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FC Basel's players cheer after scoring during an UEFA Champions League third qualifying round second leg soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Poland's KKS Lech Poznan in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, August 5, 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der FCB darf jubeln: Ohne Probleme hat man sich für CL-Playoffs qualifiziert. Bild: KEYSTONE

Das sind Basels mögliche Gegner in den CL-Playoffs: Eigentlich ein Selbstläufer, oder etwa nicht?

Maccabi Tel Aviv, Partizan Belgrad, Malmö FF, Skënderbeu Korça oder FK Astana: Einer dieser Klubs wird für den FC Basel zur letzten Hürde auf dem Weg in die Champions-League-Gruppenphase. 



Souverän hat sich der FC Basel gegen Lech Posen für die Champions-League-Playoffs qualifiziert. Nach dem 3:1 vor einer Woche in Polen setzte sich der Schweizer Serienmeister im Rückspiel dank einem späten Tor des isländischen Neuzugangs Birkir Bjarnason zuhause mit 1:0 durch.

Auch in der letzten Runde vor der Gruppenphase wartet auf den FCB kein übermächtiger Gegner. Die «Bebbi» sind auf dem Meisterweg gesetzt. Einer aus dem Quintett Maccabi Tel Aviv, Partizan Belgrad, Malmö FF, Skënderbeu Korça oder FK Astana wird dem Team von Trainer Urs Fischer morgen um 12 Uhr in Nyon zugelost werden. Allesamt machbare Aufgaben, die aber auch ihre Tücken haben.

Maccabi Tel Aviv

UEFA-Koeffizient: 18,200 – Marktwert: 18.6 Mio. Euro

Den 21-fachen israelischen Meister kennt der FCB bestens. In der Saison 2013/14 traf man gleich zweimal in einem K.o.-Duell auf Maccabi. Zunächst im Sommer in der 3. Runde der Champions-League-Quali, ein halbes Jahr später im Sechzehntelfinal der Europa League. Beide Male setzten sich die Basler durch. 

Gross verändert hat sich die Mannschaft in den letzten eineinhalb Jahren nicht. Beim gestrigen 2:0-Auswärtssieg gegen Viktoria Pilsen (Hinspiel: 1:2) standen acht Spieler auf dem Platz, die im Februar 2014 auch im letzten Duell mit Basel spielten.

Einen Neuzugang des israelischen Triple-Gewinners (Meister, Cup und Toto-Cup) kennt man in der Schweiz aber bestens: Avi Rikan. Der 26-jährige Mittelfeldspieler bestritt in den letzten zwei Jahren 61 Pflichtspiele den FC Zürich und erzielte dabei 13 Tore.

TEL AVIV, ISRAEL - SEPTEMBER 19:  General view of the Bloomfield Stadium, home of Maccabi Tel-Aviv FC taken during the UEFA Europa League group stage match between Maccabi Tel-Aviv FC and APOEL FC held on September 19, 2013 at the Bloomfield Stadium, in Tel Aviv, Israel. (Photo by David Buimovitch/EuroFootball/Getty Images)

Hier würde der FCB spielen: Im 14'413 Zuschauer fassenden Bloomfield-Stadion von 1962. Bild: Getty Images Europe

Partizan Belgrad

UEFA-Koeffizient: 14,775 – Marktwert: 20.4 Mio. Euro

Auch den serbischen Meister kennt man hierzulande. Der FCB hat gegen den Meistercup-Finalisten von 1966 zwar noch nie gespielt, dafür der FC Thun. In den Playoffs zur Europa League setzten sich die Berner Oberländer vor zwei Jahren dank einem 3:0-Heimsieg und einer 0:1-Auswärtsniederlage durch.

Auf dem Weg in die Playoffs eliminierte die «Dampfwalze» den rumänischen Meister Steaua Bukarest dank einem 4:2-Heimsieg im Rückspiel (Hinspiel: 1:1). Zur Pause lag das junge Team von Zoran Milinković noch 1:2 zurück, profitierte in der 48. Minute aber von einem Platzverweis gegen Steaua und siegte schliesslich souverän.

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Hier würde der FCB spielen: Im 32,887 Zuschauer fassenden Partizan-Stadion von 1949. bild: getty Images europe

Malmö FF

UEFA-Koeffizient: 12,545 – Marktwert: 20.65 Mio. Euro

Wie schon im vergangenen Jahr entpuppte sich der Jugendverein von Zlatan Ibrahimovic in der 3. Quali-Runde zum grossen Stolperstein für Red Bull Salzburg. Angeführt von Ex-Werder-Bremen-Stürmer und Captain Markus Rosenberg drehte der schwedische Meister den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel und gewann trotz 26-minütiger Unterzahl mit 3:0.

An die Schweiz hat Malmö keine guten Erinnerungen. In der Saison 2005/06 wähnte man sich wohl schon in der Gruppenphase der Champions League, als man in den Playoffs den FC Thun als Gegner zog. Doch der Underdog hatte etwas dagegen, siegte zuhause 3:0 und auswärts 1:0.

MALMO,SWEDEN - AUGUST 27:   A general view of the inside of the Swedbank Stadion before the UEFA Champions League play-off second leg football match between Malmo FF and FC Salzburg at the Swedbank Stadion on August 27, 2014 in Malmo,Sweden.   (Photo by Jonathan Nackstrand/EuroFootball/Getty Images)

Hier würde der FCB spielen: Im 21'000 Zuschauer fassenden Swedbank Stadion von 2009. Bild: Getty Images Europe

Skënderbeu Korça

UEFA-Koeffizient: 5,575 – Marktwert: 6.25 Mio. Euro

Über den albanischen Meister ist wenig bekannt. Zum fünften Mal in Serie hat man zuletzt den nationalen Titel geholt. Europäisch hat Skënderbeu bislang allerdings nicht für Aufsehen gesorgt. Vor der diesjährigen Kampagne haben die «Weissroten» erst einmal eine Quali-Runde überstanden.

Dank Siegen gegen den Crusaders FC (Nordirland) und den FC Milsami (Moldawien) steht man nun aber als erstes albanisches Team in den Champions-League-Playoffs. Zuletzt sorgte das Team von Trainer Mirel Josa mit einem Testspiel-Sieg gegen Bundesliga-Absteiger SC Freiburg für Aufsehen – aber auch mit  Manipulationsvorwürfen. Im Wintertrainingslager in Spanien soll es im Testspiel gegen ADO Den Haag zu Auffälligkeiten im Wettmarkt gekommen sein.

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Hier würde der FCB spielen: Im 12'000 Zuschauer fassenden Skënderbeu-Stadion von 1957. bild: wikipedia

FK Astana 

UEFA-Koeffizient: 3,825 – Marktwert: 13.80 Mio. Euro

Den kasachischen Meister gibt es erst seit sechs Jahren. 2009 wurde der FK Astana aus der Fusion zweier Clubs aus Almaty – FK Alma-Ata und FK Megasport – gegründet. Hauptsponsor ist die staatliche Eisenbahngesellschaft «Kasachstan Temir Scholy» und die sorgt dafür, dass sich Klub finanziell nicht entgleist.

Seine Heimspiele trägt der Klub in der 2009 erbauten, 30'000 Zuschauer fassenden Astana Arena aus. Im Kader stehen viele Nationalspieler, darunter der slowenische Innenverteidiger Branka Ilic, Zentralafrikas Captain Foxi Kéthévoama sowie der Kongolese Junior Kabananga.

In den Playoffs stehen die Kasachen dank dem Auschalten von NK Maribor und einem 4:3-Spektakelsieg gegen HJK Helsinki. Nach dem 0:0 in Finnland geriet man zuhause zunächst mit 0:2 in Rückstand, schaffte aber innert 13 Minuten die Wende zum 3:2. Doch Helsinki schlug zurück und stand nach dem 3:3 in der 86. Minute bereits mit einem Bein in den Playoffs. Doch mit dem Siegtreffer in der 90. Minute zwang Astana das Glück noch einmal auf seine Seite.

ASTANA, KAZAKHSTAN - OCTOBER 12:  General view of the Astana Arena before the EURO 2012 group A qualifier match between Kazakhstan and Germany on October 12, 2010 in Astana, Kazakhstan.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Hier würde der FCB spielen: In der 30'000 Zuschauer fassenden Astana Arena von 2009. Bild: Bongarts

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nicosinho 06.08.2015 11:40
    Highlight Highlight was hat der FCB für einen UEFA-Koeffizient und Marktwert?
  • Auf! 06.08.2015 09:49
    Highlight Highlight Bitte nicht schon wieder Tel-Aviv. Man weiss zwar was man hat.l aber dennoch...

    Malmö wäre ein Higlight. Sind etwa gleich zu setzen,wenn micht sogar stärker wie Salzburg. Und gegen die hatten wir doch mühe.
    Würde sicher 2 super Spiele geben.

    Was ein Team aus Kasachstan in der CL-quali zu suchen hat ist mir ein Rätsel.
  • mrgoku 06.08.2015 09:47
    Highlight Highlight Es sind alle schwierige Gegner vor allem beim Auswärtsspiel... Hauptsache wieder Hochmut vonwegen "selbstläufer"

Wo du in dieser Saison Champions League sehen kannst

Champions League jeden Abend auf SRF – das ist Geschichte. Neu hält der Bezahlsender Teleclub die Rechte an der Königsklasse. Der Quali-Auftakt des FC Basel bei PAOK Saloniki heute Abend wird nicht im Free-TV übertragen, aber die Schweizer Fussball-Fans müssen nicht schwarz sehen. An ihren TV-Gewohnheiten müssen sie vorerst nur wenig ändern.

Heute beginnt aus Schweizer Sicht die neue Champions-League-Saison. Der FC Basel muss im Hinspiel der 2. Qualifikations-Runde beim griechischen Vizemeister PAOK Saloniki ran. Wer am Abend aber SRF einschaltet, kriegt trotzdem kein Fussball zu sehen. Weil die Rechte für Champions und Europa League neu beim Bezahlsender Teleclub liegen, gibt's den FCB-Auftritt in Griechenland (19.30 Uhr, Teleclub) nur im Pay-TV zu sehen.

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