Ärgerliche Derby-Niederlage für Kloten + Bern schlägt Langnau + Davos in den Playoffs
Davos – Zug 4:1
Davos qualifiziert sich in der National League als erstes Team für die Playoffs. Der Leader bezwingt Zug zu Hause 4:1 und kann nicht mehr aus den Top 6 verdrängt werden.
Der HCD legte die Basis zum Sieg gegen Zug mit einem Blitzstart. Nach 37 Sekunden führte er 1:0, in der 6. Minute stand es 2:0. Während die Bündner im 21. Heimspiel der Saison den 19. Sieg feierten, kassierte der EVZ im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Benoît Groulx die erste Niederlage. Tino Kessler und Brandon Lemieux konnten beide zwei Treffer erzielen.
Davos - Zug 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
6076 Zuschauer. - SR Stricker/Ströbel, Bachelut/Allenspach.
Tore: 1. (0:37) Kessler (Gredig) 1:0. 6. Lemieux (Jung, Stransky) 2:0. 42. Lemieux (Nussbaumer, Kessler/Powerplaytor) 3:0. 45. Kessler (Asplund) 4:0. 51. Senteler (Mischa Geisser, Herzog) 4:1.
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Lemieux) plus Spieldauer (Lemieux) gegen Davos, 4mal 2 plus 5 Minuten (Vozenilek) plus Spieldauer (Vozenilek) gegen Zug. -
PostFinance-Topskorer: Stransky; Kubalik.
Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Fora, Barandun; Guebey; Stransky, Nussbaumer, Lemieux; Frehner, Ryfors, Tambellini; Kessler, Asplund, Gredig; Knak, Waidacher, Parrée; Egli.
Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Tobias Geisser, Mischa Geisser; Schlumpf, Stadler; Moret; Tatar, Wingerli, Kubalik; Wey, Kovar, Vozenilek; Künzle, Senteler, Herzog; Lindemann, Leuenberger, Eggenberger; Antenen.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi (verletzt), Gross (krank) und Zadina (überzähliger Ausländer), Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Fueter, Guerra, Hofmann und Martschini (alle verletzt).
SCL Tigers – SC Bern 3:4 n. V.
Die um die Teilnahme am Play-In kämpfenden SCL Tigers und Bern lieferten sich ein packendes Derby, das auf beide Seiten hätte kippen können. Das bessere Ende behielt letztendlich der SCB, der dank einem Tor von Benjamin Baumgartner 73 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung mit 4:3 den siebenten Auswärtssieg in Serie feierte. Im ersten Drittel lautete das Schussverhältnis 12:5 für Bern, dennoch führte Langnau dank einem Tor von Saku Mäenalanen 39 Sekunden vor der ersten Pause 1:0. In der 22. Minute erhöhte der Finne auf 2:0.
In der Folge hatten die Gastgeber die Partie im Griff, bis Waltteri Merelä (28.) im Powerplay der Anschlusstreffer gelang. Dieser kehrte das Momentum: Der schwedische Verteidiger Hardy Häman Aktell brachte den SCB mit zwei Toren 3:2 in Führung - den zweiten Treffer erzielte er fünf Sekunden vor der zweiten Pause. Dario Allensbach (43.) rettete die Langnauer in die Overtime. Dennoch verloren die Tigers zum vierten Mal in Serie.
SCL Tigers - Bern 3:4 (1:0, 1:3, 1:0, 0:1) n.V.
6000 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Hungerbühler, Cattaneo/Bürgy.
Tore: 20. (19:21) Mäenalanen (Riikola, Meier) 1:0. 22. Mäenalanen (Kinnunen, Rohrbach/Powerplaytor) 2:0. 28. Merelä (Sgarbossa, Untersander/Powerplaytor) 2:1. 35. Häman Aktell (Aaltonen, Marchon) 2:2. 40. (39:55) Häman Aktell (Kreis, Ejdsell) 2:3. 43. Allenspach (Baltisberger, Rohrbach) 3:3. 64. Baumgartner (Lindholm) 3:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 2mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Petersson; Ejdsell.
SCL Tigers: Boltshauser; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Paschoud, Baltisberger; Erni; Pesonen, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Rohrbach, Malone, Allenspach; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Bachofner.
Bern: Zurkirchen; Lindholm; Untersander, Kreis; Häman Aktell, Rhyn; Kindschi; Merelä, Aaltonen, Marchon; Marco Lehmann, Sgarbossa, Ejdsell; Vermin, Baumgartner, Müller; Ritzmann, Graf, Alge; Schild.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Nik Lehmann () und Björninen (verletzt), Bern ohne Bemström, Füllemann, Simon Moser, Levin Moser, Scherwey (alle verletzt), Bont, Schenk, Serkins, Zürcher (alle ), Iakovenko und Reideborn (beide überzählige Ausländer).
Kloten – ZSC Lions 2:4
Auch nach dem vierten Zürcher Derby der Saison können die ZSC Lions jubeln. Der amtierende Schweizer Meister führte bis zur 44. Minute mit 2:0, bevor Kloten eine kleine Aufholjagd startete und nach dem Ausgleichstreffer von Mischa Rammel auf einen Punktgewinn hoffen konnte.
Eine Minute vor dem Schluss des dritten Drittels verwandelte Jesper Fröden aber einen perfekt ausgeführten Konter zum vielumjubelten Siegtreffer. Die Flughafenstädter konnten nicht mehr reagieren und verloren zum dritten Mal hintereinander.
Kloten - ZSC Lions 2:4 (0:1, 0:1, 2:2)
6296 Zuschauer. - SR Hebeisen/Ruprecht, Obwegeser/Altmann.
Tore: 13. Andrighetto (Balcers) 0:1. 38. Gruber (Geering) 0:2. 44. Meyer (Klok, Wolf) 1:2. 57. Ramel (Delémont, Meyer/Powerplaytor) 2:2. 59. (59:00) Frödén (Grant) 2:3. 60. (59:55) Andrighetto (Malgin) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Leino; Malgin.
Kloten: Waeber; Delémont, Lindroth; Wolf, Klok; Profico, Steiner; Kellenberger; Smirnovs, Morley, Puhakka; Meyer, Gignac, Weibel; Simic, Leino, Ramel; Rafael Meier, Diem, Schäppi; Derungs.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Weber, Schwendeler; Lehtonen, Marti; Trutmann; Andrighetto, Malgin, Balcers; Frödén, Grant, Bader; Rohrer, Sundström, Riedi; Baechler, Sigrist, Gruber; Baltisberger.
Bemerkungen: Kloten ohne Hausheer und Simon Meier (beide verletzt), ZSC Lions ohne Hollenstein (verletzt) und Aberg (überzähliger Ausländer). Kloten von 59:14 bis 59:55 ohne Torhüter.
Fribourg – Ambri-Piotta 4:3 n. V.
Fribourg ist derzeit nicht zu stoppen. Zwar geriet Gottéron im Heimspiel gegen Ambri-Piotta zweimal in Rückstand, am Ende feierte das Team von Trainer Roger Rönnberg mit 4:3 nach Verlängerung dennoch den siebenten Sieg in Serie. Zu Hause war es gar der achte Erfolg hintereinander.
Samuel Walser glich für die Gastgeber in der 57. Minute zum 3:3 aus, ehe der Schwede Lukas Wallmark nach 99 Sekunden der Verlängerung für die Entscheidung verantwortlich zeichnete. Fribourg bezwang Ambri zum siebenten Mal in Folge vor heimischem Publikum.
Fribourg-Gottéron - Ambri-Piotta 4:3 (1:0, 1:3, 1:0, 1:0) n.V.
9372 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Kaukokari (FIN), Steenstra (CAN)/Meusy.
Tore: 6. Johnson (Glauser) 1:0. 25. Joly (Heed, Formenton/Powerplaytor) 1:1. 30. (29:28) Formenton (Bachmann, DiDomenico) 1:2. 30. (29:51) Bertschy (Glauser, Streule) 2:2. 40. (39:17) Bachmann (Tierney, DiDomenico) 2:3. 57. Walser (Nicolet, Reber) 3:3. 62. Wallmark (Rattie) 4:3.
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Johnson) plus Spieldauer (Johnson) gegen Fribourg-Gottéron, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Schmid; DiDomenico.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Johnson; Nemeth, Streule; Jecker; Rattie, Wallmark, Schmid; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, De la Rose, Marchon; Nicolet, Walser, Reber; Gerber.
Ambri-Piotta: Senn; Virtanen, Zaccheo Dotti; Heed, Pezzullo; Dario Wüthrich, Bachmann; Isacco Dotti; Pestoni, Heim, Zwerger; DiDomenico, Tierney, Formenton; Grassi, Kostner, Müller; Joly, Manix Landry, De Luca; Lukas Landry.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Dorthe, Seiler, Sörensen (alle verletzt) und Rau (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Bürgler und Zgraggen (beide verletzt).
Lugano – Rapperswil 7:3
Lugano liess in den vorangegangenen drei Heimspielen gegen die Rapperswil-Jona Lakers nur ein Gegentor zu - die letzten beiden gewannen die Bianconeri zu Null. Nun gelangen den Gästen im Mitteldrittel drei Tore, weshalb es nach 40 Minuten 3:3 stand. Das 1:3 und 2:3 erzielten Mika Henauer sowie Tyler Moy in der 22. Minute innerhalb von 36 Sekunden. Moy traf auch zum 3:3 (37.).
Lugano liess sich davon aber nicht entmutigen und ging in der 55. Minute durch Calvin Thürkauf erneut in Führung. Der Captain der Südtessiner traf wie bereits Brendan Perlini zum 2:0 (11.) im Powerplay, nachdem Lugano zuvor in sechs Partien in Folge ohne Treffer in Überzahl geblieben war. Am Ende lautete das Resultat 7:3.
Lugano - Rapperswil-Jona Lakers 7:3 (3:0, 0:3, 4:0)
5072 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Dipietro, Schlegel/Muggli.
Tore: 4. Carrick (Fazzini) 1:0. 11. Perlini (Sekac, Emanuelsson/Powerplaytor) 2:0. 15. Morini (Aebischer) 3:0. 22. (21:22) Henauer (Lammer) 3:1. 22. (21:58) Moy 3:2. 37. Moy (Strömwall) 3:3. 55. Thürkauf (Powerplaytor) 4:3. 58. (57:50) Simion 5:3. 59. (58:56) Sanford (Simion) 6:3 (ins leere Tor). 60. (59:29) Emanuelsson (Müller) 7:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten plus Spieldauer (Maillet) gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Strömwall.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Brian Zanetti; Meile; Simion, Thürkauf, Perlini; Fazzini, Sanford, Sekac; Emanuelsson, Tanner, Bertaggia; Jesper Peltonen, Morini, Aleksi Peltonen; Henry.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Henauer, Larsson; Capaul, Maier; Dufner, Pilut; Flütsch; Wetter, Dünner, Lammer; Strömwall, Rask, Jensen; Moy, Maillet, Taibel; Zangger, Albrecht, Graf.
Bemerkungen: Lugano ohne Canonica, Kupari und Marco Zanetti (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Jelovac (gesperrt), Bisig, Embacher, Hornecker (alle ), Hofer (krank), Kellenberger, Quinn (beide verletzt), Fritz und Honka (beide überzählige Ausländer). Rapperswil-Jona Lakers von 58:44 bis 58:56 ohne Torhüter.
Biel – Ajoie 6:3
Mit der Verpflichtung von Trainer Christian Dubé als Nachfolger des entlassenen Martin Filander kehrte in Biel die Zuversicht zurück, die Play-Ins noch zu erreichen. Dafür war ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten Ajoie ein Muss - auch wenn die Jurassier vier der fünf vorangegangenen Partien gewonnen hatten.
Diese Pflicht erfüllten die Seeländer mit einem 6:3-Sieg. Zwar gelang den Gästen zweimal der Anschlusstreffer. Nur 112 Sekunden nach dem 2:3 von Christophe Cavalleri (45.) brachte der erst 16-jährige Jonah Neuenschwander die Bieler mit seinem vierten Saisontreffer aber erneut mit zwei Toren in Führung, worauf er auch das 5:2 von Johnny Kneubuehler (53.) vorbereitete.
Biel - Ajoie 6:3 (2:0, 1:1, 3:2)6131 Zuschauer.
SR Wiegand/Tscherrig, Gnemmi/Bichsel.
Tore: 11. Stampfli (Sever, Dionicio) 1:0. 15. Sever (Rajala, Burren) 2:0. 24. Hazen (Nättinen, Friman/Powerplaytor) 2:1. 32. Hofer (Dionicio, Sylvegard) 3:1. 45. Cavalleri (Honka, Veckaktins) 3:2. 47. Neuenschwander (Sallinen, Rajala) 4:2. 53. (52:19) Kneubuehler (Neuenschwander, Burren) 5:2. 54. (53:19) Rajala (Stampfli) 6:2. 54. (53:51) Nättinen 6:3.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Andersson; Honka.
Biel: Säteri; Hultström, Burren; Grossmann, Dionicio; Blessing, Zryd; Stampfli; Sylvegard, Andersson, Hofer; Rajala, Haas, Sever; Kneubuehler, Neuenschwander, Sallinen; Bärtschi, Christen, Sablatnig.
Ajoie: Ciaccio; Fey, Honka; Christe, Friman; Pilet, Fischer; Thiry; Hazen, Devos, Nättinen; Wick, Bellemare, Mottet; Sopa, Romanenghi, Pedretti; Cormier, Cavalleri, Veckaktins; Pouilly.
Bemerkungen: Biel ohne Cajka, Müller (beide verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer), Ajoie ohne Berthoud, Bozon, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude, Robin und Turkulainen (alle verletzt). Ajoie ab 58:39 ohne Torhüter. (riz/sda)
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