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Ecclestone fordert unabhängige Ermittlungen

FIA kündigt nach Bianchi-Unfall Untersuchungen an



Jules Bianchi grüne Flagge

Screenshot: Youtube

Noch vor dem GP in Sotschi am Sonntag soll geklärt sein, was zum schweren Unfall von Jules Bianchi in Japan geführt hat. Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, hat bei Rennleiter Charlie Whiting eine Untersuchung des Unglücks angeordnet. Das berichtet der «Daily Telegraph». Whiting soll dafür Telemetriedaten auswerten und Streckenposten befragen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone fordert hingegen unabhängige Ermittlungen und macht sich in der «Times» dafür stark, dass die FIA die Untersuchung an ein Experten-Team übergibt.

Nähere Aufschlüsse könnten Videoaufnahmen des Unfalls geben, die am Montag im Internet auftauchten. Die Bilder zeigen, wie Bianchi in seinem Marussia gegen einen Bergungskran knallt. Der Aufprall erfolgte etwa in Höhe von Bianchis Kopf.  Zudem ist zu sehen, wie kurz vor dem Unfall in der entsprechenden Kurve eine grüne Flagge geschwenkt wird. Diese signalisiert den Fahrern freie Fahrt. Zuvor waren noch gelbe Flaggen gezeigt worden. Unklar ist, ob sich die grüne Flagge möglicherweise auf den nächsten Streckenabschnitt bezog.

Bereits nach dem Rennen hatten die japanischen Behörden für eine polizeiliche Untersuchung das Unfallauto und andere Beweismittel sichergestellt. Bianchi kämpft nach dem Horror-Crash am vergangenen Sonntag im japanischen Suzuka weiter um sein LebenDer Zustand des Rennfahrers sei «kritisch, aber stabil», hiess es in einem letzten offiziellen Statement. (spon/ram)

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