Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Alles gut, alles easy: Karim Benzema signalisiert hohe Moral und lockere Stimmung. Bild: Twitter/SocialRMadrid

Während dem Spiel aufs Handy geschielt

Die Causa Smartphone: Benzema mit dem einen Blick zuviel – und im Bro-Talk mit Intimus Ribéry

Ein lange Zeit eher müder Kick zwischen Frankreich und Paraguay – und prompt landet der Fernsehzuschauer immer wieder auf der Bank der Franzosen. Dort sitzen zwei Sorgenkinder, die freimütig mit Faxen unterhalten.

Es ist ein Pflichttermin für die «équipe tricolore» in Nizza. Ein Testspiel gegen Paraguay nur, wichtig aber im Sinne einer Standortbestimmung, keine zwei Wochen mehr vor Beginn der WM-Endrunde. Die Franzosen, die sich in der Fussballwelt wieder steigenden Kredits erfreuen, überzeugen, kommen aber nicht über ein 1:1-Remis hinaus.

Der Fokus der vor den TV-Geräten versammelten Grande Nation liegt denn auch auch eher auf der Ersatzbank. Unter anderem flätzen dort Karim Benzema und Frank Ribéry, normalerweise Leistungs- und Hoffnungsträger, derzeit eher Sorgenkinder.

Real-Sturmtank Benzema machen die Adduktoren zu schaffen, Ribéry plagt der Rücken. Und zwar so sehr, dass zuletzt darüber spekuliert worden war, der Bayern-Kreativkopf müsse auf die Fahrt nach Brasilien verzichten.

Animiertes GIF GIF abspielen

GIF: TF1 

«Die Sorgenfalten den anderen», scheinen sich die beiden zu denken. Es sind erst acht Minuten gespielt, als Benzema in die linke Hosentasche greift und sich seines Smartphones bemächtigt, vergeblich auf unauffällig macht und auf das Display schielt.

Millionen Franzosen gucken dem Real-Kicker – um ihn ranken sich seit Wochen Gerüchte um einen angeblichen Wechsel zu Arsenal – beim Gucken zu. Und tratschen in den Stunden nach der Partie frohgemut in allen sozialen Medien darüber. Eher eine lässliche und lustige Sünde, denn unprofessionell, so überwiegend der Tenor.

Alle paar Minuten folgen immer wieder die obligaten Nahaufnahmen der französischen Offensivversicherung im Zweierpack. Und die zeigt sich vielfältig. Mal wird angeregt diskutiert.

Benzema: «Warum lässt du deine Uhr nicht in der Garderobe?» Ribery: «Zuviele Araber im Team.» Eine Interpretation, die in Frankreich die Gemüter belustigt, Stereotypen ahoi. 

Animiertes GIF GIF abspielen

GIF: TF1

Mal gewitzelt, gelacht und verbrüdert. Gelöste Stimmung bei der Truppe von Trainer Didier Deschamps oder doch eher gute Miene zum bösen Spiel? 



Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Doku über WM-Arbeiter in Katar solltest du als Fussballfan gesehen haben

Rund zwei Millionen Gastarbeiter sind in Katar seit Jahren damit beschäftigt, Stadien und Infrastruktur für die Fussball-WM 2022 zu erstellen. Ein deutsches TV-Team hat es nun geschafft, hinter die Kulissen zu blicken. Es sind erschütternde Aufnahmen entstanden.

Mit fünf Spielen in Asien beginnt heute die Qualifikation für die Fussball-WM 2022 in Katar. Ein Turnier, das seit der Vergabe in der Kritik steht. Einerseits wegen Korruptionsvorwürfen, andererseits wegen der Situation der Gastarbeiter. Regelmässig werden Menschenrechtsverletzungen angeprangert.

Ein Team des WDR hat unlängst mit versteckter Kamera in Katar gedreht und sich mit Gastarbeitern aus Nepal unterhalten. Entstanden ist eine viertelstündige Dokumentation, in der Arbeiter ungeschminkt …

Artikel lesen
Link zum Artikel