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Playoff-Final, Spiel 2

Zug - Bern 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.

Zugs Dario Simion, Berns Gregory Sciaroni und Zugs Torhueter Tobias Stephan, von links, beim Tor zum 2-3 in der Verlaengerung im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Grégory Sciaroni erzielt in der 65. Minute den Siegtreffer. Bild: KEYSTONE

EVZ verliert Spiel und Heimvorteil: «Gegen ein so gutes Team wie Bern reicht es so nicht»



Der SC Bern hat die Finalserie in den Playoffs der National League gegen Zug zum 1:1 ausgeglichen. Die Berner setzten sich auswärts gegen EVZ mit 3:2 nach Verlängerung durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Gregory Sciaroni in der 65. Minute.

Bereits zwei Stunden vor Spielbeginn gibt es beim Public Viewing vor dem Stadion keinen freien Sitzplatz mehr zu ergattern. Die Arena ist selbstredend (und anders als am Donnerstag in Bern) ausverkauft; der Hunger in Zug auf den zweiten Meistertitel nach 1998 riesig. Vorerst aber erlitten die Zuger auf dem Weg auf den Thron einen Rückschlag. Zum ersten Mal in diesen Playoffs beendeten sie ein Heimspiel mit einer Niederlage. Bern auf der anderen Seite gewann das sechste von sieben Auswärtsspielen.

Sciaroni hatte in der Qualifikation selten geglänzt. In der Playoffs aber vermochte sich der im Herbst neu zum Team gestossene Stürmer zu steigern. In der Verlängerung drückte der den Puck auf Zuspiel von André Heim über die Linie. Nach 62 Minuten hatte sich Bern bereits ein erstes Mal als Sieger gefühlt. Tristan Scherwey aber erzielte den vermeintlichen Siegtreffer mit dem Schlittschuh; das Tor wurde zurecht aberkannt.

Bei Bern kehrten mit Gaëtan Haas, der zuletzt neun Partien verletzt gefehlt hatte, und Thomas Rüfenacht (am Donnerstag aus privaten Gründen abwesend) zwei wichtige Spieler in die Aufstellung zurück. Haas, der als Center die vierte Linie anführte, stellte seine Wichtigkeit nach 24 Minuten unter Beweis. Mit einem Schuss aus spitzem Winkel erzielte er sein erstes Playoff-Tor in diesem Jahr und brachte den SCB 1:0 in Führung.

Wie bereits in Spiel 1 ging Bern erneut in Führung, diesmal sogar zweimal. Zug aber reagierte auf die Gegentore zweimal im Powerplay. Und beide Male hiess der Torschütze Dennis Everberg. Zuerst lenkte er einen Schuss von Garrett Roe ab, danach traf 42 Sekunden vor der zweiten Pause mit einem platzierten Schuss aus naher Distanz. Bei beiden Treffern passte die Zuordnung bei Bern nicht optimal.

Zugs Santeri Alatalo, Berns Jan Mursak, Berns Torhueter Genoni, Zugs Dennis Everberg und Berns Justin Krueger beim Tor zum 2-2 im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Dennis Everberg trifft zum 2:2. Bild: KEYSTONE

Insgesamt aber hatten die Berner mehr Zugriff auf das Spielgeschehen als am Donnerstag, obwohl Zug wieder deutlich mehr Spielanteile besass und vor allem im dritten Abschnitt, begünstigt auch durch Berner Strafen, dem Siegtreffer deutlich näher kam. Bern auf der anderen Seite hatte in der 42. Minute einen Pfostenschuss durch Mark Arcobello zu beklagen.

Ohne Personalsorgen ging die Partie für die Berner erneut nicht über die Bühne: Daniele Grassi fiel in der 13. Minute nach einem Zusammenprall mit Dominic Lammer verletzt aus. Bei Zug konnte Reto Suri wie erwartet nicht mittun. Der Stürmer, der die Partie im Stadion mitverfolgte, war am Donnerstag nach einem üblen Check von Adam Almquist ausgeschieden.

Almquist wurde in der Berner Abwehr ersetzt durch den erst 21-jährigen Colin Gerber, der zuvor noch ohne Eiszeit in den Playoffs war, seine Sache aber gut machte. Wie das endgültige Strafmass gegen Almquist ausfällt, dürfte am Montag bekannt werden. (sda)

Zug - Bern 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Hebeisen, Castelli/Kovacs. -
Tore: 24. Haas (Bieber) 0:1. 28. Everberg (Roe, Alatalo/Ausschluss Sciaroni) 1:1. 31. Mursak (Ebbett) 1:2 (Strafe angezeigt). 40. (39:18) Everberg (Roe/Ausschluss Berger) 2:2. 65. Sciaroni (Heim) 2:3. -
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Arcobello.
Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Zryd, Stadler; Klingberg, Roe, Everberg; Martschini, Flynn, Simion; Lammer, Senteler, Leuenberger; Zehnder, Albrecht, Schnyder.
Bern: Genoni; Krueger, Blum; Burren, Beat Gerber; Untersander, Colin Gerber; Marti; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Boychuk, Mursak, Ebbett; Sciaroni, Heim, Scherwey; Grassi, Haas, Berger; Bieber.
Bemerkungen: Zug ohne Suri (verletzt), McIntyre und Widerström (beide überzählige Ausländer), Bern ohne Almquist (gesperrt), Kamerzin, Andersson (beide verletzt), Kämpf und Brügger (beide überzählig). Grassi verletzt ausgeschieden (13.). Pfostenschuss Arcobello (42.). Schlittschuh-Tor von Scherwey aberkannt (62.). (sda)

Liveticker: 13.04. Zug – Bern

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EV Zug
EV Zug
2:3n.V.
SC Bern
SC Bern
IconD. Everberg 40'
IconG. Roe 28'
IconG. Sciaroni 65'
IconJ. Mursak 31'
IconG. Haas 25'
Gute Nacht!
Das war es vom Live-Ticker für heute, von einer hochspannenden und dramatischen Partie. Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen einen schönen Samstagabend.
Ein gefasster und rationaler Diaz im Interview
«Eine Kurzanalyse? Hinten raus waren wir im ersten Spiel gut konnten uns immer sehr gute von hinten herausspielen. Heute fehlte hier der Support, wir haben im Aufbau den Puck immer wieder verloren und sind hinten nicht rausgekommen. Gegen ein so gutes Team wie Bern reicht es dann halt nicht.
Was gut war ist, dass wir zwei Mal aufholen konnten, das hat den guten Teamgeist gezeigt und auch das Powerplay war sehr stark.»
Der Moment. in dem alle Berner Dämme brechen

Siegestorschütze Sciarioni im Inteview
«Dieser Sieg war so wichtig, jetzt steht es eins zu ein, und jetzt müssen wir weitergehen. Wir haben 60 Minuten gut gespielt und hatte auch in der Verlängerung viele Chance und am Schluss ging er rein, ja. Wir haben wirklich gut gespielt, aggressiv, mit Forechecking und waren physisch präsent. Jetzt müssen wir das am Dienstag erneut umsetzten.
»
Entry Type
Der SCB gleicht die Serie ausSpielende

65'
Verlängerung - Ende
Damit gelingt dem SC Bern das so wichtige Break. Das Stehaufmännchen dieser Playoffs steht wieder und macht die Heimniederlage von Vorgestern vergessen.
65'
Entry Type
Tor - 2:3 - SC Bern - Gregory Sciaroni
Toor für den SC Bern! Doch erneut muss sich der Schiri das Tor von Sciarioni ansehen. Doch die Sache ist klar: Sciarioni hat den Puck zwar irgendwie reingewürgt, aber alles mit korrekten Mitteln. Davor holt sich Scherwey den Puck mit einem wichtigen Check und Heim bringt sie in den Slot zu Sciarioni. Der SC Bern gewinnt die Partie!
65'
Toor für den SC Bern! Doch erneut muss sich der Schiri das Tor von Sciarioni ansehen.
63'
Meine Güte, welch Dramatik. Als wäre die Partie nicht spannend genug, kommt nun noch ein annuliertes Tor in der Verlängerung dazu.
62'
Ist das ein Tor? Die Scheibe liegt im Zuger Tor, Scherwey hat die Scheibe dort untergebracht. Doch die Videoanalyse zeigt: Tristan Scherwey hat den Puck mit einer Kickbewegung seines Schlittschuhs versenkt. Das Tor zählt nicht! Den Bernern bleibt der Jubelschrei im Halse stecken.
62'
Der SC Bern erwischt den besseren Start.
61'
Auch Reto Suri, der sich das ganze bislang von der Tribüne angesehen hat, hält es nicht mehr auf seinem Sitz. Er ist nun unten an der Bande mit dabei.
61'
Verlängerung - Start
Die Verlängerung läuft! Zur Erinnerung: Das erste Tor entscheidet und die Partie kann beliebig lang weitergehen, es gibt kein Penaltyschiessen.
von BOSELLI
Thurgauo....merkst du was...ist schon Vorausgeschenk sodass ihr Berger abnimmt...so nett sind wir 😉
Langsam bewegen sich die Spieler wieder aufs Eis
Die Berner sind zurück auf dem Eis, und kurz darauf erscheinen auch die Zuger wieder im Rund der Bossard Arena. Gleich geht es in die Verlängerung!
Einige Impressionen aus dieser unglaublich engen Partie
Zugs Santeri Alatalo, Berns Jan Mursak, Berns Torhueter Genoni, Zugs Dennis Everberg und Berns Justin Krueger beim Tor zum 2-2 im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Jubel bei den Spielern des SC Bern mit Berns Alain Berger, links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Zugs Torhueter Tobias Stephan im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
von Thurgauo
@Boselli Die "Langnuller" haben diese Saison immerhin 4 von 6 Duellen für sich entschieden.
Dauerbrenner Blum im Interview
«Mir geht es gut, danke der Nachfrage, müde bin ich nicht. Wir machen sicher einiges besser asl zuletzt. Klar wenn man verliert muss man einiges verbessern und das gelingt uns heute sicherlich nicht schlecht. Aber wir haben noch nichts gewonnen, also nützt uns das noch nichts. »
60'
Entry Type
Drittelende
Die reguläre Spielzeit ist zu Ende. Das Spiel geht in die Verlängerung.

Obwohl nochmal intensiv darum gekämpft wurde, ein drittes Tor wollte keiner der beiden Mannschaften gelingen. Chancen hatten beide, wobei die ganz grossen Möglichkeiten grösstenteils ausblieben. So ist die Verlängerung die logische Konsequenz dieses zweiten Spieles. Und da werden noch einmal beide aufs ganze gehen. Zug um das Break zu bestätigen und in der Serie davonzuziehen, Bern um genau dies zu verhindern.


60'
Schlumpf mit einem One-Timer, auch hier ist Genoni zur Stelle, obwohl ihm die Sicht genommen wird.
60'
Noch einmal kann Martschini auf Genoni ziehen. Doch der Winkel ist etwas ungünstig, Genoni kann das Tor leicht verhindern.
59'
Noch gut 1:30 bleiben. Momentan sieht es nicht so aus, als würden wir einen Sieger nach der regulären Spielzeit haben.
58'
Der SCB übersteht die Unterzahl. Das ist enorm wichtig, auf einen Treffer hätte man kaum noch reagieren können.
von morax
Bravo Schiris
57'
Everberg und Roe bedrängen Genoni, doch noch immer will das Tor nicht fallen. Eine Minute bleibt in Überzahl.
56'
Roe hat die erste Möglichkeit. Genoni bleibt gewohnt standhaft und schnappt sich die Scheibe mit der Fanghand.
56'
Entry Type
2 Minuten Strafe - SC Bern - Tristan Scherwey
Jetzt geht es noch einmal rund. Scherwey geht mit übertriebenem Einsatz ins Duell gegen Martschini und trifft diesen mit dem Ellbogen. Letzterer freut sich mit einem schelmischen Lächeln über die herausgeholte Strafe.
55'
Martschini und Blum duellieren sich mit vollem Körpereinsatz an der Bande. Die Szene illustriert die kampfbetonte Partie perfekt.
54'
Die Intensität ist ungebrochen hoch. Nur wollen die Tore nun nicht mehr wie im Mitteldrittel fallen. Kommt es zu einer Verlängerung, oder gelingt einem der beiden Teams das entscheidende Tor schon davor?
51'
Die Überzahl ist vorüber.
51'
Das Heimteam aus hält den Druck hoch und Everberg kommt direkt neben dem Tor noch einmal an den Puck. Doch auch ihm gelingt es nicht sie im Tor unterzubringen, er muss das Spielgerät auf die Rückhand nehmen und setzt den Schuss dann zu hoch an.
51'
Roe bekommt die Möglichkeit, doch sein Schuss prallt an die Bande. Danach kann sich Genoni gleich zwei Mal auszeichnen.
49'
Entry Type
2 Minuten Strafe - SC Bern - Thomas Ruefenacht
Rüfenacht wandert auf die Strafbank, nachdem er Simion das Bein stellt. Nutzt Zug auch diese Powerplaymöglichkeit?
48'
Schlumpf mit einer wichtigen Intervention gegen Arcobello. Da will der Berner mit dem Kopf durch die Wand, doch Schlumpf bleibt einfach stehen. So findet sich Arcobello auf dem Eis und ohne Scheibe wieder.
48'
Zug mit dem nächsten gefährlichen Konter. Klingberg entwischt den Berner Verteidigern und sucht den Abschluss. Genoni kann mit der Schulter parieren. Das war ganz gefährlich!
46'
Stephan zeigt sich geistesgegenwärtig. Ebbett will in den Slot spielen, doch der Zuger Keeper bringt den Stock dazwischen. Das war wichtig, ein Berner hätte vor dem leeren Tor gelauert.
46'
Everberg wird von Albrecht lanciert und zieht seitlich auf Genoni. Sein Abschluss ist nicht schlecht, doch halt auch nicht gut genug.
45'
Die Zuger wollen das Spiel nicht aus den Händen geben und attackieren nun ihrerseits früh. Untersander wird das beinahe zum Verhängnis, als er gedoppelt wird und den Puck in der eigenen Zone verliert, doch zu seinem Glück steht ein weiterer Berner bereit um die Situation zu entschärfen.
43'
Bern kombiniert sich durchs Zuger Drittel, doch zu einem Abschluss kommt es am Ende nicht. Trotzdem, im Moment wirkt der SCB etwas flinker und präsenter.
Ich habe da noch News zu Roe
von Klaus Zaugg
Garret Roe ist für den «sterbenden Schwan» im ersten Finalspiel in Bern von der Liga (Einzelrichter) mit Fr. 2000.- gebüsst worden.
42'
Zug übersteht die Unterzahl, einmal wird es gefährlich als Arcobello durch ein Dickicht an Spielern vor Stephan abschliesst, dieser sich aber trotz der schlechten Sicht keine Blösse gibt.
41'
Der SCB kann nach dem Intermezzo am Ende des Mitteldrittels noch über eine Minute Powerplay spielen.
41'
Die Mannschaften haben noch einmal Kräfte gesammelt. Auf geht's ins Schlussdrittel. Wer behält in diesem umkämpften Spiel die Oberhand?
Stephans Schrecken beim ersten Gegentor
Berns Alain Berger, Zugs Dario Simion und Zugs Torhueter Tobias Stephan, von links, beim Tor zum 0-1 im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Wie gesagt, Emotionen und so

Die Stadion-Atmosphäre perfekt zusammengefasst ...

von BOSELLI
Bitte liebe Langnuller...wir bezahlen ja noch 4 Traktorenrädli dazu...nehmt uns Berger ab
40'
Entry Type
Drittelende
Die Schiedsrichter bitten zum Pausentee. Ein hitziges und ereignisreiches Mitteldrittel geht zu Ende.

Zwei Mal geht der SC Bern in Führung und zwei Mal gelingt dem EVZ der Ausgleich. Nachdem Haas das Skore eröffnet, kann Roe in Überzahl ausgleichen. Doch Bern geht umgehend erneut in Führung, dieses Mal ist Mursak, der einen tollen Berner Konter mustergültig abschliesst. Dann gelingt es Bern die Partie zu beruhigen, doch als die Pausensirene in den meisten Köpfen wohl schon ertönt ist, gelingt Everberg, erneut in Überzahl, der neuerliche Ausgleich.

Die Partie wird ruppiger und emotionaler, immer wieder geraten Spieler aneinander, das Publikum hat auch seine Möglichkeiten sich auszutoben. Das ist feinstes Playoff-Hockey. Wir wollen mehr davon im Schlussdrittel!


40'
Entry Type
2 Minuten Strafe - EV Zug - Yannick-Lennart Albrecht
Es wird noch einmal laut in der Bossard-Arena. Albrecht muss auf die Strafbank, nachdem er Genoni behindert. Der Zuger Anhang goutiert das natürlich gar nicht und reagiert mit einem gellenden Pfeifkonzert.
40'
Entry Type
Tor - 2:2 - EV Zug - Dennis Everberg
Tooor für Zug! Diesmal gelingt es den Mutzen nicht sich zu befreien. Genoni spielt den Pass kurzen Pass hinten Raus, doch die Zuger schnappen sich die Scheibe. Schliesslich kommt Everberg muttersellenallein vor Genoni an die Scheibe. Mit so viel Zeit kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen, denn da steht kein Berner weit und breit und so trifft Everberg zum Ausgleich.


40'
Mal um Mal kann sich der SCB befreien und im Zuger Drittel Zeit schinden.
38'
Kann der SCB den Kopf auch hier aus der Schlinge ziehen? Bisher stehen sie noch gut und arbeiten diszipliniert, aber wie lange hält die Kraft?
38'
Entry Type
2 Minuten Strafe - SC Bern - Alain Berger
Just in diesem Moment gibt es den Rückschlag: Berger stellt seinem Gegner das Bein und sein Gang auf die Strafbank bringt Zug die nächste Überzahl.
38'
Die Mutzen halten die Scheibe gut vom eigenen Drittel fern. Im Stil der Zuger im ersten Drittel drückt der SCB den EV Zug hinten rein.
36'
Untersander lanciert Mursak mit einem Zuckerpass. Letzterer kommt vor Stephan an die Scheibe, doch der hat sich gut positioniert und verhindert ein drittes Gegentor.
36'
Es wird etwas ruppiger. Everberg und Blum geraten vor Genoni in der Hitze des Gefechtes aneinander, doch das beruhigt sich schnell wieder.
34'
Dann hat Martschini Platz und kommt gleich zwei Mal zum Abschluss, beide Male trifft er das Tor knapp nicht. Doch Bern übersteht das Unterzahlspiel unbeschadet und muss diesmal nicht umgehend den Ausgleich hinnehmen.
33'
Zug zieht das Überzahlspiel wieder gut auf, doch noch ist es nicht von Erfolg gekrönt.
32'
Entry Type
2 Minuten Strafe - SC Bern - Alain Berger
Das Spiel bleibt chaotisch. Alain Berger schlägt dem Gegner den Stock aus der Hand und darf dafür zwei Minuten in der Kühlbox absitzen.
31'
Entry Type
Tor - 1:2 - SC Bern - Jan Mursak
Toor für den SC Bern! Eine Strafe gegen Morant ist angezeigt, doch Boychuk lässt sich nicht unterkriegen und der SC Bern fährt den Konter zu Ende: Am Ende steht Jan Mursak im Slot bereit und versenkt die Scheibe direkt.

28'
Entry Type
Tor - 1:1 - EV Zug - Garrett Roe
Toor für den EV Zug. Roe macht wieder von sich reden, dieses Mal aber in der guten Art. Das Zuger Überzahlspiel läuft, die Positionen sind bezogen und dann hat Roe plötzlich viel Zeit und Platz und bezwingt Genoni mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck.

27'
Entry Type
2 Minuten Strafe - SC Bern - Gregory Sciaroni
Der EVZ kommt zu seinem ersten Powerplay, nachdem Sciarioni Senteler mit dem Stock im Gesicht trifft. Nutzt der EV Zug die Überzahl als Schockbewältigung?
25'
Entry Type
Tor - 0:1 - SC Bern - Gaetan Haas
Tooor für den SCB! Gaetan Haas eröffnet das Skore. Da steht der Rückkehrer perfekt bereit ins halboffene Tor einzuschieben, nachdem Stephan nach einem ersten Versuch von Haas zu Boden geht. Die Vorlage von hinter dem Tor kommt von Matthias Bieber.
24'
Zug wehrt sich wacker und übersteht die Strafe unbeschadet. Da war für den SCB kein Durchkommen.
22'
Entry Type
2 Minuten Strafe - EV Zug - Sven Leuenberger
Zug gewinnt das Rennen um die erste Strafe der Partie. Sven Leuenberger stellt Sciarioni das Bein und wandert zurecht auf die Strafbank.
21'
Das zweite Drittel läuft. Hoffentlich wird es etwas torreicher als der erste Umgang.
Die Schussgrafik zeigt: Der SCB hatte etwas mehr Abschlüsse aufs Tor als das Heimteam
Die Schüsse des EVZ
Die Schüsse des SC Bern
Genoni war bisher noch immer auf der Hut
Berns Torhueter Genoni, Zugs Yannick Zehnder und Berns Simon Moser, von links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Ein sichtlich erschöpfter Haas im Interview
«Es war ein schwieriges Drittel, alles war zu, wir müssen halt schauen wie wir das besser machen können. Ich konnte zuletzt gut trainieren und bin wieder zurück und eigentlich auch zufrieden, doch ich kann sicher noch mehr. Jetzt müssen wir einfach raus und aufs Tor drücken. »
20'
Entry Type
Drittelende
Das erste Drittel ist Geschichte.

Wir sehen ein gutes, umkämpftes erstes Drittel. Tendenziell ist der EVZ stärker, über weite Strecken des ersten Drittels gelingt es dem Heimteam die Berner ins eigene Drittel zu drängen. Doch der SCB spielt ebenfalls gut mit und kommt zu Beginn und gegen Ende ebenfalls zur einen oder anderen guten Möglichkeit.

Wir dürfen gespannt sein, in welche Richtung sich diese bisher qualitativ hochwertige und zumeist faire Partie noch entwickelt.


20'
Simion legt schön für Flynn auf, der sich die Scheibe zurechtlegt und abschliesst. Ein Berner bringt seinen Stock noch dazwischen und entschärft die Situation.
19'
Dem SCB gelingt es sich aus der Umklammerung der Zuger zu lösen. Nun kommen die Berner sogar zu einer Reihe von Chancen, als letztes scheitert Boychuk mit seinem Abschluss an der Maske von Stephan.
18'
Ein Lebenszeichen der Berner. Nicht nur können die Mutzen sich befreien, nein Tristan Scherwey kommt sogar zu einer guten Möglichkeit. Nachdem er sich den Puck im Zuger Drittel erkämpft, rauscht er durch die Zuger Abwehr, wird dann aber von Stephan gestoppt.
16'
Zug macht weiterhin das Spiel und von den Bundesstädtern ist kaum was zu sehen. Die Rollen sind bisher klar verteilt, auch wenn das Resultat diesen Umstand noch nicht reflektiert.
14'
Klasse Kamerabilder, die zeigen wie Rüfenacht Roe beim Bully zutextet. Ob es da um einen bestimmten Vogel geht, der noch keinen Sommer macht?
Für Zwischendurch: Eine Impression der Zuger Choreo
Eine Choreographie der Fans des EV Zug im Vorfeld des zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 13. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
13'
Da köcheln sie schon wieder, die Emotionen. Lammer mit einem harten Check gegen Grassi, nachdem dieser abgeschlossen hat. Es wird aber keine Strafe geben und die Gemüter haben sich wieder etwas beruhigt. Für Grassi geht es allerdings vorerst nicht weiter.
12'
Wie lange geht das gut für den SCB? In den letzten Minuten spielt praktisch nur noch der EV Zug. Gerade Zgraggen zu einer guten Chance aus leicht seitlicher Position. Doch noch steht die Berner Wand namens Genoni.
10'
Da geht ein erstes Raunen durchs Publikum! Zryd bringt das Spielgerät in den Slot, halb Schuss, halb Pass. Everberg steht perfekt und kommt an die Scheibe, kann sie jedoch nicht wunschgemäss kontrollieren und bringt sie nicht auf Genoni.
9'
Diaz mit einem schönen Solo, an dessen Ende er Backhand abschliessen muss. Nicht schlecht, aber die Scheibe zischt über den Kasten von Genoni.
6'
Zug kann sich im Berner Drittel festsetzten. Mit aggressivem Forechechking drängen sie die Gäste zurück.
Naja wie gesagt, ich traue dem SCB schon zu, dass sie das Ding noch kehren ...
von BOSELLI
Kredit gibt man den Bernern ja fast keinen mehr....
4'
Stephan wird ein erstes Mal geprüft. Arcobello und Blum kommen zu gleich zwei Möglichkeiten für die Gäste. Doch bei beiden Versuchen ist der Zuger Keeper zur Stelle.
3'
Bern zeigt sich aufsässig, doch eine kleine Slapstick-Einlage, bei der zwei Berner zu Boden gehen, lässt Thiry etwas Raum um ins Berner Drittel zu preschen. Allerdings ist er dann etwas zu zögerlich und vertendelt die Möglichkeit.
1'
Entry Type
Spielbeginn
Los geht's! Marc Wiegand gibt den Puck frei und eröffnet Spiel zwei dieser Finalserie um die Schweizer Meisterschaft.


«Land in Sicht»
Mit einer grossen Choreografie werden die Spieler zum ersten Spiel in Zug empfangen. Die Zuger haben den Meistertitel definitiv im Blick, aber anlegen kann das Zuger Boot noch nicht. Ein paar Stürme müssen schon noch überstanden werden. Hoffentlich, aus Zuger Sicht, wird es nicht gerade eine Odyssee. Wobei die 21 Jahre seit dem letzten und einzigen Meistertitel tatsächlich an eine Odyssee gemahnen.
Und der SCB hofft auf Rüfenacht

Welches Tier behält heute die Oberhand?

Zug ist bereit!

Die Aufstellung des SCB
Die Aufstellung des EVZ
Bern mal wieder unter Druck
Irgendwie wirk es so als stehe der SCB in diesen Playoffs ständig mit dem Rücken zur Wand. Wie schon gegen den EHC Biel droht nach der empfindlichen Heimniederlage in Spiel eins ein 2:0-Rückstand in der Finalserie. Hat der SC Bern nach dem Abnützungskampf im Halbfinale die Kraft den Rückstand zu kehren? Momentan spielt eigentlich alles für den EV Zug: Die Frische, die Form, die Ergebnisse. Aber den SCB kannst du in diesen Playoffs einfach nicht abschreiben.
Bern Goalie Leonardo Genoni, Mitte, und SC Bern Spieler, reagiert nach der Niederlage (1-4), im ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Donnerstag, 11. April 2019, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
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