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«Racheporno»-Websites zu betreiben ist kein Kavaliersdelikt – ein 28-Jähriger wandert dafür 18 Jahre in den Knast



Weil er tausende pornografische Fotos auf einer sogenannten «Racheporno»-Website ins Netz gestellt hat, muss ein US-Bürger in Kalifornien 18 Jahre hinter Gitter. Der 28-Jährige war im Februar verurteilt worden, am Freitag verkündete das Gericht in San Diego das Strafmass.

Die Generalstaatsanwältin von Kalifornien, Kamala Harris, erklärte, es sei das erste Mal, dass in den USA jemand wegen eines derartigen Deliktes strafrechtlich verfolgt worden sei.

Der Täter hatte zwei Websites betrieben. Auf der einen veröffentlichte er explizite Fotos von Männern und Frauen, die deren frühere Partner bereitstellten. Name, Wohnort, Alter und ein Link zu den Facebook-Profilen der Betroffenen wurden mit angegeben. 

Auf einer zweiten Website ermöglichte er den Opfern, ihre Fotos von der ersten Website löschen zu lassen. Dafür mussten sie ihm 350 Dollar zahlen.

«Mein Leben geriet in einen Abwärtsstrudel», sagte eines der weiblichen Opfer im Prozess. Sie sei von ihrer Mutter verbannt worden, weil sie Schande über die Familie gebracht habe. Eine weitere Betroffene sagte, ihr falle es schwer, den Website-Betreiber als «menschliches Wesen» zu betrachten. Er habe ihr Leben zerstört. (lhr/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • SVRN5774 04.04.2015 13:52
    Highlight Highlight Selber schuld! :) es sollten mehr solche Leute bestraft werden.!
    • sleepalot 04.04.2015 19:23
      Highlight Highlight ja und nein... er hat ja nur die plattform zur verfügung gestellt. klar, etwas für die löschung zu verlangen geht gar nicht. wahrscheinlich wurde er auch wegen dem verurteilt.
    • SVRN5774 05.04.2015 14:03
      Highlight Highlight @sleeppalot ja du hast recht.
      Nicht nur er sollte bestraft werden, auch die Ex-Freunde, die solche Bilder ihm gesendet haben.

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

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