52-jähriger «Radar-Hasser» wegen beschädigter Blitzer verurteilt
Ein 52-jähriger «Radar-Hasser» hat am Prozess in Zürich dutzende Sachbeschädigungen zugegeben. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte ihn zu zwei Jahren Freiheitsstrafe. Die Strafe wird zugunsten einer Therapie aufgeschoben.
Rund 40 Radarfallen und Verkehrsüberwachungsanlagen fielen dem Mann und seinem Sprühkleber zum Opfer. Alle auf dem Gebiet der Stadt Zürich. Der Schweizer sagte am Dienstag, er bedauere seine Taten. «Ich habe Fehler gemacht, dafür stehe ich hier gerade», sagte er.
Warum er die Geräte beschädigte, blieb offen. Auch eine angeordnete psychologische Abklärung habe ihm nicht geholfen, das zu verstehen. Er ist aber vorbestraft. 2021 verurteilte ihn das Bezirksgericht Dietikon zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten – weil er ein Radargerät zerstörte.
Die Richterin hatte an der Verhandlung kaum Fragen. Da das Verfahren abgekürzt war, musste das Gericht nur beurteilen, ob der Urteilsvorschlag angemessen ist und der Beschuldigte damit einverstanden ist. Der 52-Jährige muss nun zuerst eine Therapie machen. «Ich hoffe, dass die Massnahme hilft», meinte er. (pre/sda)
