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National League
Playoffs, 7. Runde:
Lausanne – Langnau 8:1 (2:0,4:0,2:1); Serie: 4:3
Platzierungsrunde, 6. Runde:
Fribourg – Zürich 5:2 (2:1,1:1,2:0)
Rapperswil – Davos 2:1 (1:0,1:1,0:0)
Lausanner Feierlichkeiten: Zum ersten Mal in der Klubgeschichte steht man im Halbfinal.
Lausanner Feierlichkeiten: Zum ersten Mal in der Klubgeschichte steht man im Halbfinal.
Bild: KEYSTONE

Was für eine Klatsche! Lausanne fertigt die Tigers ab und steht im Halbfinal

23.03.2019, 22:3024.03.2019, 10:42

Playoffs

Die Halbfinal-Duelle:

Bild: watson

Lausanne – Langnau 8:1

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Lausanne erreicht mit einem 8:1-Kantersieg über die SCL Tigers im siebten und letzten Viertelfinalspiel die Playoff-Halbfinals. Damit kommt es ab Dienstag zu den Paarungen Bern gegen Biel sowie Zug gegen Lausanne.

Die Highlights des Spiels.

Cory Emmerton war der einzige Doppeltorschütze für Lausanne beim ungefährdeten Kantersieg. Der Kanadier erzielte das 3:0 und 6:0 für das Team von Ville Peltonen. Ein Wermutstropfen bedeutete für Lausanne indes das verletzungsbedingte Ausscheiden ihres PostFinance-Topskorers Dustin Jeffrey. Der Kanadier stand wegen einer Oberschenkelverletzung ab Beginn des Mitteldrittels nicht mehr im Einsatz.

Das sagt Lausannes Etienne Froidevaux.
Das sagt Lausannes Christoph Bertschy.

Lausanne hatte den Showdown bereits kurz nach Spielmitte und dem zweiten Doppelschlag zum 4:0 entschieden. Die erste Lausanner Doublette erfolgte innerhalb von 101 Sekunden des Startdrittels in Unter- beziehungsweise Überzahl, die zweite im mittleren Abschnitt innerhalb von 81 Sekunden bei fünf gegen fünf. Etienne Froidevaux und Emmerton veredelten das Lausanner Schaulaufen und erhöhten noch im Mitteldrittel auf 6:0.

Die Gastgeber hatten schon einen Start nach Mass erwischt, obschon die Emmentaler in den ersten Minuten noch mehr Schüsse aufs Tor der Gastgeber abgegeben hatten. Doch ein Scheibenverlust an der blauen Linie des Langnauers Anthony Huguenin stand am Ursprung des Emmentaler Einbruchs. Dustin Jeffrey eröffnete das Skore daraufhin mit einem Shorthander. Und ein Ablenker von Jeffreys Teamkollege Ronalds Kenins im kurz darauf folgenden Powerplay brachte Lausanne das 2:0 ein. Es waren die Torschüsse Nummer 4 und 5 aufs Gehäuse des Langnauer Keepers Damiano Ciaccio.

Das sagt Langnaus Trainer Heinz Ehlers.
Das sagt Langnaus Captain Pascal Berger.

Als der Langnauer Harri Pesonen im Mitteldrittel beim Stande von 2:0 für Lausanne mit einer unnötigen Behinderung 43 Sekunden eines restlichen Powerplays zerstörte, zeichnete sich das weitere Unheil für die Emmentaler definitiv ab. Eine solche Disziplinlosigkeit konnten die Gäste in dieser Phase am wenigsten gebrauchen.

Lausanne erreichte den ersten Playoff-Halbfinal seiner Vereinsgeschichte in der obersten Spielklasse. Meister in der obersten Spielklasse war Lausanne noch nie. Die beste Klassierung in der Eliteliga war wie jetzt in der Qualifikation ein 3. Rang zu Beginn der 50er Jahre. Ein Jahr vor dem Umzug in die neue Eishalle ist der Vorstoss in die Playoff-Halbfinals ein wichtiges positives Zeichen für den ambitionierten Verein.

Ambri am Spengler Cup und in der Champions Hockey League
Ambri-Piotta wird in der kommenden Saison die Champions Hockey League und den Spengler Cup bestreiten. Für den kontinentalen Klub-Wettbewerb qualifizierten sich die Leventiner, für den Davoser Traditions-Anlass in Altjahreswoche wurden sie erstmals eingeladen. Mit dem Ausscheiden der SCL Tigers stehen auch die fünf Schweizer Teilnehmer an der Champions Hockey League fest, da in den Playoff-Halbfinals nur noch Teams aus den Top 4 der Qualifikation um den Meistertitel spielen.

Dadurch wird Ambri-Piotta als Fünfter der Regular Season nächste Saison «europäisch» sein. Ambri wird in der Valascia die Champions-League-Spiele bestreiten. «Wenn das Stadion für die Liga konform ist, ist es dies automatisch auch für die Champions League», sagt Ambris Klubpräsident Filippo Lombardi gegenüber Keystone-SDA. (sda)

Das Telegramm

Lausanne - SCL Tigers 8:1 (2:0, 4:0, 2:1)
6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Salonen, Castelli/Fuchs.
Tore: 8. Jeffrey (Vermin/Ausschluss Bertschy!) 1:0. 10. Kenins (Grossmann/Ausschluss Neukom) 2:0. 30. Emmerton (Leone) 3:0. 31. In-Albon (Moy, Kenins) 4:0. 35. Froidevaux (Kenins) 5:0. 39. Emmerton (Genazzi/Ausschluss Di Domenico) 6:0. 51. Vermin (Ausschluss Glauser) 7:0. 56. Pesonen (Pascal Berger) 7:1. 58. Antonietti (Frick) 8:1.
Strafen: 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Junland, Grossmann) gegen Lausanne, 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Di Domenico, Glauser) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; DiDomenico.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Genazzi; Lindbohm, Frick; Trutmann, Grossmann; Nodari; Moy, Emmerton, Kenins; Bertschy, Jeffrey, Vermin; Zangger, Froidevaux, Leone; Antonietti, In-Albon, Herren.
SCL Tigers: Ciaccio (41. Östlund); Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Pascal Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger.
Bemerkungen: Lausanne ohne Borlat und Mitchell (beide verletzt) sowie Partanen (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Giliati (überzähliger Ausländer), Blaser, Johansson, Gustafsson und Punnenovs (alle verletzt). - Pfosten: 22. Frick. - 21. Jeffrey verletzt ausgeschieden (Oberschenkel). - Langnau im Schlussdrittel ohne DiDomenico.

Platzierungsrunde

Bei der letzten Probe gegen Davos spielten beide Teams nochmals mit verdeckten Karten. Rapperswil-Jona setzte sich mit 2:1 durch und gewann auch die zweite Direktbegegnung in der Abstiegsrunde. Die Lakers holten in der Klassierungsrunde zwölf Punkte, der HC Davos nur drei.

Die Highlights des Spiels.

Nur Fribourg-Gottéron holte mehr Punkte als die Lakers (13). Mit dem 5:2-Erfolg über die ZSC Lions holten sich die Freiburger den 9. Schlussrang, vier Zähler vor den ZSC Lions, die die Saison mit drei Niederlagen de suite beendeten.

Die Highlights des Spiels.
Rapperswil-Jona Lakers verlängern mit Trainer Tomlinson
Drei Tage vor Beginn der Serie gegen Davos verlängerten die Lakers den Vertrag mit Headcoach Jeff Tomlinson (48) um ein Jahr bis 2020 - und setzten so ein starkes Zeichen: Egal, was in dieser Saison noch passiert - Jeff Tomlinson soll in Rapperswil-Jona Trainer bleiben.

Tomlinson übernahm die Rapperswil-Jona Lakers vor vier Jahren nach dem Abstieg aus der National League. Er brachte die Mannschaft seither kontinuierlich weiter. Auch in dieser Saison fielen die Lakers trotz miserabler Ergebnisse als Team nie auseinander. Rapperswil-Jona schaffte vor einem Jahr den Wiederaufstieg in die National League und gewann als Unterklassiger den Schweizer Cup.

Die Telegramme

Rapperswil-Jona Lakers - Davos 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
3504 Zuschauer. - SR Eichmann/Stricker, Gnemmi/Kaderli. -
Tore: 18. Knelsen (Schweri) 1:0. 26. Wetter 1:1. 37. Gähler (Ausschluss Marc Wieser) 2:1.
Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Schmuckli) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 9mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Wellman; Lindgren.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Iglesias, Schmuckli; Helbling, Gurtner; Hächler, Berger; Gähler; Kristo, Wellman, Loosli; Mosimann, Lindemann, Casutt; Schweri, Knelsen, Brem; Spiller, Ness, Rizzello.
Davos: Senn; Heldner, Nygren; Paschoud, Kundratek; Jung, Stoop; Heinen; Rödin, Meyer, Lindgren; Wetter, Marc Wieser, Baumgartner; Frehner, Aeschlimann, Corvi; Hischier, Bader, Kessler; Pestoni.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Gilroy, Mason (beide verletzt) und Clark, Davos ohne Lindbäck (beide überzählige Ausländer), Sandell, Dino Wieser und Egli (alle verletzt).

Fribourg-Gottéron - ZSC Lions 5:2 (2:1, 1:1, 1:0)
3469 Zuschauer. - SR Dipietro/Mollard, Altmann/Wolf.
Tore: 1. (0:40) Chavaillaz 1:0. 3. Rossi (Weisskopf) 2:0. 6. Miranda (Brüschweiler) 2:1. 36. Pius Suter (Cervenka) 2:2. 39. Lhotak (Walser, Mottet) 3:2. 56. Sprunger (Schmutz, Miller) 4:2. 59. Schmutz (Marco Forrer, Miller) 5:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 1mal 2 plus 10 Minuten (Prassl) gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Hollenstein.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Schilt, Chavaillaz; Marco Forrer, Stalder; Schneeberger, Weisskopf; Bertrand, Meunier, Vauclair; Sprunger, Schmutz, Miller; Mottet, Walser, Rossi; Lhotak, Slater, Marchon.
ZSC Lions: Guntern; Noreau, Marti; Karrer, Phil Baltisberger; Sutter, Berni; Braun; Bachofner, Pius Suter, Cervenka; Hayes, Prassl, Hollenstein; Miranda, Schäppi, Brüschweiler; Riedi, Sigrist, Hinterkircher.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Bykow, Furrer, Holös und Micflikier, ZSC Lions ohne Backman, Chris Baltisberger, Blindenbacher, Bodenmann, Flüeler, Geering, Herzog, Klein, Nilsson, Pettersson, Kaj Suter, Wick (alle verletzt).

Die Tabelle

Bild: srf
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quelle: keystone / ennio leanza
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