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Wieder müssen die Mutzen dem Gegner beim Jubeln zusehen.
Wieder müssen die Mutzen dem Gegner beim Jubeln zusehen.
Bild: keystone

SCB kassiert gegen den ZSC die nächste Pleite – Lugano siegt zum 8. Mal in Serie

Leader Zug führt die Tabelle der National League weiterhin mit neun Punkten Vorsprung an. Der EVZ setzte sich zu Hause gegen die SCL Tigers mit 3:1 ebenso durch wie der erste Verfolger ZSC Lions beim Tabellenletzten SC Bern.
12.02.2021, 23:01

Bern – ZSC Lions 3:6

Der SC Bern und die ZSC Lions trafen zum dritten Mal innert neun Tagen aufeinander, und zum dritten Mal setzte sich das Auswärtsteam durch. Dem 3:0 eine Woche zuvor in Bern liessen die Lions ein 6:3 folgen.

Zwar gerieten die Gäste 1:2 in Rückstand, nachdem ihnen bereits nach 77 Sekunden durch Ryan Lasch das 1:0 gelungen war – die Tore für den SCB erzielten Inti Pestoni (10.) und Simon Moser in doppelter Überzahl (25.). Dann aber ging der ZSC dank vier Treffern in Serie vorentscheidend 5:2 in Führung. Für das 3:2 (43.) zeichnete erneut Lasch verantwortlich und fiel wie das 4:2 von Sven Andrighetto (48.) im Powerplay. Letzterer setzte seine mehr als eindrückliche Serie fort; er punktete in der 14. Begegnung in Serie.

Die Berner kassierten im zwölften Heimspiel der Saison die neunte Niederlage und die siebente im achten Meisterschaftsspiel seit dem Ende der dritten Quarantäne. Einzig Colin Gerber dürfte auf Seiten des SCB die Partie in positiver Erinnerung behalten; er erzielte mit dem 3:5 (53.) seinen ersten Treffer in der höchsten Schweizer Liga. Für den Schlusspunkt sorgte ZSC-Verteidiger Patrick Geering an seinem 31. Geburtstag mit einem weiteren Tor in Überzahl (59.).

Raphael Prassl: «Ich glaube, Diem schiesst nicht gern.»

Bern - ZSC Lions 3:6 (1:1, 1:1, 1:4)
0 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Altmann/Wolf.
Tore: 2. Lasch 0:1. 10. Pestoni (Scherwey) 1:1. 25. Moser (Jeffrey, Praplan/bei 5 gegen 3) 2:1. 34. Prassl (Diem, Riedi) 2:2. 43. Lasch (Rautiainen, Noreau/Powerplaytor) 2:3. 48. Andrighetto (Noreau, Lasch/Powerplaytor) 2:4. 51. Rautiainen (Diem, Noreau) 2:5. 53. Colin Gerber (Moser, Sopa) 3:5. 59. Geering (Powerplaytor) 3:6.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Andrighetto.
Bern: Wüthrich; Andersson, Henauer; Burren, Beat Gerber; Colin Gerber, Blum; Thiry; Praplan, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Pestoni; Sopa, Bader, Moser; Jeremi Gerber, Fahrni, Dähler.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant, Noah Meier; Rautiainen, Andrighetto, Hollenstein; Lasch, Sigrist, Bodenmann; Riedi, Diem, Prassl; Pedretti, Schäppi, Wick.
Bemerkungen: Bern ohne Neuenschwander, Sterchi, Untersander, Zryd (alle krank), Berger, Brithén, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Flüeler, Krüger, Pettersson und Roe (alle verletzt).

Der SCB machte sich das Leben mit Strafen im dümmsten Moment selber schwer.
Der SCB machte sich das Leben mit Strafen im dümmsten Moment selber schwer.
Bild: keystone

Zug – SCL Tigers 3:1

Die beiden Heimspiele zuvor gegen die ZSC Lions (6:7 n.V.) und Biel (4:5 n.P.) hatten die Zuger trotz einer 6:2- respektive 4:0-Führung verloren. Gegen die SCL Tigers kassierten die Zentralschweizer zwar den Ausgleich zum 1:1 (32.), diesmal verliessen sie das Eis aber als Sieger. Das Endresultat lautete 3:1.

Gregory Hofmann brachte die Gastgeber in der 42. Minute mit seinem 16. Saisontreffer erneut in Führung. 43 Sekunden vor dem Ende machte Jan Kovar bei vier gegen sechs Feldspielern mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar.

Zwar legte der EVZ bereits nach 61 Sekunden durch ein Tor von Captain Raphael Diaz vor, er tat sich aber deutlich schwerer wie noch beim 9:4-Sieg in Langnau eine Woche zuvor, was daran lag, dass die Tigers diesmal sehr diszipliniert spielten. Dennoch gewannen die Zuger zum sechsten Mal in Folge gegen die Emmentaler, zum vierten Mal in dieser Saison. Zu Hause war es der neunte Sieg hintereinander gegen den Tabellen-Vorletzten.

Leonardo Genoni: «Es war eine Frage der Geduld.»

Zug - SCL Tigers 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
0 Zuschauer. - SR Fluri/Nikolic, Obwegeser/Kehrli.
Tore: 2. Diaz 1:0. 32. Berger (Petrini) 1:1. 42. Hofmann (Kovar) 2:1. 60. (59:17) Kovar (Alatalo/Unterzahltor!) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Maxwell.
Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Thorell; Leuenberger, Senteler, Bachofner.
SCL Tigers: Stettler; Erni, Huguenin; Leeger, Lardi; Schilt, Grossniklaus; Bircher; Julian Schmutz, Maxwell, Nilsson; Petrini, Berger, Sturny; Weibel, Flavio Schmutz, Dostoinov; Rüegsegger, In-Albon, Andersons.
Bemerkungen: Zug ohne Thürkauf und Wüthrich (beide verletzt), SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Earl, Glauser, Kuonen, Melnalksnis, Punnenovs und Salzgeber (alle verletzt). SCL Tigers von 57:17 bis 59:17 ohne Torhüter.

Zug-Torhüter Genoni im Nebel.
Zug-Torhüter Genoni im Nebel.
Bild: keystone

Lugano – Fribourg 3:2 n.V.

Mit Lugano und Fribourg-Gottéron trafen zwei formstarke Teams aufeinander. Dementsprechend spannend verlief die Partie. Die Bianconeri holten zweimal einen Rückstand auf, ehe Tim Heed praktisch mit der Schlusssirene der Verlängerung das siegbringende 3:2 gelang.

Dass der schwedische Verteidiger das entscheidende Tor erzielte, war irgendwie logisch, war es doch bereits sein vierter Overtime-Treffer für Lugano, für das er seit dieser Saison tätig ist. Detail am Rande: Die Südtessiner gewannen zum fünften Mal in der laufenden Meisterschaft eine Verlängerung.

In der regulären Spielzeit hatten Raphael Herburger (25.) und Mark Arcobello (40.) jeweils im Powerplay für die Gastgeber ausgeglichen. Die Tore für Gottéron schossen David Desharnais (20.) und Killian Mottet (32.), der bereits zum 18. Mal in dieser Spielzeit erfolgreich war. Lugano siegte zum achten Mal in Serie, während die Freiburger die zweite Niederlage in den letzten sechs Spielen erlitten.

Timo Haussener: «Es ist sicher noch ausbaufähig.»

Lugano - Fribourg-Gottéron 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) n.V.
0 Zuschauer. - SR Stricker/Borga, Fuchs/Steenstra (CAN).
Tore: 20. (19:19) Desharnais (Bykov, Mottet) 0:1. 25. Herburger (Bürgler, Lajunen/Powerplaytor) 1:1. 32. Mottet (Abplanalp, Bykov) 1:2. 40. (39:10) Arcobello (Heed, Haussener/Powerplaytor) 2:2. 65. (64:59) Heed (Fazzini, Lajunen) 3:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; DiDomenico.
Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Walker, Antonietti; Bodker, Arcobello, Haussener; Fazzini, Lajunen, Bertaggia; Bürgler, Herburger, Suri; Zangger, Sannitz, Lammer.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Bykov, Desharnais, Mottet; Herren, Walser, Jörg; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bougro, Marchon, Jobin.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Riva (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Rossi und Stalberg (alle verletzt).

Lugano feiert gegen Fribourg den achten Sieg in Folge.
Lugano feiert gegen Fribourg den achten Sieg in Folge.
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Davos – Servette 1:4

Am Dienstag hatte Genève-Servette im Heimspiel gegen Davos ein 2:0 aus der Hand gegeben und nach einem 0:4 im Mitteldrittel mit 4:5 verloren. Bei der Revanche im Bündnerland gingen die Genfer im ersten Drittel erneut 2:0 in Führung und abermals erzielte Noah Rod (7.) den ersten Treffer. Damit endeten aber die Parallelen, am Ende siegten die Gäste 4:1.

Eric Fehr (36.) mit dem zweiten Powerplay-Tor der Gäste in diesem Spiel nach dem 2:0 von Joël Vermin (17.) und Daniel Winnik (39.) verdoppelten den Vorsprung im Mittelabschnitt. Letzterer erzielte seinen fünften Treffer in den vergangenen vier Partien. Servette feierte den dritten Sieg im vierten Saisonduell gegen den HCD, der trotz der Rückkehr von PostFinance-Topskorer Andres Ambühl (hatte zwei Spiele krankheitshalber gefehlt) die dritte Niederlage in den letzten elf Begegnungen erlitt.

Marco Miranda: «Der Goalie hat uns im Spiel gehalten.»

Davos - Genève-Servette 1:4 (0:2, 0:2, 1:0)
0 Zuschauer. - SR Lemelin/Nikolic, Gnemmi/Stalder.
Tore: 7. Rod (Vermin, Le Coultre) 0:1. 17. Vermin (Omark, Tömmernes/Powerplaytor) 0:2. 36. Fehr (Tömmernes, Omark/Powerplaytor) 0:3. 39. Winnik (Moy) 0:4. 48. Kienzle 1:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Ambühl; Omark.
Davos: Sandro Aeschlimann (41. Mayer); Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Marc Wieser, Ambühl, Herzog; Palushaj, Nussbaumer, Baumgartner; Frehner, Egli, Canova; Kienzle, Marc Aeschlimann, Russo.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Mercier; Guebey; Moy, Winnik, Omark; Rod, Richard, Vermin; Miranda, Fehr, Kast; Patry, Berthon, Smirnovs; Riat.
Bemerkungen: Davos ohne Knak, Ullström, Dino Wieser (alle verletzt) und Corvi (krank), Genève-Servette ohne Fritsche, Manzato und Maurer (alle verletzt).

Davos kam gegen Servette nie auf Touren.
Davos kam gegen Servette nie auf Touren.
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Lausanne – SCRJ Lakers 4:1

Die Rapperswil-Jona Lakers verloren auch das sechste Spiel in Lausanne seit dem Wiederaufstieg vor drei Jahren, diesmal 1:4. Insgesamt war es für die St. Galler die siebente Auswärtsniederlage in Folge gegen die Waadtländer.

Das war insofern logisch, als der LHC in der laufenden Meisterschaft äusserst heimstark ist und die Lakers auswärts grosse Mühe bekunden. Die Lausanner feierten im 15. Heimspiel den 13. Sieg, die Rapperswiler verloren zum zehnten Mal in Serie auf fremdem Eis.

Die Partie war bereits zur Spielhälfte und Toren von Robin Grossmann (18.), Etienne Froidevaux (25.) und Cory Conacher (30.) zu Gunsten der Gastgeber vorentschieden. Der grosse Unterschied war die Effizienz, denn es war nicht so, dass Lausanne das Spiel dominierte – das Schussverhältnis lautete 40:34 zu Gunsten der Gäste. Der LHC bestritt die erste Begegnung nach dem Ende der zweiten Quarantäne in diesem Jahr.

Etienne Froidevaux: «Wir waren fahrlässig.»

Lausanne - Rapperswil-Jona Lakers 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
1 Zuschauer. - SR Tscherrig/Urban, Schlegel/Burgy.
Tore: 18. Grossmann (Emmerton, Kenins) 1:0. 25. Froidevaux (Hudon) 2:0. 30. Conacher (Frick, Heldner) 3:0. 48. Mémeteau (Hudon) 4:0. 59. Clark (Maier, Moses) 4:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Kenins; Cervenka.
Lausanne: Boltshauser (7.-7. Vuichard); Marti, Genazzi; Heldner, Frick; Roth, Grossmann; Krueger, Mémeteau; Bertschy, Emmerton, Kenins; Conacher, Almond, Hudon; Leone, Froidevaux, Bozon; Volejnicek, Cajka, Arnold.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Profico; Vukovic, Jelovac; Randegger, Dufner; Sataric, Maier; Clark, Lehmann, Cervenka; Schweri, Dünner, Wick; Eggenberger, Ness, Moses; Forrer, Wetter, Lhotak.
Bemerkungen: Lausanne ohne Douay, Gibbons, Jooris, Krakauskas, Malgin, Stephan (alle krank), Antonietti, Jäger, Maillard (alle verletzt) und Barberio (gesperrt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Nyffeler, Payr und Rowe (alle verletzt). (pre/sda)

Die Lakers hatten in Lausanne nichts zu bestellen.
Die Lakers hatten in Lausanne nichts zu bestellen.
Bild: keystone

Die Tabelle:

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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