Macht GC Hoffnung: So selten setzt sich das Challenge-League-Team in der Barrage durch
Seit 2004 gibt es die Barrage in der Schweizer Super League. Zwar fand zwischen 2013 und 2018 keine Barrage mehr statt, sie wurde aber 2019 wieder eingeführt und sorgt seither Jahr für Jahr für viel Dramatik.
Am heutigen Abend endet die 17. Relegation zwischen der Super- und Challenge League. Das Rückspiel im Zürcher Letzigrund zwischen GC und Aarau verspricht nach dem torlosen Hinspiel viel Spannung. Während die Hoppers den Abstieg unbedingt verhindern möchten, peilt Aarau nach über zehn Jahren in der zweithöchsten Liga den langersehnten Aufstieg an.
Für GC spricht, dass sich in der Barrage meistens der Super-League-Vertreter durchsetzt. Während das oberklassige Team elfmal die Liga halten konnte, gab es nur fünfmal einen Aufstieg über die Barrage. Besonders deutlich ist die Bilanz in den letzten Jahren. In den fünf letzten Barragen gewann nur einmal ein Team aus der Challenge League. Stade Lausanne-Ouchy setzte sich vor drei Jahren sensationell gegen Sion durch.
Zuvor schafften Vaduz gegen Thun (2020), Servette gegen Bellinzona (2010), Bellinzona gegen St.Gallen (2008) und Sion gegen Xamax (2006) den Aufstieg über die Barrage. Während es zwischen 2004 und 2012 zu drei Aufsteigern über die Barrage kam, konnten sich seit der Wiedereinführung einzig Vaduz und Ouchy über die Relegation den Aufstieg sichern.
Einmal war auch Aarau in der Barrage dem Aufstieg ganz nah. Vor sieben Jahren gewann der FCA das Hinspiel bei Neuchatel Xamax mit 4:0 und alles war bereit für eine grosse Aufstiegsfeier. Die Aargauer verspielten den Vorsprung aber im Rückspiel und so flossen schlussendlich Tränen statt Champagner. Dies möchte Aarau heute Abend unbedingt verhindern. (riz)
