DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tötungsdelikt von Weiach ZH: Mann schoss auf Ex-Freundin und richtete sich dann selbst

18.01.2016, 14:1718.01.2016, 16:08
Der Tatort in Weiach.<br data-editable="remove">
Der Tatort in Weiach.
Bild: KEYSTONE

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat erste Erkenntnisse darüber, was in der Nacht auf Sonntag in einem Einfamilienhaus in Weiach ZH passiert ist: Die 47-jährige Frau wurde höchstwahrscheinlich von ihrem 51-jährigen Ex-Freund angeschossen. Er brachte sich nach der Tat um.

Es habe nachgewiesen werden können, dass weder die verletzte Frau noch der unverletzte 48-jährige Mann, der zum Zeitpunkt der Tat ebenfalls im Haus war, für die Schüsse verantwortlich sind. Als Täter bleibt somit nur der 51-jährige Ex-Freund der Frau, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass dieser um 4 Uhr morgens in das Einfamilienhaus eindrang, um mit seiner ehemaligen Freundin zu reden, die bei ihrem neuen Freund zu Besuch war. Die Situation eskalierte, worauf der Täter seine mitgeführte Pistole zückte und auf seine Ex-Freundin feuerte.

Wie es bei der Staatsanwaltschaft auf Anfrage der sda hiess, erlitt die Frau einen Oberkörper-Durchschuss. Dennoch schaffte sie es, zusammen mit ihrem Freund aus dessen Haus zu flüchten. Die Frau wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Ihr Zustand ist gemäss Staatsanwaltschaft stabil. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Spesen, Reisen und Tinder-Dates – das war Tag 1 des Vincenz-Prozesses
Am ersten Verhandlungstag im Raiffeisen-Fall ist der frühere Bankchef Pierin Vincenz befragt worden: Er fühle sich unschuldig, sagte der 65-Jährige im Theatersaal des Volkshauses, in dem das Bezirksgericht Zürich tagt.

Vincenz und seinem Geschäftspartner Beat Stocker wirft die Staatsanwaltschaft unter anderem Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung vor. Sie sollen einen unrechtmässigen Gewinn von insgesamt 25 Millionen Franken eingestrichen haben. Fünf Mitbeschuldigte sollen ihnen dazu Beihilfe geleistet haben.

Zur Story