DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dario Cologna meldet sich in Minitour mit Rang 3 zurück



Dario Cologna gelingt über 10 km Skating eine gelungene Antwort auf sein Sprint-Out vom Freitag. Der Bündner belegt im zweiten Rennen der Minitour in Kuusamo (Fi) Rang 3.

epa05044131 Dario Cologna of Switzerland reacts in the finish area after uring the Men's Sprint competition of the Cross Country World Cup in Kuusamo, Finland, 27 November 2015.  EPA/KIMMO BRANDT FINLAND OUT

Cologna hat eine gute Ausgangslage um sich morgen auf dem Podest zu klassieren. 
Bild: EPA/COMPIC

Auf den Tagessieger Martin Johnsrud Sundby (No) verlor der Schweizer 11 Sekunden, auf den Zweitplatzierten Alex Harvey (Ka) bloss 4 Zehntel. Petter Northug, der am Freitag im Sprint Rang 3 erreicht hatte, büsste 39,5 Sekunden ein und klassierte sich zeitgleich mit Curdin Perl. Somit bietet sich Cologna eine hervorragende Ausgangslage, um sich am Sonntag im Verfolgungsrennen über 15 km klassisch auf dem Podest zu klassieren und Sundby mit Blick auf den Gesamtweltcup auf den Fersen zu bleiben.

«Heute klappte alles und ich zeigte eine gute Leistung», sagte Cologna. Dieses Rennen gebe ihm Selbstvertrauen, «denn zu Saisonbeginn weisst Du nie, wo genau Du stehst». Er habe sich vorgenommen, ein konstantes Rennen zu laufen. «Auf den letzten Kilometern habe ich allerdings ein paar Sekunden eingebüsst», fügte der dreifache Olympiasieger hinzu.

Beim Rennen mit Handicap-Start dürfte Sundby einsam seine Kreise ziehen. Der 31-Jährige aus Oslo wird seine 13 beziehungsweise 19 Sekunden Vorsprung auf Finn Haagen Krogh und Anders Glöersen problemlos verteidigen. Die beiden Norweger dürften vielmehr rasch von der Gruppe mit Northug, Cologna und Harvey eingeholt werden. Dieses Trio startet zeitgleich 24 Sekunden nach Sundby. Die Verfolgergruppe wird sich entscheiden müssen, ob sie noch Jagd auf Sundby macht oder die Kräfte für den Endspurt spart.

Sundby verlängert wohl eine Serie, auf die selbst der Allrounder Cologna neidisch blickt. Der Norweger ist drauf und dran, das sechste Mehretappenrennen in Serie im Rahmen des Weltcups zu gewinnen. Fünf Tour-Titel können auch Cologna und Northug vorweisen, allerdings nicht in Folge. «Ich muss mich mental noch auf den Sololauf vorbereiten. Aber ich denke, ich bin in guter Form», sagte Sundby.

Der Biathlet Martin Fourcade hielt mit den Spezialisten nicht ganz mit. Seine hohe Startnummer 94 war allerdings auch von Nachteil. Gleichwohl lief er in die Punkteränge (22.). Dies gelang auch Jonas Baumann als Dreissigstem.

Die Bernerin Nathalie von Siebenthal zeigte wie Cologna einen feinen Auftritt. Im Rennen über 5 km in freier Technik belegte die erst 22-Jährige Rang 12. Von Siebenthal verlor auf die Tagessiegerin Therese Johaug (No) 41 Sekunden. Das Podest verpasste die WM-Sechste von Falun 2015 mit ihrem bislang besten Weltcupresultat um 17 Sekunden.

Johaug dürfte der Gesamtsieg kaum zu nehmen sein. Ihrer ersten Herausforderin, der Schwedin Charlotte Kalla, nahm sie über 5 km Skating 17 Sekunden ab. Johaug scheint diesen Winter freie Bahn zu haben, da Marit Björgen eine Babypause einlegt und erst kommenden Winter wieder zurückkehren will. (ndö/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Ich habe früh verstanden, dass von mir mehr verlangt wird als von anderen Menschen»

In einer neuen Dokumentation sprechen schwarze deutsche Fussballer über ihre Rassismuserfahrungen. Gerald Asamoah wünscht sich im t-online-Interview, dass daraus ein echter Dialog entsteht.

Er wurde mit Deutschland Vizeweltmeister – und in Cottbus mit Bananen beworfen. Er lief über 270 Mal für den FC Schalke 04 auf – und wurde doch von einem Gegenspieler als «schwarzes Schwein» verunglimpft. Gerald Asamoah hat erlebt, dass jeder Schwarze in Deutschland zum Opfer von rassistischer Gewalt werden kann – selbst, wenn er als Profifussballer das Idol Hunderttausender Fans ist.

Damit ist Asamoah nicht allein. Im Dokumentarfilm «Schwarze Adler» sprechen neben Asamoah eine Vielzahl …

Artikel lesen
Link zum Artikel