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Visualisierung des Bahnhofs Dietikon mit der Limmattalbahn.
Bild: KEYSTONE

Zürich: Ja zur Limmattalbahn – Tram fährt bald bis nach Spreitenbach



Das Limmattal bekommt eine neue Bahnverbindung. Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben den kantonalen Beitrag an den Bau der Limmattalbahn mit 64.5 Prozent deutlich gutgeheissen. Das Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich und Aargau kostet insgesamt 755 Millionen Franken.

Ein Ja legten 219'738 Stimmberechtigte in die Urne. 121'199 Personen schickten die Vorlage bachab. In der betroffenen Region stiess das Projekt auf Ablehnung. Alle acht Limmattaler Gemeinden lehnten den Kantonsbeitrag ab.

limmattalbahn

So soll der Bahnhof Altstetten einmal aussehen.
bild: limmattahlbahn

Zur Abstimmung stand der Zürcher Beitrag ans Bauvorhaben in Höhe von 510.3 Millionen Franken sowie 136.3 Millionen Franken für Strassenprojekte. Die Stimmbeteiligung betrug 39.7 Prozent.

27 neue Haltestellen

Mit dem Ausgang der Volksabstimmung sind nun die letzten Hürden für das Stadtbahnprojekt beseitigt. Bis 2019 soll nun ein erster Teilabschnitt zwischen Zürich-Farbhof und Schlieren Geissweid fertiggestellt sein. Die restliche Strecke bis Killwangen AG entsteht bis 2022. Entlang der 13 Kilometer langen Strecke sind 27 Haltestellen geplant.

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Von Zürich bis nach Spreitenbach mit dem Tram.
bild: limmattahlbahn

Die Bahn verbindet künftig die Gemeinden links der Limmat und bindet diese an die bestehende S-Bahn an. Zugleich wird damit die stark beanspruchte Verkehrsinfrastruktur im aufstrebenden Gebiet entlastet.

Limmattalbahn

Der erste Stück der Limmattalbahn.
bild: limmattalbahn

Bekämpft wurde die Vorlage vornehmlich im Limmattal selbst. Zur Abstimmung kam es, weil die IG «Limmattalbahn - Nein!» aus Dietikon das Referendum ergriffen hatte. Sie bezeichnete das Limmattalbahn-Projekt als masslos und unnötig. Von den Parteien hatte sich einzig die SVP gegen die Vorlage ausgesprochen.

Unbestritten ist die Limmattalbahn im Kanton Aargau. Im Grossen Rat erntete das «Jahrhundertprojekt» Anfang Mai viel Lob. Das Parlament sprach sich denn auch klar für den Kantonsbeitrag von knapp 180 Millionen Franken aus. Der Bund übernimmt 35 Prozent der Baukosten. (sda)

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