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Ukrainischer Präsident setzt Kriegsrecht in Kraft



Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat angesichts des Konflikts mit Russland im Schwarzen Meer das Kriegsrecht in Kraft gesetzt. Poroschenko habe das entsprechende Gesetz am Mittwoch unterzeichnet, teilte sein Sprecher im Online-Netzwerk Facebook mit.

Das ukrainische Parlament hatte am Montag auf Antrag von Poroschenko beschlossen, ein 30-tägiges Kriegsrecht in den Grenz- und Küstenregionen zu verhängen. Am Dienstag warnte Poroschenko vor einem grossangelegten Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Er warf Russland massive Truppenverlegungen an die Grenze vor.

Luftabwehrraketen auf der Krim

Russland verstärkt unterdessen seine Truppen auf der Krim mit Luftabwehrraketen. In «naher Zukunft» sollen weitere Einheiten des modernen Raketenabwehrsystems S-400 auf der annektierten ukrainischen Halbinsel in Betrieb genommen werden, wie der Sprecher des südlichen Militärbezirks der russischen Armee, Wadim Astafijew, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Interfax sagte.

Auf der Krim sind bereits drei S-400-Systeme stationiert. Im September hatte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitskreise berichtete, dass ein viertes S-400-System nahe der Kleinstadt Dschankoj auf der Krim installiert werden soll. Dschankoj liegt in der Nähe der von der Ukraine kontrollierten Gebiete.

U-Haft für Matrosen

Die Krise zwischen Russland und der Ukraine hatte am Sonntag mit einer Konfrontation im Schwarzen Meer begonnen. Die russische Küstenwache hatte in der Strasse von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden dabei verletzt, insgesamt 24 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen.

Gegen zwölf von ihnen ordnete ein Gericht auf der Krim am Dienstag eine zweimonatige Untersuchungshaft an. Das Schicksal der übrigen Soldaten entscheidet sich am Mittwoch. (sda/afp/dpa)

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