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Studie verspricht Schottland ohne Grossbritannien mehr Geld



Schottinnen und Schotten müssen laut einer Studie finanzielle Einbussen hinnehmen, wenn ihr Land weiterhin in Grossbritannien verbleibt. Gemäss der Studie hätten die Schotten jährlich 4100 Pfund (5440 Franken) mehr in der Tasche, wenn das Land eigenständig wäre.

Schottische Nationalisten nahmen die am Freitag veröffentlichte Studie zum Anlass, einmal mehr für die Unabhängigkeit des Landes zu werben. «Es ist viel besser, darüber zu diskutieren, wie wir das Beste aus unserem Land herausholen können, anstatt uns damit zu beschäftigen, wie wir den Schaden durch den Brexit verringern», erklärte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Mehr als 55 Prozent der schottischen Stimmberechtigten hatten 2014 in einer Volksabstimmung gegen die Loslösung von Grossbritannien votiert. Allerdings wurde bei der Brexit-Volksabstimmung im Juni 2016 die grosse Kluft zwischen Schotten und Engländern deutlich: Damals votierten die schottischen Bürger mehrheitlich gegen den EU-Austritt Grossbritanniens. Sturgeon droht mit einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum, sollte die Regierung in London versuchen, Schottland ihre Politik aufzuzwingen. (sda/afp)

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