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Luganos Cheftrainer Sami Kapanen, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und dem HC Lugano, am Dienstag, 3. Dezember 2019, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Lugano gelingt Befreiungsschlag in Fribourg – Davos überzeugt gegen die Tigers



Fribourg – Lugano 1:3

Lugano gewann dank einem kämpferischen Auftritt erstmals seit eineinhalb Monaten wieder einmal auswärts - und erst zum zweiten Mal überhaupt in den letzten elf Spielen. Im letzten Drittel überstanden sie den Ansturm der insgesamt enttäuschenden Freiburger auch dank dem starken Goalie Sandro Zurkirchen (31 Paraden). So blieb es beim Anschlusstreffer von Ryan Gunderson in der 44. Minute.

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Reto Suri im Interview. Video: YouTube/MySports

Bis zum Gottéron-Schlussfurioso war den beiden Mannschaften der so unterschiedliche Formstand - Fribourg mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen, Lugano nur einem - in keiner Phase anzumerken. Es waren im Gegenteil die Tessiner, das in jedem Drittel engagierter und druckvoller aus der Garderobe kamen. Im ersten Abschnitt agierten allerdings beide Teams sehr vorsichtig und auf die Vermeidung von Fehlern bedacht.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Es brauchte Strafen, um etwas Leben ins Stadion zu bringen. Ironischerweise erzielte Lugano den Führungstreffer ausgerechnet in der stärksten Phase des Heimteams, als Jani Lajunen ein Powerplay in letzter Sekunde nützen konnte. 38 Sekunden vor dem Ende des letzten Drittels wähnten sich die Freiburger bereits in der Pause, so dass Alessandro Chiesa in aller Ruhe auf 2:0 erhöhen konnte.

Luganos Reto Suri, links, diskutiert mit Teamkollege Alessandro Chiesa, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und dem HC Lugano, am Dienstag, 3. Dezember 2019, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Fribourg-Gottéron - Lugano 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
5701 Zuschauer.- SR Tscherrig/Fluri, Kaderli/Steenstra (CAN). -
Tore: 34. Lajunen (Suri, Loeffel/Ausschluss Bykow) 0:1. 40. (39:22) Chiesa (Chorney) 0:2. 44. Gunderson (Desharnais) 1:2. 60. (59:38) Chorney 1:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Stalberg; Klasen.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Chavaillaz; Abplanalp, Marti; Gähler; Sprunger, Bykow, Stalberg; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Schmid, Schmutz, Marchon; Tristan Vauclair.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Julien Vauclair; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Zangger, Haussener, Jörg; Walker.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Forrer und Furrer, Lugano ohne Morini und Wellinger (alle verletzt). Pfostenschuss Chorney (43.). Timeout Fribourg (59.), von 58:19 bis 59:38 ohne Torhüter.

Davos – Langnau 5:3

Der HC Davos kehrte mit einem standesgemässen 5:3-Heimsieg über die SCL Tigers in die Erfolgsspur und stiess auf den 3. Rang vor. Der Schwede Mattias Tedenby steuerte sein zweites Doppelpack in der laufenden Meisterschaft zum Erfolg bei.

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Mattias Tedenby im Interview. Video: YouTube/MySports

Allerdings setzten sich die Bündner gegen Langnau erst im Schlussdrittel mit einem Doppelschlag entscheidend ab. Innerhalb von 61 Sekunden erhöhten Tedenby mit seinem zwölften Saisontor und Thierry Bader mit seinem ersten Treffer in der laufenden Meisterschaft auf 5:2. Zu Tedenbys erstem Treffer im Mitteldrittel konnte sich der Davoser Keeper Sandro Aeschlimann noch einen Assist gutschreiben lassen.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Das im bisherigen Saisonverlauf noch mangelhafte Davoser Boxplay war gegen die Emmentaler für einmal makellos. Vier Unterzahlspiele überstanden die Bündner schadlos. Im eigener Überzahl realisierten die Gastgeber zudem das 1:1 durch Enzo Corvi und das 3:1 durch Aaron Palushaj. Da konnten die Bündner letztlich auch verkraften, dass sie beim Stande von 2:1 im Mitteldrittel eine doppelte Überzahl von 49 Sekunden Dauer ungenutzt liessen.

Davos' Mattias Tedenby, unten, trifft zum 5-3 gegen Langnaus Torhueter Ivars Punnenovs, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den SCL Tigers, am Dienstag, 3. Dezember 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Davos - SCL Tigers 5:3 (1:1, 2:1, 2:1)
3307 Zuschauer. - SR Salonen/Mollard, Obwegeser/Fuchs. - Tore: 9. Kuonen (Glauser, Diem) 0:1. 11. Corvi (Lindgren, Rantakari/Ausschluss Earl) 1:1. 22. Tedenby (Hischier, Sandro Aeschlimann!) 2:1. 34. Palushaj (Rantakari, Tedenby/Ausschluss Diem) 3:1. 35. In-Albon (Schilt, Cadonau) 3:2. 49. Tedenby (Hischier, Corvi) 4:2. 51. Bader (Herzog) 5:2. 55. Earl (Glauser, Schmutz) 5:3.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Bader) gegen Davos, 6mal 2 plus 10 Minuten (Diem) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Pesonen.
Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Guerra; Kienzle, Barandun; Heinen; Ambühl, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Eggenberger, Bader, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Canova.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Erni, Lardi; Schmutz, Gagnon, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Rüegsegger.
Bemerkungen: Davos ohne Baumgartner (U21-B-WM mit Österreich), Marc Wieser, Paschoud und Stoop (alle verletzt), Nygren (überzähliger Ausländer) sowie Egli (gesperrt im ersten Spiel nach Rückkehr von Ambri), SCL Tigers ohne Maxwell, Dostoinov und Blaser (alle verletzt) sowie Huguenin (krank). - Latte: 16. Kuonen. - Verletzt ausgeschieden: 38. Dino Wieser, 39. Erni. - SCL Tigers ab 59:10 ohne Torhüter. (abu/sda)

Die Tabelle

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