönk 10.07.2019 12:57
      Highlight Highlight Die Staatsanwaltschaft WOLLTE 2 Tage brauchen. Mehr durfte sie nicht ohne Richterlichen Beschluss...
    • Gipfeligeist 10.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Hypotetisch angenommen ich gehe mit einer Gruppe Kollegen zur FIFA und schlage dort die Fenster ein: Werde ich dann für 48h festgenommen? Wenn ich Straffällig geworden bin gibts eine Busse (ich bestreite die rechtmässige Strafe der Aktivisten nicht), und dann sollte das Problem beseitigt sein?
      Ich sehe den Sinn der Inhaftierung einfach nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandervogel 10.07.2019 10:22
    Highlight Highlight Das Anliegen dieser Personen ist edel und die Absicht meiner Meinung nach gut. Klar, sie haben das Recht zu demonstrieren, darf aber in der Schweiz nicht mit Straftaten einhergehen, die es im Anschluss zu recht zu verfolgen und sanktionieren gilt. Bitte geht in die Politik, gewinnt Mehrheiten und verabschiedet Gesetze und Initiativen. Die Chance dadurch näher zum Ziel zu kommen ist heuer besser denn je, viel effizienter und viel demokratischer.
    • Tobias W. 10.07.2019 12:05
      Highlight Highlight Mir unverständlich, wie man einem dermassen sachlichen und wahren Kommentar einen Blitz geben kann. Es zeigt einfach, dass viele dieser Leute hier (hier=links) genauso unflexibel, radikal und verblendet sind wie bei den rechten (die im 20min in der Mehrheit sind), welche sich insgeheim selbst den best-integrierten Migranten in die Wüste wünschen.

      Viele Leute informieren sich wohl sehr einseitig und haben nicht gerade einen weiten Horizont..
    • dorfne 10.07.2019 12:16
      Highlight Highlight Leider hat unser Gesetz riesige Lücken. Es sieht keine Bestrafung vor für Banker, die aus Profitgier und massloser Selbstüberschätzung unsere Volkswirtschaft ab 2008 in eine Rezession gestürzt und im Ausland ausländisches Recht verletzt haben, indem sie dort die Steuerhinterziehung als Geschäftsmodell praktiziert haben. Und so weiter. Im Gegenteil: Bussen für Übertretungen darf man sogar von den Steuern abziehen. Grossbanker müsste man sein! Master of the univers. Am Ar..h hängt der Hammer, mei!
    • Gantii 10.07.2019 13:37
      Highlight Highlight viel demokratischer als ziviler ungehorsam geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.07.2019 10:21
    Highlight Highlight Ich finde es ein Skandal der Staatsanwaltschaft was die sich hier geleistet hat. Das man Menschen, die kein Verbrechen begannen haben 2 Nächte in diesem menschenunwürdigen Gefängnis, das gegen Menschenrechte verstösst, festhält. Würde diese Damen und Herren mal einladen, selber dort 2 Tage und 2 Nächte zu verbringen! Trennung von Judikative und Exekutive. Aber einmal gut hinschauen, was die Sie sich dabei gedacht haben... Personalien aufnehmen und dann die Aktivisten zur Befragung vorladen... Empfehle die Staatsanwaltschaft auf Schadenersatz wegen Freiheitsberaubung zu verklagen.
    • TheWall_31 10.07.2019 10:40
      Highlight Highlight Zwei Fragen:
      - Die Demonstranten haben den Zutritt zu einem Gebäude, welches nicht ihnen gehört, verwehrt, sich unerlaubt auf fremdes Grundstück begeben und dazu kommt Widerstand gegen die Staatsgewalt. Findest du, das ist kein Verbrechen?
      - Wie kommst du zur Information, dass das Gefängnis unwürdig und menschenrechtsverletzend sei?
    • Elpampa 10.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Ich zitiere: Verdachts auf Nötigung, Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs sowie Hinderung einer Amtshandlung.

      Sind also in deinen Augen keine Straftaten?

      Woher kommen die Infos über das „menschenunwürdige“ Gefängnis?

      Wieso soll hier die Gewaltentrennung missachtet sein?


    • Leckerbissen 10.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Nur weil niemand getötet und verletzt wurde, heisst es nicht, dass kein "Verbrechen" begangen wurde. Lies mal ein Gesetzbuch, unter Gesetzeswidrigkeit versteht man weit mehr als nur Angriff und Tötung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 10.07.2019 10:16
    Highlight Highlight Ich hoffe, es war den Kids eine Lehre. Respektiert bitte die Werte unseres Landes und demonstriert friedlich und mit Dialogbereitschaft.
    • dorfne 10.07.2019 12:07
      Highlight Highlight Die Werte unseres Landes, äh unserer Grossbanken waren oder sind: Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Kleinsparer mit Ramschpapieren um ihr Erspartes bringen (2007/2008), Liborbschiss, Verletzung ausländischer Gesetzen im Interesse der Gewinnmaximierung, Investitionen in umweltzerstörerische Projekte. Tolle Werte.
    • Tjuck 10.07.2019 12:14
      Highlight Highlight Guter Kommentar. Die Werte unseres Landes. Klimaschutz gehört definitiv nicht dazu. Kapital schon.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.07.2019 12:39
      Highlight Highlight Etwas nicht verstanden. Zum Strafen gibt es Richter!!
    Weitere Antworten anzeigen

In diese europäischen Städte kommst du per Zug von der Schweiz aus ohne Umsteigen

Zugfahren statt Fliegen liegt im Trend – doch wie weit kommt man überhaupt direkt ab Zürich, Basel oder Bern? Eine Übersicht mit Überraschungen.

Früher war Fliegen ein Luxus, den sich die wenigsten leisten konnten. Das war wie gesagt früher. Als man mit dem Auto Familienferien in der Toskana machte. Oder mit Freunden und einem Interrail-Ticket in Zügen durch Europa kurvte.

Doch dann kamen die Billigflieger und ihr Einfluss änderte unser Reiseverhalten nachhaltig. Die Anzahl Flugpassagiere an Schweizer Flughäfen stieg zwischen 2005 und 2017 um 73 Prozent. Im Jahr 2015 wurden 81 Prozent aller Auslandsreisen per Flugzeug absolviert. Und …

Artikel lesen
Link zum Artikel