Sport
Dominique Aegerter

Nakagami wird nachträglich disqualifiziert – Tom Lüthi profitiert und feiert Podestplatz

Moto2 in Katar

Nakagami wird nachträglich disqualifiziert – Tom Lüthi profitiert und feiert Podestplatz

23.03.2014, 19:2124.03.2014, 11:02
Tom Lüthi profitiert und fährt mit seiner Suter in Katar aufs Podest.
Tom Lüthi profitiert und fährt mit seiner Suter in Katar aufs Podest.Bild: AP/AP

Der Schweizer Tom Lüthi fährt auf den 4. Rang beim GP von Katar. Es fehlen 2,6 Sekunden aufs Podest. Eigentlich. Doch dann nimmt der erste GP der WM-Saison 2014 eine unerwartete Wende. Takaaki Nakagami wird nach dem Rennen wegen eines defekten Luftfilters disqualifiziert. Der Japaner fuhr einen Hauch vor Lüthi über die Ziellinie und landete auf dem zweiten Platz – bis er disqualifiziert wurde. Lüthi erbt damit den Podestplatz und steigt zum 34. mal in seiner Laufbahn aufs Treppchen. Pech hat Dominique Aegerter, der mit Motorschaden ausfällt. Gewonnen hat das Moto2-Rennen Esteve Rabat.

Aegerter gelang wie so oft ein Blitzstart, der ihn nach zwei Kurven von Startplatz 11 auf Rang 6 katapultierte. In der vierten von zwanzig Runden hatte sich der WM-Fünfte Landsmann Tom Lüthi geschnappt, der von Startplatz 4 aus ins Rennen gegangen war.

Gemeinsam versuchten die beiden Schweizer zusammen mit Moto3-Weltmeister Maverick Viñales die Lücke auf das Spitzentrio zu schliessen – erfolglos. Nach zwei Dritteln wurde Aegerter gar die Schwarze Flagge wegen Motorproblemen und Ölverlust gezeigt. Damit wurde nichts daraus, den Rekord von Luca Cadalora einzustellen, der zwischen 1990 und 1992 35 Mal in die Punkteränge gefahren war.

Lüthi war bester Suter-Pilot und stand mit zwei Kalex-Piloten auf dem Podest: Esteve Rabat (Sp), der 1,059 Sekunden schneller war als Mika Kallio (Fi).

Ebenfalls einen guten Start erwischte Randy Krummenacher von Rang 22 aus und wurde mit zwei WM-Punkten und Rang 13 belohnt. (dux/si)

Moto2, Katar
1. Esteve Rabat (Sp)
2. Mika Kallio (Fi)
3. Tom Lüthi (Sz)
13. Randy Krummenacher (Sz)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Mario Basler kommt auf die Idee, einen Corner direkt zu verwandeln – und hat Erfolg
23. September 1994: Er raucht, er trinkt, er klopft dumme Sprüche, doch am Ball weicht der Wahnsinn dem Genie. Dass Bremens Mario Basler speziell bei Standards eine Klasse für sich ist, zeigt er auch gegen Duisburg. Dort versenkt der Werder-Star einen Eckball direkt im Tor – in der gleichen Saison sollten noch zwei weitere folgen.
Mario Basler ist den meisten Fussballfreunden wegen Sprüchen bekannt: «Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt», «Jede Seite hat zwei Medaillen» oder «Ich grüsse meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern». Doch er hatte nicht nur eine grosse Klappe, er konnte auch hervorragend kicken.
Zur Story