Schweiz
Zürich

Zürcher Gericht verurteilt Mann wegen versuchter Mord-Anstiftung

Auftragskiller im Darknet angeheuert: Fünf Jahre Haft

01.04.2025, 16:2201.04.2025, 16:31

Der Mann, der einen Killer auf seine Ex-Partnerin ansetzen wollte, muss ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Affoltern ZH hat den 54-Jährigen am Dienstag wegen versuchter Anstiftung zu Mord zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt.

Der Beschuldigte war bei der Urteilseröffnung nicht anwesend. Er sei nicht in der Lage, daran teilzunehmen, liess er ausrichten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Mann hatte beim Prozess sämtliche Vorwürfe abgestritten. Die Staatsanwältin forderte eine unbedingte Freiheitsstrafe von 15 Jahren, der Verteidiger einen Freispruch.

Gericht Richter judge Symbolbild symbol
Das Gericht verurteilte den Mann zu fünf Jahren unbedingt. (Symbolbild)Bild: Shutterstock

Der Killer schlug nicht zu

Laut Anklage beauftragte der Mann Anfang 2023 im Darknet eine unbekannte Person als Auftragsmörder. Er bezahlte über 20'000 Franken. Doch der Killer schlug nicht zu, die Ex-Partnerin wurde nicht getötet.

Mitte Februar 2023 wurde der Mann verhaftet. Seither sitzt er im Gefängnis. Ursprung des Konflikts zwischen dem Ex-Paar war ein erbitterter Streit um die beiden Söhne und um Unterhaltszahlungen. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ständerat tritt nach langer Debatte klar auf EU-Vertragspaket ein
Die bilateralen Beziehungen zur EU gelten als eines der wichtigsten Dossiers in Bundesbern. Eine klare Mehrheit des Ständerats hat am Montag nach einer mehrstündigen ersten Debatte den EU-Verträgen zugestimmt.
Die Eintretensdebatte dauerte in der kleinen Kammer rund sechs Stunden. In den Voten der Befürworter und der Gegner wurde die Tragweite des Vertragspakets mit der EU klar. Mehr als die Hälfte der 46 Mitglieder des Ständerats ergriff das Wort.
Zur Story