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Schweden zeigt der Schweiz wie einfach es gewesen wäre und gewinnt 6:1 gegen Österreich

Kanada überrollt bei der Eishockey-WM in der Schweizer Gruppe A in Prag Deutschland gleich zweistellig mit 10:0. Schweden fertigt Schweiz-Bezwinger Österreich derweil mit 6:1 ab.
03.05.2015, 19:27

Das 0:10 in Prag gegen Kanada war eine der höchsten WM-Niederlagen der Deutschen. An das 2:18-Debakel aus dem Jahre 1973 in Moskau gegen die damalige Sowjetunion reichte es aber nicht ran. Schon zehnmal in ihrer Geschichte zogen die Deutschen noch deutlicher den Kürzeren. Jüngeren Datums gab es an der WM 2008 eine 1:10-Niederlage gegen Kanada, vier Jahre später unter dem Schweizer Bundestrainer Köbi Kölliker ein 4:12 gegen Norwegen.

Der kanadische Superstar Sidney Crosby eröffnete gegen Deutschland vor 15'000 Zuschauern das Skore (9.). Der insgesamt dreifache Torschütze Taylor Hall von den Edmonton Oilers legte nur 23 Sekunden später nach (9.). Kurz vor der ersten Pause sorgte Cody Eakin mit zwei Treffern (17., 20.) für eine 4:0-Führung des WM-Favoriten nach dem ersten Drittel.

Sidney Crosby und Co. waren für die Deutschen eine Nummer zu gross.
Sidney Crosby und Co. waren für die Deutschen eine Nummer zu gross.Bild: KEYSTONE

Auch Schweden mit Kantersieg

Anders als die Schweiz liess sich Schweden von Österreich nicht überraschen. Gleich mit 6:1 deklassieren die Schweden den Bezwinger der Schweiz. Zum Matchwinner für die Schweden avancierte Filip Forsberg. Der Teamkollege von Roman Josi und Kevin Fiala bei den Nashville Predators erzielte gleich drei Tore.

Vor dem Spiel nominierten die Schweden Nicklas Danielsson nach, der in der vergangenen Saison für die Rapperswil-Jona Lakers in der NLA spielte. Gegen Österreich kam der Stürmer aber (noch) nicht zum Einsatz. Mit Juha-Pekka Hytönen (Lausanne) meldeten auch die Finnen noch einen Stürmer aus der NLA nach. Somit stehen insgesamt elf Legionäre aus der Schweizer Topliga an der WM im Einsatz.

Schweden demontiert Österreich mit 6:1.
Schweden demontiert Österreich mit 6:1.Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

In der Gruppe B gewann Russland auch sein zweites Spiel. Der Titelverteidiger liess nach Norwegen (6:2) auch Aufsteiger Slowenien keine Chance. Auch im zweiten Spiel noch nicht zum Einsatz kam Superstar Jewgeni Malkin. (si/cma)

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