«Sicher nicht das einfachste Rennen ausgesucht»: Das sagt Gino Caviezel zu seinem Comeback
Gino Caviezel ist zurück im Ski-Weltcup. Der 33-Jährige stand in Schladming zum ersten Mal wieder im Starthaus und fuhr den Riesenslalom. Mit den Besten konnte Caviezel allerdings nicht mithalten und verpasste den zweiten Durchgang deutlich. Der Bündner hatte mit den eisigen Verhältnissen zu kämpfen und sagte nach seinem Lauf gegenüber SRF: «Es war ein schwieriges Rennen und ich wollte unbedingt fahren. Ich habe mir sicher nicht das einfachste Rennen ausgesucht.»
In den letzten Trainings hatte Caviezel das Tempo, aber konnte dies nicht auf die Strecke bringen. «Ich hätte das Tempo für den zweiten Lauf, auch wenn ich das heute nicht gezeigt habe. Mit mehr Grip wäre der Grundspeed da gewesen», erklärt Caviezel, welcher vor zwei Jahren am gleichen Ort auf das Podest fuhr.
Die letzten Monate wären sehr hart für ihn gewesen und er habe auch im Sommer auf vieles verzichten müssen. Daher sei er froh, dass er das Comeback hinter sich habe: «Es tut dem Herzen gut. Die letzten Tage waren sehr emotional und ich war zweimal den Tränen nah. Es war sehr hart und es ist nicht selbstverständlich, wieder hier zu sein.»
Allerdings war bereits vor dem Rennen in Schladming klar, dass Caviezel in dieser Saison nicht mehr zu sehen sein wird. «Wenn ich nach Schladming auch noch den Weltcup-Riesen in Kranjska Gora bestreiten würde, würde mein Verletztenstatus nicht mehr gelten. Somit würde ich einen grossen Rückfall in der Startliste riskieren», sagte er gegenüber «Blick».
Der zweite Lauf in Schladming startet um 20.45 Uhr und kann bei watson live mitverfolgt werden. (riz)
