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Iran-Ticker: Teheran droht USA mit Schliessung der Strasse von Hormus

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USA wollen Schiffe mit Iran-Verbindung entern ++ Trump: «Iran kann uns nicht erpressen»

16.04.2026, 16:3418.04.2026, 18:51
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18:46
Medienbericht: Trump will Hormus-Schiffe entern
Laut einem Bericht des Wall Street Journal sollen US-Streitkräfte planen, mit dem Iran verbundene Öltanker im internationalen Gewässer zu entern. Ferner sollen Handelsschiffe beschlagnahmt werden. Die Zeitung beruft sich auf US-Beamte.

Ziel sei es, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen und damit eine Wiedereröffnung der wirtschaftlich enorm wichtigen Strasse von Hormus zu erreichen. Das Mullah-Regime hatte am Freitag angekündigt, die Strasse wieder zu schliessen, nachdem eine parallele US-amerikanische Blockade trotz ausgehandelter Waffenruhe nicht zurückgenommen wurde. Am Samstag haben iranische Schnellboote zwei Tanker beschossen.

Erst am Donnerstag hatte das US-Wirtschaftsministerium hunderte neue Tanker und Frachter auf die Liste von sanktionierten Schiffen mit Iran-Verbindungen gesetzt. All diese seien nun mögliche Ziele für Enter-Aktionen, so das WSJ. (cpf)
16:39
Iran: Nutzen Sperre als Druckmittel
Der Iran nutzt die Sperrung der Strasse von Hormus nach eigenen Angaben gezielt als politisches Druckmittel gegen internationale Sanktionen. Wie der Erste Vizepräsident Mohammed-Resa Aref laut Nachrichtenagentur Fars sagte, sei Teheran durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, allen wirtschaftlichen Strafmassnahmen standzuhalten. Das Ende des Krieges mit den USA und Israel wird aus Sicht von Aref mit einem Ende der Sanktionen zusammenfallen.

Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstrasse völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.

Der Iran unterliegt seit Jahren einem Geflecht von internationalen Strafmassnahmen – unter anderem des UN-Sicherheitsrats, der USA und der EU. Die Sanktionen hängen unter anderem mit dem Atom- und Raketenprogramm sowie schweren Menschenrechtsverletzungen zusammen. Die USA begründen ihre Iran-Sanktionen auch mit Terrorismus, Unterstützung regionaler Stellvertreter sowie destabilisierenden Aktivitäten im Nahen Osten. (sda/dpa)
16:32
Trump: Iran kann uns nicht mit Strasse von Hormus erpressen
US-Präsident Donald Trump lässt sich nach eigenen Angaben nicht von der iranischen Blockade der Strasse von Hormus unter Druck setzen. Teheran gehe seit Jahren so vor – «damit können sie uns nicht erpressen», sagte er vor Journalisten im Weissen Haus. Trump betonte, dass beide Seiten weiterhin verhandelten. «Wir führen derzeit sehr gute Gespräche. Es läuft wirklich sehr gut», sagte er. Bis zum Ende des Tages könnte es einige neue Erkenntnisse geben. (sda/dpa)

15:18
Container-Schiff meldet Beschuss
Kurz nachdem ein Tanker von iranischen Revolutionsgarden angegriffen worden sein soll, meldet nun auch ein Containerschiff, von einem unbekannten Geschoss getroffen worden zu sein. Demnach seien einige Container beschädigt worden, Feuer oder sonstige Schäden gebe es nicht. Trotzdem wird der Vorfall untersucht. Schiffe werden zudem dazu angehalten, verdächtige Aktivitäten zu melden. Das hat kurz darauf ein Kreuzfahrtschiff getan: Demnach sei nahe des Schiffs ein Aufspritzen gesichtet worden. (vro)


14:00
Noch kein Datum für neue Gespräche
Gemäss dem stellvertretenden iranischen Aussenminister gibt es noch kein neues Datum für weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Dies sei erst möglich, wenn beide Seiten die Rahmenbedingungen akzeptiert hätten. Gleichzeitig bemüht sich Pakistan um eine Vermittlung, um die Waffenruhe, die derzeit bis Mittwoch gilt, zu verlängern und den Konflikt beizulegen. US-Präsident Trump zeigt sich optimistischer. Er rechnet laut Medienberichten in den nächsten Tagen mit einem Abkommen. (vro)
13:06
Bericht: Iran schiesst auf Tanker
Wie BBC meldet, sollen zwei Boote der iranischen Revolutionsgarden das Feuer auf einen Tanker in der Strasse von Hormus eröffnet haben. Das berichtet die Organisation UK Maritime Trade Operations. Der Tanker und die Besatzung seien ohne Schaden davon gekommen. Der Vorfall werde untersucht.

11:19
Iran öffnet Teile des Luftraums wieder
Nach dem ersten Angriff Ende Februar hatte der Iran den Luftraum gesperrt. Nun wurden Teile wieder geöffnet, einige Flughäfen konnten den Betrieb ebenfalls wieder aufnehmen, erklärte die zivile Luftfahrtorganisation CAO gemäss Medienberichten. Demnach sollen im Osten des Landes auch internationale Flüge möglich sein. (vro)
11:08
Ein paar Öltanker sollen die Strasse von Hormus passiert haben
Bevor der Iran die Öffnung der Strasse von Hormus rückgängig machte, konnten wohl ein paar Öltanker die Passage durchfahren. Während BBC berichtet, dass die Anzahl der Tanker zunächst unklar ist, schreibt CNN von vier Öltankern. (vro)


10:17
Iran macht Öffnung der Strasse von Hormus rückgängig
Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Strasse von Hormus rückgängig. Das teilte das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt. (sda/dpa)

8:54
Öltanker passieren Strasse von Hormus
Nachdem der Iran die Öffnung der Strasse von Hormus für Öltanker angekündigt hatte, blieben die Betreiber zunächst vorsichtig. Lange blieb die Passage leer. Doch wie ein Blick auf Schiffstracker zeigt, ist am Samstagmorgen ein regelrechter Konvoi auf dem Weg durch die Strasse von Hormus. Es handelt sich dabei um Öltanker (in der Karte als orange Pfeile markiert), die verschiedene Ziele wie Korea, China oder Mozambique haben.

7:25
Iran droht USA mit erneuter Schliessung der Strasse von Hormus
Der Iran droht mit der erneuten Schliessung der Strasse von Hormus, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. «Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Strasse von Hormus nicht offen bleiben», schrieb Irans einflussreicher Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Die Durchfahrt durch die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Meerenge erfolge auf der vom Iran «festgelegten Route» und mit «iranischer Genehmigung», fügte Teherans Chefunterhändler hinzu.

Nach wochenlanger Blockade wegen des Iran-Kriegs hatte die Staatsführung in Teheran erklärt, dass Öltanker und Handelsschiffe während der laufenden Waffenruhe durch die Meerenge fahren könnten. Umgekehrt wollen die USA aber ihre eigene Seeblockade aufrechterhalten, die nur für Schiffe mit Start- oder Zielhafen im Iran gilt, wie Präsident Donald Trump betonte. Sie bleibe «bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran» bestehen, schrieb er auf der Plattform Truth Social. In Teheran sorgte das für Empörung.

Der Sprecher des iranischen Aussenministeriums, Ismail Baghai, drohte den USA. «Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoss gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben», sagte er der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Ghalibaf schrieb, ob die Strasse geöffnet oder geschlossen sei und welche Bestimmungen gelten, werde vor Ort entschieden, «nicht durch soziale Medien». Trump habe falsche Behauptungen aufgestellt. Damit würden die USA auch in Verhandlungen nicht weiterkommen. (sda/dpa)
23:12
Das steckt hinter Irans «koordinierten Routen» in Hormus
Iran erlaubt die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus nur über bestimmte, «koordinierte» Routen. Gemeint sind zwei festgelegte Korridore, die von den Revolutionsgarden definiert wurden.

Schiffe in Richtung Persischer Golf sollen nördlich an der Insel Larak vorbeifahren, Schiffe Richtung Golf von Oman südlich daran. Der zentrale Bereich der Meerenge gilt laut iranischen Angaben als «Gefahrenzone» und soll gemieden werden.

Bereits zuvor hatte Teheran gewarnt, dass Schiffe ausserhalb dieser Routen Gefahr laufen könnten, auf Seeminen zu treffen oder Ziel von Angriffen zu werden.

Daten von Schiffsverfolgungsdiensten zeigen: Trotz reger Aktivität im Golf haben bislang nur wenige Schiffe die Meerenge tatsächlich durchquert – einige kehrten offenbar um oder stoppten vor der Passage. (mke)
22:30
Das hat Trump heute zu den Iran-Verhandlungen gesagt
US-Präsident Donald Trump hat sich heute in mehreren Interviews zum Stand der Gespräche mit Iran geäussert. Die wichtigsten Aussagen im Überblick:

– Iran habe «allem zugestimmt», einschliesslich der Entfernung von nuklearem Material aus dem Land
– Es gebe «keine offenen Streitpunkte» mehr, ein schriftliches Abkommen sei «sehr nahe»
– Teheran habe einer unbegrenzten Aussetzung seines Atomprogramms zugestimmt – ohne Gegenleistung in Form freigegebener Gelder
– Iran habe zudem zugesagt, die Urananreicherung zu stoppen
– Die USA dürften iranisches Territorium betreten, um angereichertes Uran abzutransportieren: «Wir gehen gemeinsam hinein […] und bringen es in die Vereinigten Staaten»
– Weitere Gespräche könnten noch dieses Wochenende stattfinden, um ein Abkommen abzuschliessen

Berichte, wonach Iran im Gegenzug die Freigabe von rund 20 Milliarden Dollar fordert, kommentierte das Weisse Haus zurückhaltend und verwies auf offizielle Mitteilungen.

Aus Teheran gibt es bislang keine Bestätigung für die von Trump genannten Punkte. Ein iranischer Regierungsvertreter spricht von weiterhin «erheblichen Differenzen», das Aussenministerium betont, das angereicherte Uran werde das Land nicht verlassen. (mke)
22:26
Ölpreise sinken – Entspannung bleibt fragil
Die Ölpreise haben zuletzt deutlich nachgegeben: Der Brent-Preis fiel um fast 10 Prozent auf rund 90 Dollar pro Barrel. Die Entwicklung zeigt, wie stark die Lage in der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft beeinflusst.

Mit den sinkenden Energiepreisen hatte sich zuletzt auch der Druck auf Konsumenten etwas verringert – etwa bei Treibstoffkosten oder indirekt bei Zinsen. Sollte der Rückgang anhalten, könnte sich diese Entlastung fortsetzen.

Von einer Normalisierung kann jedoch keine Rede sein. Die Preise liegen weiterhin klar über dem Niveau von rund 70 Dollar vor Beginn des Konflikts. Zudem ist unklar, wie viele Schiffe die Route tatsächlich wieder nutzen werden – viele Reedereien bleiben vorsichtig.

Hinzu kommt, dass Schäden an der Energieinfrastruktur in der Region, etwa bei der Gasproduktion in Katar, langfristige Folgen haben könnten. Selbst bei einer raschen politischen Lösung rechnen Experten damit, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen noch längere Zeit spürbar bleiben. (mke)
22:14
Iran droht USA für Fall andauernder Seeblockade
Der Iran hat den USA für den Fall gedroht, dass sie an ihrer Seeblockade in der Strasse von Hormus für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel festhalten. «Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoss gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben», sagte der Sprecher des iranischen Aussenministeriums, Ismail Baghai, der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge.

Er betonte, das Öffnen und Schliessen der Strasse von Hormus finde nicht in den sozialen Medien statt, sondern es sei der Iran, «der als entscheidender Akteur in dieser Angelegenheit» agiere. Mit Blick auf die Ankündigung des iranischen Aussenministers Abbas Araghtschi, die Handelsschiffen und Öltankern zunächst wieder die Durchfahrt durch die Meerenge zu erlauben, sagte Baghai: «Nach dem Waffenstillstand ist die Durchfahrt ziviler Schiffe in der Strasse von Hormus nach Koordinierung der zuständigen Stellen ungehindert möglich.»

Zugleich äusserte Baghai sich mit Blick auf mögliche weitere Verhandlungen mit den USA über einen dauerhaften Frieden: «Sobald wir das Gefühl haben, dass unsere Interessen berücksichtigt und gesichert sind, dann sind wir auch nicht weit von einer Einigung.» Für den Iran seien die Aufhebung der Sanktionen sowie die Wiedergutmachung der Kriegsschäden enorm wichtig. (sda/dpa)
21:56
Israel will «weiterhin Bedrohungen» im Südlibanon bekämpfen
Die israelische Armee hat angekündigt, trotz Waffenruhe weiterhin gegen Bedrohungen im Südlibanon vorzugehen. Man bleibe «in höchster Alarmbereitschaft» und werde im Grenzgebiet weiter operieren, hiess es in einer Mitteilung. Dies geschehe «im Einklang mit den Vereinbarungen zur Waffenruhe».

Demnach hatten israelische Soldaten bereits vor Inkrafttreten der Feuerpause eine Operation begonnen und im Gebiet eines Höhenzugs im Süden des Libanon eine militärische Präsenz aufgebaut.

Zuvor hatten libanesische Staatsmedien berichtet, dass es kurz vor Beginn der Waffenruhe noch zu Angriffen gekommen sei. Dabei seien in der Stadt Tyros 13 Menschen getötet und rund 70 verletzt worden. (mke)

21:53
Tote trotz Waffenruhe im Süden Libanons gemeldet
Trotz der seit letzter Nacht geltenden Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ist es erneut zu Gewalt gekommen. Laut libanesischen Staatsmedien wurde bei einem israelischen Drohnenangriff ein Motorradfahrer getötet, drei weitere Personen wurden verletzt.

Der Angriff ereignete sich demnach im Bezirk Bint Jbeil im Süden des Landes. Zudem soll die israelische Armee zwei Artilleriegeschosse in Richtung einer Ortschaft in der Region abgefeuert haben.

Eine Bestätigung der Vorfälle durch die israelische Seite liegt bisher nicht vor. (mke)
20:56
Schifffahrt soll laut UNO-Organisation vorsichtig bleiben
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) ruft die Branche zur Vorsicht auf. Generalsekretär Arsenio Dominguez sagte, man müsse die iranischen Angaben zur Öffnung der Strasse von Hormus «mit Vorsicht» beurteilen.

Zwar sei jeder Fortschritt zu begrüssen, die Lage sei jedoch weiterhin unklar und werde noch überprüft. Im Fokus steht dabei vor allem die Sicherheit der Besatzungen: Rund 20’000 Seeleute und fast 2’000 Schiffe sind laut IMO weiterhin in der Region betroffen.

Konkrete Garantien für eine sichere Durchfahrt gebe es derzeit nicht. Entsprechend sollten Reedereien abwarten, bis mehr Klarheit herrscht. (mke)
20:38
Trump rechnet mit Iran-Deal in «ein oder zwei Tagen»
US-Präsident Donald Trump rechnet in den nächsten Tagen mit einem Abkommen mit dem Iran. «Ich denke, wir werden in den nächsten ein oder zwei Tagen eine Einigung erzielen», zitierte ihn das Nachrichtenportal «Axios» nach einem Telefongespräch. Vertreter Washingtons und Teherans träfen sich «wahrscheinlich» am Wochenende.

Aus dem Weissen Haus verlautete, dass die Planungen für eine weitere Gesprächsrunde noch liefen. Ein konkreter Termin sei bislang nicht angesetzt, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.

Eine erste Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran war am vergangenen Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ohne konkrete Ergebnisse geendet. Pakistan bereitet sich bereits auf weitere Verhandlungen vor. Registrierungen für Medienvertreter haben begonnen und es wurde zusätzliches Sicherheitspersonal in die Stadt verlegt. (sda/dpa)
19:41
Reederei Hapag-Lloyd begrüsst Öffnung – bleibt aber vorsichtig
Die deutsche Grossreederei Hapag-Lloyd bewertet die Wiederöffnung der Strasse von Hormus als «gute Nachricht». Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass die Sicherheit von Besatzung, Schiffen und Fracht weiterhin oberste Priorität habe.

Aktuell sitzen sechs Schiffe der Reederei im Golf fest, nachdem der Konflikt begonnen hatte. Bevor eine Rückkehr in die wichtige Schifffahrtsroute erfolgt, müssten jedoch noch offene Fragen geklärt werden – etwa zur Versicherung und zu den genauen Vorgaben der iranischen Behörden bezüglich der erlaubten Routen.

Laut Hapag-Lloyd könnten diese Punkte innerhalb von 24 Stunden geklärt werden. Das Unternehmen signalisiert, die Passage möglichst bald wieder aufnehmen zu wollen.

Andere Reedereien zeigen sich zurückhaltender und wollen vorerst abwarten, bis sich die Sicherheitslage weiter stabilisiert. (mke)
19:10
Uno begrüsst Öffnung der Strasse von Hormus
UN-Generalsekretär António Guterres hat die angekündigte Öffnung der Strasse von Hormus als «Schritt in die richtige Richtung» bezeichnet. Er unterstütze die diplomatischen Bemühungen, eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden.

Guterres betonte, dass die internationalen Rechte auf freie Navigation in der Meerenge von allen Seiten respektiert werden müssten. Die Öffnung könne zusammen mit der Waffenruhe dazu beitragen, Vertrauen zwischen den Konfliktparteien aufzubauen. (mke)

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe, die auch die Öffnung der Strasse von Hormus beinhaltet. Die Waffenruhe ist bisher höchst fragil, insbesondere da es unterschiedliche Ansichten bezüglich des Einbezugs von Libanon in die Waffenruhe gibt.

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725 Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
485119
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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