Schweiz
Zürich

Explosion in Effretikon: Gebäude bei Knall auf Anlage Tätsch beschädigt

2 Verletzte und Schäden nach Unfall bei Sprengmittel-Vernichtung in Illnau-Effretikon ZH

Bei einem Unfall mit Sprengstoff in Illnau-Effretikon ZH haben sich am Mittwoch zwei Personen leicht verletzt. Die Kantonspolizei Zürich erhielt aus dem Umkreis der Unfallstelle verschiedene Meldungen zu Schäden an Gebäuden.
25.02.2026, 15:4525.02.2026, 19:19

Am Mittwochnachmittag hat sich bei der Zürcher Ortschaft Illnau-Effretikon eine Explosion ereignet. In der näheren Umgebung war ein lauter Knall hörbar und es stieg eine weisse Rauchwolke auf.

Video: watson

Die Kantonspolizei Zürich bestätigte einen Einsatz in der Region. Der Vorfall sei beim Weiler Luckhausen passiert, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage von Keystone-SDA. Wie die Kantonspolizei weiter bestätigte, ereignete sich der Knall auf dem Gelände der Versuchs- und Testanlage Tätsch. Der Unfall ereignete sich kurz nach 13 Uhr.

Explosion Illnau Effretikon 25.02.16
Wie es zur Explosion kam, ist noch nicht bekannt.Bild: watson

Laut der Kantonspolizei Zürich kam es bei der ordentlichen Vernichtung von mehreren hundert Kilogramm Sprengmitteln zu einem Unfall. Die Druckwelle sei Kilometer weit spürbar gewesen. Zwei Personen seien leicht verletzt worden. Gebäudeschäden können der Polizei gemeldet werden.

Gegenüber 20 Minuten führt Florian Frei, Mediensprecher der Kapo Zürich, aus, dass es zu einer «unkontrollierten Explosion» gekommen sei. Der Plan sei eigentlich gewesen, die Sprengmittel abbrennen zu lassen.

Das Schadensausmass könne noch nicht beziffert werden, teilte die Kantonspolizei am Mittwochabend mit. Die Explosion hinterliess einen Krater mit mehreren Metern Durchmesser. Die Druckwelle führte zu grösseren Schäden bei mehreren Gebäuden und Unterständen.

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Ein Gebäude, das durch die Druckwelle zerstört wurde.Bild: keystone

Laut «TeleZüri» hat es bei einem unmittelbar neben der Anlage Tätsch liegenden Haus durch die Explosion ein Loch im Dach gegeben, bei einem anderen ist das Garagentor komplett in sich zusammengefallen.

Ein Polizeiauto faehrt durch eine Sperrung der Kantonspolizei Zuerich vor einem beschaedigten Bauernhaus in der Naehe der Taetschweg nach einer Expolsion im Versuchss- und Testgebaeude Taetsch am Mitt ...
Ein Bauernhaus wurde nach der Explosion beschädigt.Bild: keystone

Bei den Verletzten handelte es sich um zwei Mitarbeiter der betroffenen Firma. Sie wurden vor Ort medizinisch betreut. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, wie ein Sprecher der Kantonspolizei am Nachmittag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Im Einsatz standen auch das Forensische Institut Zürich, weitere Polizeien, ein Baustatiker, das örtliche Elektrizitätswerk und weitere Dienste. Die Kantonspolizei Zürich untersucht die genaue Unfallursache in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.

Auch der Erdbebendienst registrierte den Knall. Dieser war bis in den Norden der Stadt Zürich zu hören gewesen, wie Anwohner Keystone-SDA sagten. (nib/vro/hkl/sda)

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111 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Das Dreizahn
25.02.2026 15:26registriert Juni 2020
Gem ersten Angaben kam es zu einer Explosion in der Versuchsanlage Tätsch... Ok, da hat jemand bereits früh den richtigen Namen dafür gefunden... Hoffe, es sind alle gesund und unverletzt
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deedee
25.02.2026 13:53registriert März 2015
Wie Flugzeug, habe gedacht Flugzeug kommt in meine Wohnung
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John M
25.02.2026 13:56registriert Januar 2016
Ich arbeite in Oerlikon und selbst hier konnten wir die Explosion deutlich hören. Alle haben für einen Moment aufgehört zu Arbeiten...
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