DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zürcher SVP-Spitze zieht Köppel aus Ständerats-Rennen zurück



Roger Koeppel, SVP,  .im Walcheturm in Zuerich bei den eidgenoessischen Wahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Er erzielte am vergangenen Wahlsonntag noch das drittbeste Resultat im Zürcher Ständerats-Rennen, nun wird Köppel wohl nicht mehr antreten.

Der Parteivorstand der SVP Kanton Zürich bläst zum Rückzug und empfiehlt den Delegierten, Nationalrat Roger Köppel nicht für den zweiten Wahlgang für den Ständerat zu nominieren. Die Delegierten entscheiden am kommenden Dienstag.

Die Delegiertenversammlung findet am 29. Oktober in Zumikon ZH statt. Der zweite Wahlgang für den Ständerat geht am 17. November über die Bühne.

Der Entscheid sei dem Parteivorstand nicht leicht gefallen, erklärte Parteipräsident Patrick Walder gegenüber den Medien am späten Donnerstagabend in Wallisellen ZH. Seine Partei erwarte von der FDP nun eine «klar bürgerliche Politik».

WAHLEN 2019 - NATIONALRAT - KANTON ZUERICH - Marionna Schlatter (neu), Grüne. (KEYSTONE/Parteien/Handout) === HANDOUT, NO SALES ===

Jetzt heisst es wohl Schlatter vs. Noser. Bild: PARTEI

Nach dem ersten Wahlgang vom Sonntag konnte nur der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch die Korken knallen lassen. Als Einziger schaffte er das absolute Mehr und wurde im ersten Anlauf gewählt.

Jositschs bisheriger Ständeratskollege Ruedi Noser (FDP) verfehlte das absolute Mehr deutlich und muss in den zweiten Durchgang. Hinter Noser belegte Köppel den dritten Platz, danach folgte die Grüne Marionna Schlatter. Bei ihr ist bereits klar, dass sie in den zweiten Wahlgang geht.

Zurückgezogen haben sich nach dem ersten Wahlgang GLP-Kandidatin Tiana Angelina Moser, CVP-Kandidatin Nicole Barandun und EVP-Kandidat Nik Gugger. (jaw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wahlen 2019: Das sind die Neuen in Bern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Studieren ohne Matura und Sponsoren-Gebäude – das sind die Pläne des Uni-Zürich-Rektors

Der Rektor der Universität Zürich, Michael Schaepman, plant laut einem Interview mit der NZZ am Sonntag eine Bildungsrevolution.

Er möchte seine Hochschule für alle öffnen und Lehrgänge anbieten, ohne dafür ein Matura-Zeugnis als Zulassung zu verlangen. «Heute fehlt ein Konzept für lebenslanges Lernen», sagte er gegenüber dem Blatt. Lehrgänge sollen künftig auch von Quereinsteigern und Berufstätigen belegt werden können, erklärte er. Die Universität biete tausende Vorlesungen an …

Artikel lesen
Link zum Artikel