Schweiz
Zürich

150 Schadensmeldungen nach Explosion in Illnau-Effretikon

150 Schadensmeldungen nach Explosion in Illnau-Effretikon – Strafverfahren eröffnet

05.03.2026, 14:1605.03.2026, 14:16

Die Zahl der Schadensmeldungen nach der Explosion in der Versuchs- und Schulungsanlage «Tätsch» in Illnau-Effretikon hat in den vergangenen Tagen noch deutlich zugenommen.

Die zerstoerten Scheiben bei eines Bauernhofs in der Naehe der Explosion beim Forschungs- und Testgebaeude Taetsch, am Mittwoch, 25. Februar 2026 in Illnau. Die Expolsionsursache und Schaeden an umlie ...
Die Explosion in Illnau-Effretikon hat für grosse Schäden gesorgt.Bild: keystone

Nachdem in den ersten Tagen erst 70 Schadensmeldungen eingingen, sind es mittlerweile bereits 150. Dies gab die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag auf Anfrage bekannt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete inzwischen ein Strafverfahren gegen mögliche Verantwortliche.

Am 25. Februar explodierten in der Anlage «Tätsch» mehrere hundert Kilogramm Sprengstoff, die hätten fachgerecht entsorgt werden sollen. Der Knall war bis nach Zürich zu hören und hinterliess einen Krater mit mehreren Metern Durchmesser. Die Druckwelle beschädigte Dächer, Mauern, Fenster und Türen. Auch ein Aquarium ging zu Bruch. (dab/sda)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Haarspalter
05.03.2026 14:19registriert Oktober 2020
Ich denke der Winter ist mit diesem Tätsch dann endgültig aus dem Kanton Zürich vertrieben.

Den Böög kann man dieses Jahr im Schuppen lassen.
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