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Zurich's forward Blaz Kramer react after losing against Sion, during the Super League soccer match of Swiss Championship between FC Sion and FC Zuerich, at the Stade de Tourbillon stadium, in Sion, Switzerland, Saturday, August 3, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Stürmer Blaz Kramer hat beim FCZ noch nicht eingeschlagen. Bild: KEYSTONE

Analyse

4 Gründe, warum beim FCZ bereits nach 3 Runden der Baum brennt



Eigentlich wollte der FC Zürich in der neuen Super-League-Saison ja endlich wieder zu den Spitzenteams gehören. Die Realität sieht allerdings anders aus: 0:4 gegen Lugano, 0:0 in Luzern, 1:3 in Sion. Mit einem Punkt auf dem Konto und einem Torverhältnis von 1:7 findet sich der FCZ nach drei Spieltagen am Tabellenende wieder. Die Gründe für die Krise sind vielfältig – und zu einem grossen Teil selbstverursacht.

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Die Highlights der Partie Sion vs. FCZ. Video: YouTube/SRF Sport

Fehlende Leaderfiguren

Weder gegen Lugano, noch gegen Sion hätte der FCZ verlieren dürfen. Das Team von Ludovic Magnin war in beiden Spielen zumindest ebenbürtig und phasenweise sogar überlegen. Aber eben nur phasenweise, bereits kleine Rückschläge wie vergebene Grosschancen oder ein unglückliches Gegentor bringen den FCZ schnell aus dem Tritt.

Der Mannschaft fehlt ein Chef auf dem Platz, der für die nötige Stabilität sorgen könnte: Nach den Abgängen von Alain Nef, Andreas Maxsö und Pa Modou sowie der Verletzung von Captain Kevin Rüegg ist keiner mehr da, der die Teamkollegen antreibt oder wachrüttelt, wenn es mal nicht läuft. Die Hierarchien sind zu flach, so dass sich keiner genötigt fühlt, in entscheidenden Momenten die Verantwortung zu übernehmen.

Alain Nef wird von der Suedkurve verabschiedet vor dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC St. Gallen im Letzigrund, am Samstag, 25. Mai 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Einer wie Alain Nef wird beim FCZ derzeit schmerzlich vermisst. Bild: KEYSTONE

Neue schlagen (noch) nicht ein

Fünf neue Spieler hat der FCZ in der Sommerpause geholt, überzeugen konnte bislang keiner. Denis Popovic war als ballsicherer Stratege im Mittelfeld angekündigt worden, was er durchaus sein könnte, wenn er denn fit wäre. Doch noch sucht der 29-jährige Slowene, der ablösefrei aus der russischen Premijer Liga kam, seine Form und die Bindung zum Team. Gemäss eigenen Angaben ist er bei «70 oder 80 Prozent».

Luganos Jonathan Sabbatini, links, spielt um den Ball mit Zuerichs Denis Popovic, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Lugano im Letzigrund, am Sonntag, 21. Juli 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Denis Popovic muss beim FCZ in eine Leaderrolle hineinwachsen – so schnell wie möglich. Bild: KEYSTONE

Der 1,91-Meter grosse Stürmer Blaz Kramer, der von Wolfsburg II kam und den einst sogar Manchester United auf dem Wunschzettel gehabt haben soll, hat bis jetzt mehr Bälle verstolpert als Torchancen vergeben. Der ivorische Aussenverteidiger Willie Brito war defensiv bislang anfällig und offensiv unsichtbar.

Linksaussen Mimoun Mahi erzielte gegen Sion zwar das erste Saisontor für den FCZ, hatte ansonsten aber keine nennenswerte Aktion. Innverteidiger Nathan kam von Absteiger GC und war schon da dauerverletzt. Jetzt fällt er auch bei FCZ bereits wieder aus.

Geschürte Erwartungen

Das alles wäre gar nicht so schlimm, würde die FCZ-Führung um Präsident Ancillo Canepa mit ihrer zu offensiven Kommunikation nicht falsche Erwartungen schüren. «Natürlich sind wir ein Spitzenverein», sagte Canepa einen Tag vor dem Saisonstart in der NZZ. Als Ziel gab der Präsident trotz des grossen Umbaus der Mannschaft und der schwachen Rückrunde in der letzten Saison den Europacup aus.

Sportchef Thomas Bickel lobte die eigene Transfer-Strategie («Wir haben Transfers getätigt, die auch den Stil des FCZ abbilden sollen.») und setzte die Neuankömmlinge zusammen mit Canepa gleich gehörig unter Druck. Denis Popovic wurde als ballsichere, strategische Nummer 6 angekündigt, doch eigentlich sei er ein «verkappter Zehner». «Wir wollten keinen Abräumer à la Gennaro Gattuso», so Bickel. Zur Erinnerung: Gattuso gewann mit Milan zweimal die Champions League und wurde 2006 mit Italien Weltmeister.

FC Zuerich Praesident Ancillo Canepa spricht zu den Journalisten anlaesslich der Medienkonferenz zum Rueck- und Ausblick der Saison 2015/16, aufgenommen am Freitag, 27. Mai 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ancillo Canepa tut seiner Mannschaft mit der offensiven Kommunikationsstrategie keinen Gefallen. Bild: KEYSTONE

Über Mimoun Mahi schwärmte Canepa: «Als ich ihn das erste Mal sah, dachte ich, er sei der jüngere Bruder von Chikhaoui. Ich teilte Yassine mit, dass wir seinen Nachfolger gefunden hätten.» An solchen Aussagen werden die Zuzüge nun gemessen. Statt Zeit zu kriegen, sich am neuen Arbeitsort einzugewöhnen, müssen sie quasi auf Knopfdruck überhöhten Anforderungen genügen. Sicher nicht die beste Kommunikationsstrategie.

Erfolgloser Trainer

Ludovic Magnin war wahrlich nicht zu beneiden. Vor eineinhalb Jahren wurde er für den trotz ordentlichen Resultaten entlassenen Uli Forte beim FCZ als Cheftrainer installiert. Das vorgegebene Ziel der Klubführung: Mit dem eigenen Nachwuchs schönen Fussball spielen und die Mannschaft stets in den Europacup führen.

Die hohen Anforderungen waren für Magnin zu hoch, seine Bilanz nach eineinhalb Jahren sieht düster aus: Den Cupsieg und die damit verbundene Europa-League-Quali erreichte Magnin in seiner ersten Saison vor allem dank Fortes Vorarbeit. Seither hat der einstige Schweizer Nationalspieler keinen Spieler merklich besser gemacht und kaum junge Talente ins Kader eingebaut. Seit seinem Amstantritt im Februar 2018 fiel der FCZ vom oberen Mittelfeld kontinuierlich bis in den Super-League-Keller.

Zuerichs Trainer Ludovic Magnin waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 28. Juli 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Mundwinkel zeigen wie die Formkurve des FCZ nach unten. Bild: KEYSTONE

In der desaströsen Rückrunde fiel Magnin, der sich selbst als «Trainer für die grossen Spiele» ankündigte, vor allem durch seinen Zorn, die Wutausbrüche und seine ständige Schiedsrichter-Kritik auf. Der 40-jährige Romand spricht gern – über Leidenschaft, Spektakel und Fussball-Philosophien. Doch umsetzen kann er seine Ideen mit seiner Mannschaft nicht. Stattdessen redet er die gezeigten Leistungen immer wieder schön und lobt seine Spieler selbst nach fragwürdigen Leistungen.

FCZ-Trainer Ludovic Magnin teilt gegen Leverkusen aus:

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Video: watson/Angelina Graf

Zwischen Selbstbild und Realität klafft bei Magnin eine grosse Lücke. «Ich bin überzeugt, dass wir Qualität dazu bekommen haben und dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben», sagte der FCZ-Trainer vor dem Saisonstart. Noch hält Canepa zu seinem erfolglosen Trainer. Doch verliert Magnin weiter, wird auch für ihn die Luft dünn. Das weiss auch der Zampano an der Seitenlinie. Schliesslich kennt auch er die Mechanismen im gnadenlosen Fussball-Geschäft:

Ludovic Magnin:

«Ich schwor mir ­immer: Wenn die Lage einmal kritisch wird, ziehe ich das Ding nach meinen Vorstellungen durch. Irgendwann fliege ich raus, das weiss ich. Aber wenn ich einmal entlassen werde, möchte ich sagen können: Ich bin mit meinen eigenen Ideen gescheitert.»

quelle: tages-Anzeiger

Fazit

Die Ansätze stimmen beim FCZ: Spielerisch kann der 12-fache Schweizer Meister problemlos mit der Konkurrenz mithalten, doch noch fehlen Disziplin, Souveränität und Abgeklärtheit. Noch hat Magnin Zeit, das Schiff auf Kurs zu bringen, die Neuen zu integrieren, Leaderfiguren zu bestimmen, Automatismen einzustudieren. Doch der Druck ist nach dem verpatzten Start bereits gross. In den Heimspielen gegen Xamax und St.Gallen müssen Punkte her, sonst greifen wohl eher früher als später die Mechanismen im gnadenlosen Fussball-Geschäft.

Bild

bild: srf

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Freilos 05.08.2019 19:37
    Highlight Highlight Canepa kann seine Trainer offenbar nicht einschätzen. Forte und Fischer wurden ohne Not entlassen, obwohl sie nicht die schlechtesten waren. Hyypiä und Magnin werden geschützt obwohl man beide viel eher hätte entlassen müssen. Offenbar zählt der Name und nicht die Leistung.

    Wie viele andere schon geschrieben haben: Grossartig junge wurden nicht eingebaut, hier ist ausgerechnet Brecher, welcher meiner Meinung einer der schwächsten Torhüter der Liga ist, eine Ausnahme.
    • Max Cherry 06.08.2019 10:56
      Highlight Highlight Fischer wurde damals vom Verwaltungsrat und ausdrücklich gegen den Willen Canepas raus geworfen!
      Fortes Bilanz stagnierte zum Zeitpunkt seiner Entlassung stark, ausserdem liess er nicht den geforderten Fussball spielen und setzte keine Nachwuchsspieler ein. Dass letzteres unter Magnin ebenfalls so ist, wie du behauptest, stimmt einfach nicht, im Cupfinal spielten mit Brecher, Brunner, Kryeziu, Rüegg, Schönbi und Domgjoni sechs Spieler aus dem eigenen Nachwuchs.
  • Sverige 05.08.2019 18:52
    Highlight Highlight Nachtrag
    Einige kommen immer mit den Titeln vor ein paar Jahren. Das nimmt euch niemand mehr weg und war verdient. Aber was nützen euch diese Titel? Das heute zählt, wie auch bei GC.
    30 Meistertitel und nun in der ChL. Irgendwie sind paralellen zu sehen. Bei beiden Vereinen haben naive Träumer was zu sagen, vom Präsi bis zum Trainer. Das Resultat bei GC sah man.
  • Sverige 05.08.2019 18:33
    Highlight Highlight Gibt noch zwei Gründe mehr, da immerhin auch der Trainer dabei ist und überrascht bin, dass immerhin einer zur Rechenschaft gezogen wird.
    Aber da sind noch zwei Personen, die man auch zur Pflicht Rechenschaft ziehen muss.
    -Canepa der immer noch in seinem Märchen - sprich Traumwelt lebt, typischer linker Cuplitrinker,
    -und Bickel, der möchtegern Sportchef, der fast nichts erreicht hat und wie Canepa in seiner Traumwelt lebt. Ich hoffe man kann die Wahrheit ertragen.
  • giandalf the grey 05.08.2019 15:54
    Highlight Highlight Man muss es positiv sehen: Die brasilianische Nationalmannschaft brauchte für dieses Torverhältnis nur ein Spiel. 😂
  • Heini Hemmi 05.08.2019 15:54
    Highlight Highlight Angesichts des völlig übersteigerten Selbstvertrauens kommt mir folgender Witz in den Sinn: Was sagt ein Zürcher, der zum 1. Mal das Meer sieht?

    Das habe ich mir grösser vorgestellt.
  • Bert der Geologe 05.08.2019 15:36
    Highlight Highlight Ich glaube, GC und der FCZ haben eine geheime Absprache, dass sie kein Derby mehr wollen, weil dort immer Zürcher andere Zürcher verhauen müssen. Daher steigt nun immer ein Zürcher Club ab und der andere auf. Gar nicht so schlecht die Idee.
    • Harvey Dent 05.08.2019 17:14
      Highlight Highlight Ja. Und gar nicht mal so lustig 😂
    • Sverige 05.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Dann hoff ich auf Winti
  • Beat-Galli 05.08.2019 15:27
    Highlight Highlight Härzig. Lange war der Westen (Romands) halbwegs Tod.
    Jetzt kriselt der Osten (FcSG ausgenommen)
    • Ketchum 06.08.2019 20:14
      Highlight Highlight Im Osten gibt's nur den FCSG
  • Vesparianer 05.08.2019 15:17
    Highlight Highlight Zürcher Derby in der Barrage, uiuiuiuiiiii
    • hopplaschorsch12 05.08.2019 15:34
      Highlight Highlight FCZ - Winterthur?
    • Knety 05.08.2019 15:38
      Highlight Highlight Denkst du Winti schafft es in die Barrage?
    • hopplaschorsch12 05.08.2019 16:48
      Highlight Highlight @ Knety: Nö...aber der FCZ auch nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • malandro 05.08.2019 14:19
    Highlight Highlight ein Plauderi als Präsident, ein Sportchef der noch nicht durch grossartige Tranfers aufgefallen ist, jetzt aber auch beginnt Chabis zu erzählen und ein Trainer Anfänger der hauptsächlich das Rumpelstilzli an der Linie macht. Die angekündigten eigenen FCZ Nachwuchspieler kommen dafür eher selten zum Einsatz. aber Schuld sind immer die anderen.
  • FCZBVB180 05.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Wenn gegen Lugano eine Grosschance genutzt wird und gegen Sion der Penalty verwandelt wird, würde der Artikel und die Kommentare komplett anders aussehen. Klar, hätte hätte Fahrradkette aber bei 33 verbleibenden Spielen schon vom Absteiger zu reden, naja... Ich schaue alle Spiele und finde, dass ein spielerischer Fortschritt im vergleich zur Rückrunde letzten Jahres gemacht wurde. Mental muss man aber bei der ganzen Mannschaft noch arbeiten, wenn dieser Punkt aber auch stimmt, kann dieses Team die Ziele auch erreichen.
    • wasps 05.08.2019 14:27
      Highlight Highlight Wenn Sions Toma nach dem 1:0 das 2:0 erzielt, würde keiner mehr behaupten, der FCZ hätte dieses Spiel nicht verlieren dürfen. Warum wohl stellt der Blick zwei Sion Spieler ins Team der Runde? Sion hat den Sieg verdient.
    • Walter Sobchak 05.08.2019 16:11
      Highlight Highlight Ich gebe dir im oberen Teil recht, wasps, aber das Blick Team der Runde als referenz zu nehmen zeugt nicht gerade von Fussballsachverstand 😉
    • wasps 05.08.2019 16:31
      Highlight Highlight @Sobchak: Einverstanden, ich bin auch kein Freund von Böhni und Co. Aber ich konnte es mir nicht verkneifen...
  • HerbertBert 05.08.2019 14:14
    Highlight Highlight Schade hat GC alle Spiele bisher gewonnen. Sonst könnte man sich auf ein Zürcher Challenge League Duell freuen. Und in paar Jahren dann im neuen Stadion. :)
  • FCZBVB180 05.08.2019 14:11
    Highlight Highlight ich bin wohl einer der wenigen FCZ Fans die nicht auf LM rumhacken
    Auch wenn es Blitze regnen wird, ich fand zürich sowohl gegen Lugano als auch gegen Sion die spielerisch bessere Mannschaft. Gegen Lugano wurden zu beginn Grosschancen vergeben und dann durch Bangura einen unnötigen Penalty verursacht, danach bricht man 15min vollkomen ein. Gegen Sion vergibt man den Penalty, Kharabaze verunglückt ein Rückpass dermasen und der folgende Eckball führt zum 2:1. Kryezius nächster Aussetzer führt zum 3:1. Für die fatalen Aussetzer der einzelnen "Profis" darf man LM nicht die volle Schuld geben
    • locogoa 06.08.2019 20:10
      Highlight Highlight Wir sind zwar weniger geworden, aber du bist nicht allein:-)
      Da meiner Meinung nach spielerisch Fortschritte und insgesamt ein Plan ersichtlich ist geniesst Magnin weiterhin mein Vertrauen...
      kann mich noch gut an die erste Saison unter Favre erinnern... zur saisonhölfte waren wir letzter... nur das cupspiel in Meyrin dass wir mit ach und Krach gewannen rettete wohl seinen Job... was folgte ist allseits bekannt....😎
  • SeboZh 05.08.2019 13:58
    Highlight Highlight Grund Nummer 5: Ancillo Canepa
  • Pinkerton 05.08.2019 13:55
    Highlight Highlight Der Abstiegskampf ist schon nach drei Runden lanciert. Das kann ja heiter werden.
    • hopplaschorsch12 05.08.2019 15:33
      Highlight Highlight ein Kampf ist es bis jetzt ja noch nicht (dazu braucht es nämlich mindestens zwei). Dass es so weit kommt, müsste sich der FCZ noch gewaltig steigern. Und sonst steigen sie halt sang- und klanglos ab.
  • Pümpernüssler 05.08.2019 13:52
    Highlight Highlight 1. Canepas
    2. Canepas
    3. Canepas
  • Bert der Geologe 05.08.2019 13:42
    Highlight Highlight Bei einer Entlassung Magnins wäfre das Fussballgeschäft mal nicht einfach gnadenlos, sondern logisch. Dies im Gegensatz zu anderen Entlassungen (z.B. Fischer, Forte, Henchoz bei Xamax).
    • Helios 05.08.2019 14:18
      Highlight Highlight Bei Fischer bin ich ganz bei dir, bei den beiden anderen finde ich gab es schon auch gute Gründe einen Wechsel zu forcieren, über die Art und Weise wie dies geschah kann man dann wiederum diskutieren.
    • dontknow 05.08.2019 16:23
      Highlight Highlight Henchoz wurde nicht im klassischen Sinne entlassen. Er hatte nur einen Vertrag bis Saisonende und dieser wurde nicht verlängert. Die Art und Weise der Kommunikation ist dann nochmal was anderes aber ich kann den Entscheid verstehen. Henchoz extrem defensive Spielweise mag im Abstiegskampf schön und gut sein, bringt den Verein jedoch nie und nimmer vorwärts(siehe z.B. Vaduz im A damals), bzw. das Ziel muss es sein eine kultivierte Spielweise reinzubringen wenn du längerfristig nicht Jahr für Jahr ums Überleben kämpfen willst. Das wird m.M.n. Henchoz auch in Sion früh. od. spät. den Kopf kosten.
    • Philu 06.08.2019 00:41
      Highlight Highlight @dontknow
      Sorry, aber in Sion kostet es früher oder später immer den Kopf des Trainers. Dies hat überhaupt nichts mit Henchoz selbst oder mit seiner Spielweise zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EhrenBratan. Hääää! 05.08.2019 13:36
    Highlight Highlight Nurnoch peinlich. Das mit diesem Präsigespann nix zu holen ist, sollte jedem klar sein.

    Go ChalLeague! 😂
    • Max Cherry 05.08.2019 15:29
      Highlight Highlight 2x Meister
      3x Cupsieger
      1x CL Gruppenphase
      2x EL 1/16-Final
      3x EL Gruppenphase

      Ich finde nicht, dass das nix ist.
    • EhrenBratan. Hääää! 05.08.2019 17:32
      Highlight Highlight @max
      Hab ich sogar Respekt vor! Zürich verdient trotzdem was anderes... 😉💛🖤

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