Sport
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National League A, 5. Runde

Bern – Kloten 5:4

Davos – Lugano 2:1

Genf – Zug 4:3

Lausanne – Ambri 0:2

Rapperswil – Fribourg 4:5 n.V.

ZSC Lions – Biel 2:3 n.P.

Der Berner Tristan Scherwey, Mitte, bejubelt den ersten Treffer gegen die Klotener Torhueter Jonas Mueller, Patrick von Gunten, Lukas Frick, Michael Liniger und Simon Bodenmann, von links, im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den Kloten Flyers am Samstag, 20. September 2014 in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Der Berner Tristan Scherwey bejubelt den ersten Treffer gegen die Klotener.  Bild: KEYSTONE

National League A, 5. Runde

Kloten Flyers weiterhin punktelos – Biel siegt auswärts beim Meister ZSC

Lugano erlitt in der 5. NLA-Runde beim 1:2 in Davos die erste Saisonniederlage. Die ZSC Lions blieben trotz der 2:3-Heimniederlage nach Penaltyschiessen gegen Biel auf dem Leaderthron. Derweil verloren die Kloten Flyers auch die fünfte Partie.



Bern – Kloten: Flyers weiter punktelos

Ob Denis Hollenstein den Transfer zu Kloten bereut?

– Die Zuschauer erlebten eine turbulente Startphase, fielen doch in den ersten 13 Minuten nicht weniger als sechs Treffer. Der SCB führte nach dem ersten Drittel mit 4:2.

20.09.2014; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - Kloten Flyers; 
Torhueter Marco Buehrer (Bern) und Byron Ritchie (Bern) gegen Michael Liniger (Kloten)
(Urs Lindt/freshfocus)

Torhüter Marco Bührer und Byron Ritchie verteidigen das Berner Tor gegen Klotens Michael Liniger. Bild: Urs Lindt/freshfocus

– In der 27. Minute erhöhte Rüfenacht in Überzahl gar auf 5:2, ehe die Berner zum dritten Mal in dieser Partie kurz nach einem Tor einen Gegentreffer kassierten. Diesmal dauerte es 52 Sekunden, ehe Peter Guggisberg mit dem ebenfalls zweiten Powerplay-Tor reüssierte. In der 36. Minute verkürzte Vincent Praplan gar auf 4:5. Dass so viele Treffer zu sehen waren, lag auch daran, dass die Torhüter Marco Bührer (Bern) und Jonas Müller nicht den besten Abend erwischten.

– Die Berner gewinnen somit auch die dritte Partie vor heimischem Publikum in dieser Spielzeit mit einem Tor Unterschied.

→ Hier geht's zum Liveticker des Spiels

Davos – Lugano: Du Bois schiesst Davos ins Glück 

– Zum ersten Mal in dieser Saison muss sich der HC Lugano geschlagen geben. Die Tessiner verlieren beim HC Davos, dem neuen Tabellenzweiten, mit 1:2.

Der Davoser Dino Wieser, rechts, versucht sich an den Luganesen Brett McLean, Torhueter Elvis Merzlikins und Julien Vauclair, von links, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Samstag, 20. September 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Davoser Dino Wieser im Kampf gegen die Luganesen Brett McLean, Torhüter Elvis Merzlikins und Julien Vauclair. Bild: KEYSTONE

– Nachdem Ville Koistinen das Heimteam nach 25. Minuten in Führung bringen kann, erzielt zwei Minuten vor Schluss Julien Vauclair den Ausgleich. Raffaele Sannitz kassiert noch eine Strafe, das Power Play nutzt Felicien Du Bois in der Schlussminute für den Siegestreffer. 

– Vielmehr als die Niederlage dürfte die Bianconeri der Ausfall von Topskorer Fredrik Pettersson schmerzen. Der Schwede verliess in der 50. Minute nach einem Zweikampf an der Bande mit Samuel Guerra hinkend das Eis. Auf Grund der Bilder ist eine schlimmere Verletzung zu befürchten.

Genf – Zug: Servette dank starkem Finish 

– Das Team von Chris McSorley lag in der zweiten Pause noch mit 1:2 in Rückstand. Verteidiger Calle Andersson (1:0) und Stürmer Robbie Earl (2:1) hatten die Zuger zweimal in Führung gebracht. In den Schlussabschnitt starteten die Genfer aber furios wie die Feuerwehr. Die Wende wurde innerhalb von 186 Sekunden realisiert.

Zug's Robbie Earl, of U.S.A., left, scores the 1:2 against Geneve-Servette's goaltender Christophe Bays, centre, past Geneve-Servette's Paul Ranger, of Canada, right, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and EV Zug, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, September 20, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Zug's Robbie Earlskort zum 1:2 gegen Genfs Keeper Christophe Bays. Bild: KEYSTONE

– Alexandre Picard erzielte nach bloss 31 Sekunden den 2:2-Ausgleich. Und Daniel Rubin brachte drei Minuten später Servette in Überzahl mit einem Handgelenkschuss erstmals in Führung. Beim 4:2 weitere zehn Minuten später stocherte Kevin Romy den Puck hinter die Torlinie. Der Anschlusstreffer zum 3:4 gelang den Zugern durch Pierre-Marc Bouchard erst 38 Sekunden vor Schluss.

– Die Partie stand im Zeichen der erstmaligen Rückkehr des langjährigen Genfer Goalies Tobias Stephan an seine alte Wirkungsstätte. Während des Spiels returnierte der Zuger Keeper das Geschenk: Zum 2:2-Ausgleich leistete er mit einem missglückten Ausflug hinter das Tor die Vorarbeit; beim 2:4 wusste er am Boden liegend nicht, wo der Puck liegt.

Lakers – Fribourg: Bessere Effizienz entscheidet

Remo Heitzmann, rechts unten, von den Lakers, gegen Benny Pluess, links, und Petteri Wirtanen, rechts, von Fribourg, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Fribourg-Gotteron am Samstag, 20. September 2014 in der Diners Club Arena in Rapperswil. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Remo Heitzmann von den Lakers muss sich gegen Benny Pluess (l.) und Petteri Wirtanen wehren. Bild: KEYSTONE

– Fribourg-Gottéron ist nach drei Niederlagen auf die Siegesstrasse zurückgekehrt. Fribourg verspielte beim sechsten Sieg in den letzten sieben Auswärtsspielen gegen die Lakers ein 2:0 (4.), 3:2 (39.) und 4:3 (48.), ehe Kilian Mottet nach 2:11 Minuten in der Overtime mit einem Slapshot doch noch der Siegtreffer gelang.

– Die Gäste waren nicht das bessere, sondern das effizientere Team. Sie hatten gleich mit den ersten beiden Torschüssen reüssiert – das 1:0 durch Michael Ngoy fiel schon nach 33 Sekunden. Beim 4:3 traf Benny Plüss, der auch das 3:2 erzielt hatte, mit dem ersten Torschuss von Fribourg im letzten Drittel. 

– Die Lakers betrieben insgesamt mehr Aufwand, konnten aber keinen Ertrag einfahren. Rapperswil-Jona verpasste es damit, den dritten Sieg in Serie zu feiern – in der gesamten vergangenen Saison hatten die Lakers nie drei Erfolge hintereinander geschafft.

Lausanne – Ambri: Tor-Flaute in Lausanne

Wenn ich gross bin will ich es wie Zurkirchen machen.

– Das Schussverhältnis lautete am Ende 37:11 zu Gunsten des Heimteams. Ambris Keeper Sandro Zurkirchen zeigte jedoch eine Glanzleistung; mit den 37 Paraden verdiente er sich den ersten Shutout in dieser Saison. 

Le joueur tessinois Adam Hall, droite, celebre le premier but devant le joueur lausannois Paul Savary, gauche, et le gardien lausannois Cristobal Huet, centre, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et HC Ambri-Piotta, ce samedi 20 septembre 2014 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Adam Hall feiert das erste Tor der Partie. Lausannes Paul Savary und Keeper Cristobal Huet feiern nicht. Bild: KEYSTONE

– Die Tore für Ambri erzielten Alexandre Giroux, der zuvor in der neuen Saison vor allem enttäuscht hatte, und Daniel Steiner. Giroux traf nach zwölf Minuten im Powerplay; Steiner beendete mit dem Konter zum 2:0 nach 35 Minuten Lausannes heftigste Druckphase.

– Weil im Heimspiel gegen Ambri-Piotta wie schon am Freitagabend in Zug (0:5) kein Goal gelang, warten die Lausanner seit 138:18 Minuten auf ein Erfolgserlebnis. 

ZSC Lions – Biel: Erste Heimniederlage nach acht Siegen am Stück 

–  Der EHC Biel entführte erste Punkte aus dem Hallenstadion. Die Seeländer besiegen den Meister ZSC Lions 3:2 nach Penaltyschiessen. Dragan Umicevic (1:1) und Niklas Olaussen fünfeinhalb Minuten vor Schluss (2:2) glichen für die Bieler zweimal aus. Luca Cunti und Ryan Keller hatten für die ZSC Lions getroffen.

– Beiden Teams boten sich Möglichkeiten zum Sieg: Der Zürcher SC traf im Schlussabschnitt beim Stand von 2:1 durch Cunti und Ryan Keller innerhalb von zwei Minuten zweimal den Pfosten. Aber auch die Seeländer beklagten zwei Stangenschüsse.

EHC Biel Stuermer Matthias Rossi, von rechts, gegen ZSC Lions Stuermer Dan Fritsche und Torhueter Lukas Flueeler im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem EHC Biel, am Samstag, 20. September 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

EHC Biel Stürmer Matthias Rossi im Kampf gegen ZSC Lions Stürmer Dan Fritsche und Torhüter Lukas Flüeler. Bild: KEYSTONE

– Effizient agierte Biel im Penaltyschiessen. Derweil Simon Rytz die Versuche von Ryan Shannon, Marc-André Bergeron und Keller alle stoppte, liessen Oliver Kamber, Pär Arlbrandt und Olaussen Goalie Lukas Flüeler keine Chance. Flüeler, letzte Saison in den Playoffs mehr als einmal der gefeierte Held in Penaltyschiessen, vermochte keinen einzigen Bieler Versuch zu stoppen.

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