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Patrick Fischer, right, head coach of Switzerland national ice hockey team, looks his players, during a friendly international ice hockey game between Switzerland and Canada, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, May 2, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Gegen die «Kleinen» muss Patrick Fischers Team endlich wieder überzeugen. Bild: KEYSTONE

Top-8-Status in Gefahr – der WM-Viertelfinal ist für die Hockey-Nati Pflicht

Swiss Ice Hockey sieht sich in seinem Selbstverständnis als Top-8-Nation des internationalen Eishockeys. Der Platz unter den besten Mannschaften steht an der bevorstehenden WM aber auf dem Spiel. In der Weltrangliste droht ein Rückfall.



Ausser der Schweiz seien aus den ersten acht der Weltrangliste alle schon einmal Weltmeister geworden, sagte Patrick Fischer in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». «Auch wir werden es einmal schaffen.» Die Aussage des Nationaltrainers verdeutlicht die hohen, eigenen Ansprüche seit dem Gewinn der Silbermedaille vor vier Jahren.

Switzerland's Roman Josi, 2nd left, celebrates his goal with teammates Raphael Diaz, left, Morris Trachsler, 3rd left, Julian Walker, 2nd right, and Matthias Bieber, right, after scored the 1:0, during the the Gold Medal game between Switzerland and Sweden at the IIHF 2013 Ice Hockey World Championships at the Globe Arena in Stockholm, Sweden, on Sunday, 19 May 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

2013 gewann die Hockey-Nati in Stockholm die Silbermedaille. Bild: KEYSTONE

Die Realität ist allerdings eine andere. In der Weltrangliste nach der letzten WM war die Schweiz noch im 7. Rang klassiert. Aber selbst wenn sie in Paris in die Viertelfinals einziehen, haben die Schweizer ihren Status als Top-8-Nation nicht mehr auf sicher – je nach Ausgang in der anderen Gruppe. Verpassen sie wie an fünf der letzten sieben grossen Turniere die K.o.-Phase, dann dürften sie erst recht aus den ersten acht des Rankings fallen.

Wie weit kommt die Schweiz an der Hockey-WM?

Für die Weltrangliste zählen die Klassierungen der vier vergangenen Weltmeisterschaften und an den letzten Olympischen Spielen. Zuletzt hielt sich das Nationalteam dank dem 2. Rang von Stockholm noch oberhalb der «magischen» Grenze. Der rangmässige Ausreisser nach oben fällt nun aus der Wertung und stattdessen der 11. Rang der letzten WM in Moskau stärker ins Gewicht.

Im sogenannten «Pre Championship Ranking», das die IIHF jeweils vor einer WM publiziert und in dem das die Punkte des aus der Wertung fallenden Turnier bereits abgezogen ist, hat die Schweiz deshalb einen Platz verloren und ist nur noch Achte. Mit Deutschland, Weissrussland, Norwegen, Dänemark und Lettland haben an der WM gleich fünf Teams die Möglichkeit, die Schweiz zu überholen.

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Seit 2013 ist die Schweiz im IIHF-Ranking in den Top 8. bild: wikipedia

Die Weltrangliste wird unter anderem für die Gruppeneinteilungen für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele als Massstab genommen. Wäre die Schweiz zum Beispiel letztes Jahr aus den Top 8 gefallen, wäre sie für das Olympia-Turnier in Pyeongchang in die Qualifikation verwiesen worden. (pre/sda)

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