Spanien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Härtere Strafen möglich

Spanien beschliesst einen Anti-Terror-Pakt



In einem seltenen Akt der Einheit haben sich Regierung und Opposition in Spanien auf ein Massnahmenpaket im Kampf gegen Extremismus geeinigt. Der Pakt muss nun ins spanische Parlament eingebracht werden.

Der konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy und der Anführer der oppositionellen Sozialisten, Pedro Sánchez, unterzeichneten am Montag ein Regelwerk, das härtere Strafen für Terrorismusdelikte vorsieht und Justiz und Polizei mit mehr Befugnissen bei der Verfolgung von Extremisten ausstattet.

Spain's Prime Minister Mariano Rajoy (L) and Pedro Sanchez, leader of the Spanish Socialist Workers' party, talk after the two signed an agreement which Rajoy said will introduce new measures intended to beef up Spain's security following the recent attacks in Paris, in Madrid, February 2, 2015. REUTERS/Juan Medina (SPAIN - Tags: POLITICS)

Mariano Rajoy und Pedro Sánchez beim Unterzeichnen der Verträge. Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Die Unterzeichnung der Pläne durch Rajoy und Sánchez wurde im Fernsehen übertragen. Die geplanten Massnahmen würden die «Freiheit und Sicherheit der spanischen Bürger garantieren», versprach Rajoy. Nach Angaben seines Büros soll künftig vor allem auch stärker gegen die Rekrutierung von Kämpfern im Internet, deren Ausbildung in Trainingscamps sowie gegen die Finanzierung von Terrorgruppen vorgegangen werden.

Schon vor Monaten hatte die spanische Regierung Reformen beim Anti-Terror-Kampf versprochen. Aktiv wurde sie nun in der Folge der islamistischen Anschläge in Paris Anfang Januar. Dabei waren 17 Menschen getötet worden. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Vom «Ballermann» zum Buhmann: Kellner weinen nach Zwangsschliessung

Tränen statt Touristen, Beamte statt Barkeeper, (Zwangs-)Siesta statt Fiesta: Ein wolkenverhangener Himmel und viele Uniformierte haben am Donnerstag die Tristesse am «Ballermann» von Palma verstärkt – am Tag eins nach der Zwangsschliessung von Lokalen auf Mallorca wegen illegaler Partys ohne Schutzmasken und Sicherheitsabstände.

Im betroffenen Herzstück der vor allem bei deutschen Gästen beliebten Feier-Meile an der «Bier-» und «Schinkenstrasse» der Playa herrschte gähnende Leere. Ausser …

Artikel lesen
Link zum Artikel