Sie heisst Zarna Garg. Und weil sie indisch-stämmig ist, weiss sie natürlich, wovon sie redet. Denn Yoga, die ursprüngliche Lehre des «Anschirrens» vom Körper an die Seele, dem Einswerden, kommt aus ihrer südasiatischen Heimat. Weil sie aber in New York lebt, weiss sie auch, was «white people» unter jenem Begriff alles so treiben.
Und das ist sehr lustig:
Sie macht aber nicht nur Witze über das «kulturelle Diebesgut» Yoga, sondern auch über ihre eigene Kultur und die Vorurteile gegenüber dieser. Denn sie ist der festen Überzeugung, «dass braune Frauen überall das Recht haben, über alles und jeden zu lachen – auch über die heiligen Kühe: braune Männer und ihre Mütter.»
Sie erklärt ihrem Publikum den richtigen Umgang mit einer indisch-amerikanischen Tochter ...
... und die Sache mit dem Bindi:
Und womit amerikanische Eimer im Gegensatz zu indischen gefüllt sind ...
Natürlich tat Zarna alles, was man tun muss als frisch in New York angekommenes Hedge-Fund-Wife ...
Und sogar über Bitcoin weiss sie Bescheid:
Ihre wahre Lebensgeschichte ist nicht ganz so lustig, mit 14 verlor Zarna ihre Mutter, ihr Vater wollte kurz darauf, dass sie eine arrangierte Ehe eingeht. Es hiess: Heiraten oder das Haus verlassen. Sie ging.
Und kam irgendwann nach New York, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt – als Anwältin, Comedian und Drehbuchautorin.
(rof)