Sport
Formel 1

Video aufgetaucht: Hier kracht Bianchi in das Bergefahrzeug

Strecke war frei gegeben

Video aufgetaucht: Hier kracht Bianchi in das Bergefahrzeug

06.10.2014, 16:5207.10.2014, 11:43
Animiertes GIFGIF abspielen
Hier kracht Bianchi in das Bergungsfahrzeug – und die grüne Flagge wird – richtigerweise – geschwenkt.Gif: youtube/youtubersFamosos

Videos vom Unfall Jules Bianchis am Sonntag in Suzuka hielt die FIA bisher unter Verschluss. Auf Youtube tauchte jetzt allerdings eine Sequenz, welche den Unfall zeigt, wie der «Focus» berichtet. Das Video des Zuschauers ist bereits wieder gelöscht worden, es werden jedoch laufend neue hochgeladen.

Der Streckenposten zeigt die grüne Flagge. Obwohl das Bergungsfahrzeug noch da steht, ist dies richtig.
Der Streckenposten zeigt die grüne Flagge. Obwohl das Bergungsfahrzeug noch da steht, ist dies richtig.Scrennshot: focus

Auffallend bei den Aufnahmen ist der Screenshot von «Focus». Dieser zeigt, wie der Streckenposten an der Unfallstelle die grüne Flagge schwenkt, als Sutils Wagen abtransportiert wurde. Grün bedeutet: «Ende der Gefahr und des Überholverbots. Strecke frei.» Entgegen unserer ersten Meldung ist dies richtig, da die grüne Flagge signalisiert, dass ab dort wieder frei Fahrt gilt. Gegenüber «motorsport-total.com» erklärt Christian Ebner, der selber als lizenzierter Streckenposten arbeitet: «Die grüne Flagge war völlig korrekt angezeigt. Der Sportwart steht unmittelbar nach dem havarierten Wrack von Sutil. Nach seinem Posten war keine Gefahr mehr.»

Beim Zeitpunkt von Bianchis Unfall fuhr das Bergungsfahrzeug einige Meter nach hinten mit Sutils Wagen am Haken. Die Rettungskräfte hatten grosses Glück, nicht getroffen worden zu sein. Kurz zuvor wurde an jener Stelle noch die gelbe Flagge doppelt geschwenkt, was bedeutet, dass hier «grosse Gefahr» besteht.

Über den Gesundheitszustand des 25-jährigen Franzosen ist nichts Neues bekannt. (fox) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Die Schweiz steht am häufigsten am Uno-Folter-Pranger – die Sonntagsnews
Die Titlis-Bahnen haben eine frühere Nachrüstungsempfehlung des Gondel-Herstellers Garaventa nicht umgesetzt und die Schweiz ist weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert – die Sonntagsnews.
Die Schweiz ist laut einer Auswertung der «SonntagsZeitung» weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert gewesen. Sie habe sich in den letzten Jahren 133 Mal vor dem Uno-Ausschuss gegen Folter verantworten müssen. Die meisten Klagen stammten von abgewiesenen Asylsuchenden, die ihre Ausschaffung verhindern wollten und Foltergefahr geltend machten. Laut dem Staatsrechtsprofessor Markus Schefer von der Uni Basel bedeute dies nicht, dass es in der Schweiz besonders viele Menschenrechtsverstösse gebe. Vielmehr zeige die hohe Zahl, dass das Rechtssystem hierzulande funktioniere. «Es lohnt sich hier, eine Beschwerde einzureichen, weil die Entscheide der Uno hier ernst genommen werden», sagte Schefer zur «SonntagsZeitung». Ein weiterer Grund für die vielen Beschwerden sei die hohe Dichte an NGOs und spezialisierten Anwälten in der Schweiz sowie, dass Uno-Menschenrechtsverfahren hier relativ gut bekannt seien.
Zur Story