
Eine verdächtige Person wurde bei einer Synagoge festgenommen - er trug eine Stichwaffe bei sich.Bild: keystone
Bei der Synagoge in Zürich Wiedikon ist am Donnerstagmorgen ein 14-jähriger jüdischer Jugendlicher geschlagen und leicht verletzt worden. Die Stadtpolizei konnte einen Verdächtigen aufhalten, der eine Stichwaffe bei sich hatte.
Es handelt sich beim mutmasslichen Täter um einen 25-jährigen, psychisch auffälligen Schweizer, wie die Zürcher Stadtpolizei am Donnerstag mitteilte.
Die Polizei kläre nun ab, ob der Mann auch bei weiteren Vorfällen als Täter in Frage kommt. In den Tagen zuvor seien bereits Meldungen und Anzeigen eingegangen, wonach jüdische Personen im Kreis 3 tätlich angegangen wurden. Der 25-Jährige wurde nach der Verhaftung in ärztliche Obhut übergeben. (sda)
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Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 mit 9'048'900 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. Die Einwanderung ging gegenüber dem Rekordjahr 2023 zurück, die Auswanderung nahm dagegen zu. Und die Geburtenrate ist erneut auf ein Rekordtief gefallen.
Am 31. Dezember 2024 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 9'048'900 Personen, gegenüber 8'962'300 Ende 2023. Das ist ein Plus von 86'600 Personen, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Donnerstag mitteilte. Die Bevölkerung wuchs mit 1,0 Prozent damit weniger stark als im Jahr 2023, als mit 1,7 Prozent ein sehr hoher Wanderungssaldo registriert wurde. Dieser hing in erster Linie damit zusammen, dass Personen aus der Ukraine mit Schutzstatus S im Jahr 2023, also ein Jahr nach ihrer Ankunft in der Schweiz, zur ständigen Wohnbevölkerung gezählt wurden.