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Wawrinka Lüthi Federer Davis-Cup Twitter

Stanislas Wawrinka, Coach Severin Lüthi und Roger Federer bei der Ankunft in Serbien am Mittwoch. Bild: Twitter/@stanwawrinka

Davis-Cup-Auslosung

Federer gegen Serbien als erster Schweizer im Einsatz

Novak Djokovic tritt definitiv nicht zum Davis-Cup-Duell gegen die Schweiz an. Ein diskussionsloser Schweizer Sieg ist deshalb mit dem Duo Roger Federer/Stanislas Wawrinka Pflicht in Novi Sad.



Erst zum zweiten Mal seit 2004 steht Roger Federer für eine erste Runde des Davis Cups zur Verfügung. Beim letzten Mal, 2012 gegen die USA, misslang der Versuch deutlich: die Schweiz tauchte mit 0:5. Dieses Mal stehen die Chancen deutlich besser, denn der Vorjahresfinalist Serbien steht ohne Novak Djokovic da.

Die ersten beiden Einzel morgen Freitag bestreiten ab 14 Uhr Roger Federer (ATP 8) gegen die serbische Nummer 2 Ilija Bozoljac (268) und Stanislas Wawrinka (3) gegen Dusan Lajovic (102). Das hat die Auslosung heute Mittag im Rathaus von Novi Sad ergeben. Für das Doppel hat Captain Severin Lüthi Marco Chiudinelli und Michael Lammer nominiert. Diese Aufstellung kann jedoch am Samstag noch ohne Angabe von Gründen geändert werden. 

ZU ROGER FEDERERS TEILNAHME AN DEN DAVIS-CUP SPIELEN GEGEN SERBIEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Switzerland Roger Federer, right, speaks with his doubles partner, Stanislas Wawrinka, left, before resuming play against Netherlands' Jean-Julien Rojer and Robin Haase, during their doubles match of the Davis Cup World Group Play-off round match between the Netherlands and Switzerland, in Amsterdam, Netherlands, Saturday, September 15, 2012. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Grand-Slam-Sieger unter sich: Federer und Wawrinka. Bild: Keystone

Serbien ohne seine drei Besten

Stanislas Wawrinka mag Roger Federer nach seinem Triumph am Australian Open zwar in der Weltrangliste überholt haben, dennoch ist «Fedi» die Nummer 1 des Schweizer Teams. Denn am für diese Partie massgebenden Stichtag 13. Januar lag er noch vor Wawrinka.

Serbien als letztjähriger Davis-Cup-Finalist ist nominell ein starker Gegner. Doch alle drei Spieler aus der Top 100 der Weltrangliste fehlen gegen die Schweiz: Novak Djokovic (ATP 2), Janko Tipsarevic (69) und Viktor Troicki (84)

Welche Schweizer dürfen am Sonntag ran?

So ist der bestklassierte Serbe gegen die Schweiz Dusan Lajovic. Am Australian Open spielte er sich durch die Qualifikation und gewann den Erstrundenmatch gegen den Franzosen Lucas Pouille, bevor der Japaner Kei Nishikori dann Endstation bedeutete. Im Davis Cup bestritt Lajovic im letzten Jahr den Final mit Serbien, er verlor jedoch seine beiden Einzel gegen die Tschechen Thomas Berdych und Radek Stepanek klar.

Dusan Lajovic of Serbia returns to Kei Nishikori of Japan during their second round match at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Thursday, Jan. 16, 2014. (AP Photo/Shuji Kajiyama)

Dusan Lajovic führt das serbische Aufgebot an. Bild: AP

Die weiteren Spieler im serbischen Aufgebot sind Filip Krajinovic (ATP 237), Ilija Bozoljac (ATP 268) und der Doppel-Spezialist Nenad Zimonjic (ATP 12 im Doppel).

Das Schweizer Aufgebot komplettieren Marco Chiudinelli (ATP 180) und Michael Lammer (ATP 441). Sollte die Begegnung bereits nach dem Doppel entschieden sein, können diese Spieler auf einen Einsatz in den beiden Einzeln am Sonntag hoffen. Henri Laaksonen (ATP 231) wurde nach der Nachnominierung von Roger Federer aus dem Aufgebot gestrichen.

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Was an der Schweizer Gedenkmünze für Roger Federer so besonders ist

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint widmet erstmals in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze: Roger Federer. Der wohl bedeutendste Schweizer Einzelsportler sei auch der perfekte Botschafter der Schweiz, hiess es dazu.

Roger Federer wird mit einer 20-Franken-Silbermünze geehrt. Im Mai 2020 folgt eine Roger-Federer-50-Franken-Goldmünze mit einem anderen Sujet. Kein anderer Schweizer habe weltweit einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der Tennisspieler, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissmint.

Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …

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