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Der Pole Michal Hernik beim Start der Rallye Dakar am 3. Januar in Buenos Aires. Während der dritten Etappe starb Hernik – unklar ist die Ursache.
Der Pole Michal Hernik beim Start der Rallye Dakar am 3. Januar in Buenos Aires. Während der dritten Etappe starb Hernik – unklar ist die Ursache.Bild: AFP FILES
Kein Unfall

Rätselhafter Tod: Motorradfahrer bei Rallye Dakar tot aufgefunden 

Die Retter fanden ihn auf Kilometer 206, doch die Hilfe kam zu spät: Der polnische Motorradpilot Michal Hernik ist bei der Rallye Dakar gestorben. Er ist das 66. Todesopfer in der Geschichte des Langstreckenrennens.
07.01.2015, 05:0507.01.2015, 09:26
Ein Artikel von
Spiegel Online

Der polnische Motorradfahrer Michal Hernik ist bei der Rallye Dakar gestorben. Die Organisatoren teilten mit, er sei bei Kilometer 206 der Etappe vom argentinischen San Juan nach Chilecito leblos aufgefunden worden.

Die Todesumstände seien noch unklar, ein Unfall sei dem ersten Anschein nach aber auszuschliessen. Renndirektor Etienne Lavigne gab bekannt, Hernik sei ohne Helm aufgefunden worden, sein Motorrad sei unversehrt gewesen.

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Hernik bei einer technischen Kontrolle am 3. Januar. Der Pole ging mit der Nummer 82 an den Start.
Hernik bei einer technischen Kontrolle am 3. Januar. Der Pole ging mit der Nummer 82 an den Start.Bild: FELIPE TRUEBA/EPA/KEYSTONE

Ein Rettungshelikopter hatte sich auf die Suche nach Hernik gemacht. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 39-Jährigen feststellen. Er wurde rund 300 Meter abseits der Strecke aufgefunden.

Der KTM-Pilot nahm zum ersten Mal an der Rallye Dakar teil. Er ist das 66. Todesopfer in der Geschichte der Langstreckenrallye, die zurzeit zum 36. Mal stattfindet. Aus Sicherheitsgründen wird das Rennen seit 2009 nicht mehr auf der traditionellen Strecke durch Nordafrika, sondern in Südamerika ausgetragen. (trs/sun/sid)

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