Sport
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Trinec's Marek Troncinsky, Jiri Polanski and Kamil Kreps, from left, celebrate their third scores, during the Champions Hockey League Group E preliminary round ice hockey game between Switzerland's SC Bern and Czech Republic's Ocelari Trinec at the PostfinanceArena stadium in Bern, Switzerland, Thursday, September 4, 2014. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Marco Bührer kann die Kanterniederlage des SCB nicht verhindern. Bild: KEYSTONE

Champions Hockey League

Fribourg und Zug siegen – ZSC Lions, Servette und Bern kassieren Pleiten 

In der Champions Hockey League blieben vier Schweizer Teams auf Kurs, der Genève-Servette HC sogar trotz einer deutlichen 3:6-Niederlage bei Frölunda Göteborg. Der SC Bern blamierte sich hingegen gegen Ocelari Trinec erneut.

Mit 0:7 war der SC Bern vor zwei Wochen in Tschechien untergegangen. Im Heimspiel hätten sich die Berner vor fast 5000 Zuschauern eigentlich revanchieren wollen. Stattdessen resultierte mit 0:4 das nächste Debakel. Bern gelang in beiden Spielen kein Tor, obwohl Trinec diesmal mit dem zweiten Goalie antrat und seit dem Hinspiel sogar noch zwei Akteure in die KHL abgegeben hat.

Jakub Orsava und Lukas Zejdl erzielten je zwei Tore. Vor allem die Goals von Orsava dokumentierten die Berner Hilflosigkeit. Beim 0:1 preschte der Tscheche durch drei Berner hindurch; beim 0:4 entwischte er in Unterzahl, anschliessend sah auch Berns Goalie Marco Bührer alles andere als gut aus.

Bern's Flurin Randegger, fights for the puck against Trinec's Marek Ruzicka, during the Champions Hockey League Group E preliminary round ice hockey game between Switzerland's SC Bern and Czech Republic's Ocelari Trinec at the PostfinanceArena stadium in Bern, Switzerland, Thursday, September 4, 2014. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Flurin Randegger muss sich gegen zwei Gegenspieler behaupten. Bild: KEYSTONE

Vier der sechs Schweizer Teams – alle ausser Bern und Kloten – belegten nach zwei von sechs Runden in der Champions League Playoff-Plätze. Zumindest zwei NLA-Klubs verbesserten ihre Ausgangslage am Donnerstag weiter.

Zug und Fribourg mit knappen Siegen

Der EV Zug, Leader der Gruppe H, besiegte den von Larry Huras betreuten deutschen Meister ERC Ingolstadt mit 3:2. Die Zuger führten schon nach 21 Minuten mit 3:1, wobei Björn Christen und Josh Holden die ersten beiden Goals innerhalb von 41 Sekunden erzielten. Der dritte Zuger Treffer war ein Eigentor des ehemaligen Baslers Brandon Buck.

21.08.2014; Zug; Eishockey Champions Hockey League - EV Zug - Lappeenranta; Torhueter Tobias Stephan (Zug) (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Tobias Stephan geht mit dem EVZ als Sieger vom Eis. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Der HC Fribourg-Gottéron setzte sich beim tschechischen Meister PSG Zlin mit 3:2 nach Verlängerung durch, wobei Goalie Melvin Nyffeler als mit Abstand stärkster Spieler auf dem Eis glänzte. Gregory Mauldin (1:1 und 3:2) und Killian Mottet (2:1) schossen die Tore für die Gäste. Mauldin gelangen in den ersten drei Spielen in der Champions Hockey League schon sechs Tore.

Fribourg's Gregory Mauldin, left, fights for the  puck against Berlin's goalkeeper Mathias Niederberger, and Constantin Braun, center, during the Champions Hockey League Group D preliminary round ice hockey game between Switzerland's HC Fribourg-Gotteron and Germany’s  Eisbaeren Berlin at the BCF Arena stadium in Fribourg, Switzerland, Saturday, August 23, 2014. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Greg Mauldin als Matchwinner. Bild: KEYSTONE

Genf's Chancen weiterhin intakt

Ein Debakel erlebte hingegen Servette in Schweden. Das Team von Chris McSorley unterlag Frölunda Göteborg mit 3:7. Genf geriet 0:5 in Rückstand, ehe innerhalb von vier Minuten und 10 Sekunden Paul Ranger, Taylor Pyatt und Noah Rod drei Tore gelangen.

Trotzdem blieben die Genfer dank der Direktbegegnungen mit den punktgleichen Frölunda und Villach temporär an der Spitze der Gruppe C. Und weil Servette noch zweimal gegen die harmlosen Franzosen aus Briançon antreten darf, sieht es für den Genève-Servette HC in Bezug auf die Qualifikation für die Achtelfinals immer noch ausgezeichnet aus. 

Einen Dämpfer gab es für die ZSC Lions. Der Titelhalter in der Champions League verlor gegen Färjestads BK erneut, wieder nach Verlängerung, diesmal mit 3:4. Die Zürcher führten nach acht Minuten mit 2:0, verloren danach aber den Rhythmus.

ZUM START DER EISHOCKEYSAISON 2014/15 DER NATIONAL LEAGUE A AM MITTWOCH, 10. SEPTEMBER 2014, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Jeff Tambellini von den ZSC Lions   beim Eishockey Spiel der European Trophy zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions am Freitag, 31. August 2012 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Jeff Tambellini und sein Team blieben glücklos. Bild: KEYSTONE

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie während fast 60 Minuten wegen eines Rohrbruchs ausserhalb des Stadions unterbrochen; die Lions führten zu dem Zeitpunkt immer noch mit 2:1. Die Zürcher belegen in der Tabelle mit fünf Punkten zwar immer noch Platz 2, der Rückstand auf die Vienna Capitals beträgt aber bereits vier Zähler. (si/syl)



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    Alle Leser-Kommentare
  • filmorakel 05.09.2014 08:49
    Highlight Highlight CHL-Spiele sind Vorbereitungsspiele sind Testspiele. Sie sind in etwa so aussagekräftig wie ein Horoskop...
    • hammerhead 05.09.2014 12:55
      Highlight Highlight Das trifft für Kloten und seine Fans offensichtlich zu. Ambitionierte Vereine sehen das zum Glück ziemlich anders......
    • filmorakel 05.09.2014 14:02
      Highlight Highlight Gemäss dieser Theorie ist der SCB also nicht ambitioniert. Aha.
    • hammerhead 05.09.2014 16:36
      Highlight Highlight 0:7 und 0.4 sieht in der Tat nicht sonderlich ambitioniert aus........
  • länzu 05.09.2014 06:05
    Highlight Highlight So wird das auch diese Saison nichts, mit dem SCB. Lustlos und ohne Konzept agierten die Berner. Hinten schwach und vorne inexistent. Wie bereits letzte Saison mit unsichtbaren Ausländern und einem Trainer, der heissblütig an der Bande an den Spielern vorbeiredet. Bührer noch etwas schwächer geworden, Blum und Fuhrer jenseits jeglicher WM-Form und etliche Akteure, die man nur wahrnahm, weil sie auf dem Matchblatt standen. Da wurden die grossen Erwartungen an die neue Saison bereits wieder arg gedämpft.

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