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epa09223720 Denmark's goaltender Sebastian Dahm (L) blocks a puck shooting from Switzerland's forward Timo Meier during the IIHF 2021 World Championship Group A match between Denmark and Switzerland at the Olympic Sports Center in Riga, Latvia, 23 May 2021.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Timo Meier erzielt das einzige Tor gegen Dänemark – es hätten noch mehr sein können. Bild: keystone

Analyse

Die Statistik zeigt, wie krass überlegen die Schweiz gegen Dänemark war

Die Schweizer Hockey-Nati gewinnt gegen Dänemark mit 1:0 und tritt dabei äusserst dominant auf. Dass das kein Widerspruch ist, zeigt ein Blick in die Statistiken.



Es ist selten, dass man bei einem 1:0-Sieg im Eishockey kaum jemals zittern muss. Doch genau das hat die Schweizer Nationalmannschaft gestern geschafft. Der Erfolg gegen Dänemark und das spielzerstörende System von Heinz Ehlers war gleichzeitig knapp, hochverdient und krass überlegen. Die Dänen brachten insgesamt nur vier Schüsse auf das Tor von Reto Berra – das ist neuer WM-Negativrekord.

Die Schweizer Nati schoss dagegen 30 Mal auf das dänische Tor und die Mannschaft von Heinz Ehlers hatte es einzig Goalie Sebastian Dahm zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Denn die Schüsse kamen nicht von irgendwo – anders etwa als von den Schweden bei ihrer Niederlage gegen Dänemark – sondern oft direkt aus dem Slot.

Wie Analyst Thibaud Chatel festhält, der die Schweizer Spiele in Zusammenarbeit mit nlicedata.com trackt, haben sich die Schweizer gegen Dänemark Chancen für 4,88 Tore erarbeitet. Die Expected Goals der Dänen kamen bei 0,24 zu liegen. Alleine Timo Meier (1,45xG) hat mehr als fünf Mal mehr Expected Goals angehäuft. Auch bei den Schussversuchen (63:18), den Torchancen (22:1) und den High-Danger-Chancen (11:0) war die Schweiz massiv überlegen.

Wie Thibaud Chatel festhält, lässt sich die Schweizer Dominanz aber auch noch über andere Tatsachen definieren. Dass die Mannschaft von Patrick Fischer ihren Gegner regelrecht in deren Zone eingeschnürt hat, zeigt sich daran, dass Dänemark sagenhafte 102 Mal versuchte, die eigene Zone zu verlassen.

Nur 42 Mal davon gelang den Dänen das tatsächlich kontrolliert. Oft wurden sie vom hohen Druck der Schweizer gezwungen, die Scheibe oft einfach irgendwie rauszuspielen, um endlich für Entlastung zu sorgen.

Auch wenn es das Resultat nur bedingt widerspiegelt, dominierte die Nati Dänemark von Beginn an und rollte ab dem Schlussdrittel regelrecht über sie hinweg. Einzig das Abschlussglück schien teilweise zu fehlen. Doch der Auftritt gepaart mit dem Sieg gegen Tschechien am Samstag macht Lust auf mehr.

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Diese 19 Talente gilt es an der Eishockey-WM zu beachten
quelle: keystone / marcel bieri
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